Einer scheitert, eine stapelt

Nach der Morgenroutine versuche ich eine Software zu reparieren, weil diese sich weigert Updates herunterzuladen. Die Begründung lautet, das Download-Laufwerk und das Ausführungs-Laufwerk seien identisch. Seltsame Begründung – ich habe nur ein Laufwerk auf dem Notebook. Alle Überredungs- und Überzeugungsversuche scheitern komplett. Mistkram, bescheuerter! – Meine Hochaktive stapelt derweil Brennholz im massiven Arbeitseinsatz und voller Schwung. Sie bewältigt die zwei Raummeter nahezu im Handumdrehen. Morgen wollte meine Wenigkeit mithelfen aber das war offensichtlich zu lang gedacht für den weiblichen Aktionsdrang. Ich staune und bin beschämt bezüglich meiner Möglichkeiten und leider auch meiner Einstellung. Merde für mich, einfach nur toll für sie. Seufz. Und der Tag bleibt für mich sich treu. Schade. – Abends ermittelt ‚Der Alte‘ im TV in einem seltsamen Verwechslungs-, Täuschungs- bzw. misslungenen Rückkehrwirrwarr. Eine einst verdünnisierte Tochter taucht wieder auf, ist aber die falsche und wird in einer Art Notwehr von der echten aus dem Leben hinausbefördert. Nun ja. – Noch ein paar YouTubes (warum lese ich eigentlich nicht weiter?) und es wird recht spät. Der Schlaf ist okay, was mich freut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Champagner-Hauskreis

Ich mag mich täuschen 😇🤨 aber unsere Tage gleichen sich überwiegend, weitaus überwiegend, mal mit Gymnastik, mal ohne, mal mit Abendandacht, mal ohne dieselbe – doch seltsam 😀😉übereinstimmend. Heute jedoch kommt neues altes Holz. Zwei Raummeter Buche und Birke, perfekt gelagert, sofortiger Verbrauch möglich, werden von uns von der Straße auf die untere Terrasse gekarrt. In den nächsten Tagen sollen die Scheite auf eine Palette oder ins Holzregal wandern. Und wieder muss ich voller Erschrecken feststellen, dass meine Kondition offensichtlich abgehauen ist, weiß der Geier wohin. Meine Mitbewohnerin dagegen strotzt nur so vor Kraft, Elan und Aktivismus. Bewundernswert. Nach kurzer Erholung holen uns Freunde zum Rotweinhauskreis ab. Wir sind gut besetzt, diskussionsfreudig und sprechen über das Treffen der fischenden Jünger mit dem auferstandenen Jesus am See Genezareth. KI Niko hilft uns dabei mancherlei Fragen zu klären aber die geistlichen Erkenntnisse bewirkt nach wie vor der Heilige Geist. Das ist gut so, wird und soll sich nie ändern. Alles andere würde in die Irre führen. Es folgt ein ausgiebiger Schnack, nicht mit Rotwein sondern diesmal mit Champagner (oder war es doch „nur“ Sekt, egal, gesprudelt hat’s, Alkohol war drin), und ein später Abschied. Erst nach Mitternacht entern wir unser Nachtlager. Der Schlaf ist tief und fest. Könnte gern so bleiben.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Heuschnupfen mit und ohne

Die Sonne bringt unsere Photovoltaik auf Touren jedoch der Regen scheint uns in diesem Jahr spürbar zu meiden. Die Bewässerung von oben hat offensichtlich Ladehemmung. Da mir sowieso nichts anderes übrig bleibt freue ich mich unserer Stromernte und genieße die Strahlen relativ warmen Lichts 😉🤔. Die Sommerbank vor dem Eingang wandert wieder an ihren Platz zur Freude der Paketzusteller als hochwillkommene Ablage postalischen Stückguts. – Brav absolviere ich meine Gymnastik und verlagere meine Abendandacht in den Vormittag. – Mein rechtes Auge macht sich bemerkbar, weit über den normalen Heuschnupfen hinaus. Letztes Jahr befragte ich deshalb meinen Augenarzt, der aber nichts feststellen konnte. Heute kommt mir der Verdacht, dass das nicht, wie vermutet, mit dem zu intensiven Bildschirmgucken zusammenhängt, sonder eher ein neues Heuschnupfensymptom sein könnte, denn mit Maske auf der Nase bessert es sich und ohne dieselbe kommt es schnell wieder. Augenjucken, niesen, Atemgeräusche wie bei Bronchitis und jetzt auch noch Schmerzen im Sehorgan, meine Zeit, diese Allergie ist außerordentlich einfallsreich. Dank Corona habe ich aber das bereits erwähnte Gegenmittel entdeckt: die FFP2-Maske! Also Mund und Nase mit Zugangsbeschränkung versehen 😷 und schon reduziert sich die Belästigung spürbar. Geht doch! – Im Fernsehen lasse ich die Soko Wismar in einer bekannten Folge ermitteln und lese danach endlich mal wieder. Schönes Gefühl. – Es geht normal spät zu Bett, der Schlaf gestaltet sich vielfältig: oberflächlich, tief, normal mit mancherlei Wacheinheiten aber, zugegeben, abwechslungsreich. Wenn’s denn unbedingt sein muss! Trotzdem 88 Punkte, liebe Watch? Ich sollte wohl mit der App mal ein ernstes Wort sprechen 😀.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Eigenwillige Technik

