Seufzereien

Ein Nichtgärtner mit Garten hat die eine oder andere Last zu schultern. Neben Pflege- und Gießlasten kommen noch finanzielle Schwergewichte auf ihn zu. Das erfahre ich heute bei einem Gespräch mit unserer Landschaftsgärtnerfirma. Nicht nur, dass die Beseitigung von todkranken Bäumen eine Menge Kohle kostete, auch die Füllung der entstandenen Lücke mit adäquatem Grünmaterial plündert die Kasse. Boden raus und Boden rein, kaputter Rasen raus und Rasensamen rein (Rollrasen würde das Budget massiv sprengen), Blühhecke in die Erde stopfen und gießen, gießen, gießen – es bleibt die Hoffnung auf einen nassen und frischen Frühling-Sommer-Herbst. O wie eigennützig! So soll unsere natürliche Lichtung einer stinknormalen Gartenlandschaft weichen. Nun ja, so ist das Leben. Seufz. – Am Nachmittag bereiten wir unsere Küche auf die vorläufige Endmontage vor und rätseln wann wohl die endgültige Endmontage endlich kommen wird. Seufz. Dann schleppen wir noch zu montierende Schrankelemente, sauber verpackt in sausackschweren Paketen, in das Wohnzimmer zur Zwischenlagerung. Am Donnerstag wollen wir uns mit dem Zusammenbau vergnügen. Seufz. Aller guten Seufzer sind drei. Seufz. Ach, das wären jetzt schon vier.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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