Heute vor zwei Jahren ist meine Mutter verstorben. Ich erinnere mich noch gut an die Todesnachricht, die uns mitten in der Nacht erreichte. Schon wieder zwei Jahre her… – Ich versuche, Alltag pur, die Home-App von Apple zu überzeugen, dass es die Leuchten wirklich gibt zu denen sie über Nacht keine Verbindung mehr aufnehmen will oder kann. Alle Ratschläge der Foren, der KI und des Apple-Services sind erfolglos. „Home“ kennt die Lampen nicht, will sie nicht kennenlernen und weigert sich standhaft Kurzbefehle auszuführen. Seufz. Bescheuerte Technik. Also lege ich das Problem erst einmal zur Seite und warte auf bessere Zeiten – meist hilft das nach ein paar Tagen. – Zum Lunch gibt es leckeren Lachs, genau wie er sein soll. – Viel mehr passiert heute auch nicht, ein paar Routinen, ein paar Fernsehberichte aus der Retorte und die eine oder andere Story. Fertig. Es wird relativ spät. Meine Watch vergibt dem Schlaf 89 Punkte, was ich nur schwer nachvollziehen kann. Okay, er war tief und fest, hatte aber Unterbrechungen und Wachzeiten – verstehe einer die Apps.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Speisen, plaudern, bewundern

Vormittags hören wir in aller Ruhe die Predigt des Ostergottesdienstes aus Bremen zu. Gegen Mittag brechen wir Richtung Kanal auf, denn an seinem Ufer findet sich Jorgos mit einem griechisch-italienischen Restaurant. Der Blick auf den Kanal ist prächtig, die Preise sind deftig geklettert, dafür wurden die Portionen ein bisschen kleiner. Letzteres macht mir gar nicht aus, denn selbst diese Version ist immer noch viel zu heftig für mich. Ich kann sie zwar gerade so bewältigen aber mein Magen grollt bis spät in die Nacht. Nach dem Mahl mit einer angenehmen Plauderei mit Schwester und Schwager machen wir uns gegen zwei auf den Weg nach Hause zu einer kurzen Mittagspause. – Schon bald danach geht es wieder los zum Kaffeetrinken bei Freunden. Welch ein Tag! Aus purer Freundlichkeit genehmige ich mir ein Stückchen Kuchen, das meinen Magen zusätzlich strapaziert. Es gibt halt solche Tage. Die Gespräche sind dagegen erfrischend und interessant. Ich zeige die Bildproduktion mit ChatGPT, die Verwandlung dieser ursprünglich biblischen Szene in den Stil bekannter Künstler. Verblüffend. Schließlich folge ich der Anregung eines Freundes und lasse diese Szene in den Stil Salvatore Dalis umwandeln. Das Ergebnis ist hochspannend, eine Mischung bekannter Elementen aus seinen Kunstwerken, kombiniert mit dem ursprünglichen Thema. Bewundernswerte KI-Leistung – ich bin baff. – Dann sehen wir uns gemeinsam einen kurzen Beitrag zum Osterfest im TV an. Dort wird unter anderem auch eine mit KI erstellte Szene eingeblendet, die etliche Elemente enthält, die ChatGPT ebenfalls in „meinen“ Bildern verwendet hat. Ein neuer, erkenntnisreicher Blick auf die Arbeitsweise der KI-Software. – Den Abend verbringen wir daheim, in aller Ruhe und mit YouTube, einem Beitrag über den neuen Wesertunnel und ein paar herzerweichenden, realitätsfernen Storys. Nebenbei vergebe ich ein neues Passwort und mache die Osterbilder für unsere Freunde verfügbar. Es wird sehr spät aber der Schlaf ist ganz okay. Welch ein Tag: viel Speise und noch mehr Worte.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Halbschlaf-Frühstück

Ein Wecker ist nicht nötig, denn mein mieser Schlaf sorgt dafür, dass ich mich um halb acht in einem mehr oder weniger ausgeprägtem Wachzustand befinde. Raus aus dem Seniorenbett, im Bad erfolglos versuchen dem Körper etwas Munterkeit aufzudrücken und in die Feiertagsklamotten schlüpfen. Wir begeben uns zum Osterfrühstück in unsere Gemeinde. Lauter fröhliche Menschen, die mir Ostergrüße entgegenschmettern, Ich komme mir hier irgendwie falsch vor, suche einen Platz, versuche eine Kommunikation mit meinem Nachbarn am Leben zu halten und kämpfe mit meiner Müdigkeit. Meine Allerliebste kennt mich und versorgt mich in aller Liebe mit Brötchenbelägen. Das ist total nett. Danke!!! Das Osterfrühstück ist bestens organisiert und toll vorbereitet – allein den Schlaf, der mir fehlt, kann es nicht liefern😉🤔😇. Zur Predigt bin ich erstaunlich aufmerksam, was mich wundert. Nach dem Gottesdienst retiriere ich schnell in die abschottende Karosserie Foxis und schließe die Augen. Erholsam. Bald darauf fahren wir heim, stracks in die Mittagsruhe. Die bringt’s! – Gegen halb vier bin ich munter und wir genießen ein Ostermahl, lecker Lachs. – Ich lasse Chatti mein Ostermontagsbild noch in eine chagallähnliche Form transferieren und bin vom Ergebnis fasziniert. Toll! – Zum letzten Tatort aus München finde ich am Abend keinen Zugang und klinke mich aus. Schade eigentlich. So klicke ich mich durch YouTube-Einheitsware, erheiternd aber auch nicht mehr. Kurz vor dem Tagesende stelle ich das letzte Bild mit allen Variationen in den Status und mir fallen die Augen zu. Irgendwann später suchen wir dann das Nachtzimmer auf und der Schlaf schlägt sofort zu, 91 Punkte wird meine Watch am Morgen konstatieren. Superstark erfrischend.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Kreativität mit Chatti pushen

Der Karsamstag kommt in diesem Jahr irgendwie eigen daher. Ich weiß nicht wieso aber isso. Nach meinem üblichen kärglichen Frühstück und der gemeinsamen Morgenandacht nehme ich mich unserer Wallbox an. Einer gründlichen Vorbereitung übers Internet folgt ein Gang in die Garage. Alles geht gut von der Hand, so wie es sein soll, absolut unproblematisch. Seltsam 😉. Ich bleibe aus negativen Erfahrungen skeptisch. Wenig später trifft meine Mitbewohnerin mit Foxi ein und wir schließen ihn an. Die Signale der Dioden fühlen sich zweideutig an, doch wenig später ist klar: alles roger, super, klasse. Die Wallbox lädt den Überschuss des von der Photovoltaik produzierten Stroms, der nicht im Haushalt verwendet wird. Der Speicher wird nicht behelligt und spart sich seine Kraft für die Nacht auf 😁. Prima. Manchmal geht etwas viel schneller als erwartet – überwindet das meine Grundskepsis? Eher nicht, vergangene böse Erfahrungen entfalten halt einen langen Nachgeschmack. – Erst jetzt komme ich dazu die Zeitungen zu überfliegen, nichts Neues unter der Sonne. – Kurz vor der Mittagsruhe lasse ich von Chatti noch fix ein Bild erstellen, dem ich ich erst am Nachmittag zuwenden möchte. Und so geschieht es. Ich füge ihm noch ein Bibelzitat hinzu und fertig ist der Ostermontasgstatus. Spontan kriecht mir eine verrückte Idee ins Hirn: wie wäre es, wenn ich Chatti motiviere dieses Bild im Stil van Gogh zu transformieren? Verrückte Idee, aber gedacht, getan. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz van-Gogh-authentisch aber stilistisch dennoch nicht schlecht. Danach lasse ich es als Picasso umformen und schließlich noch als neue Ikone. Ich bin platt und voll begeistert. Weniger erfreut bin ich als Chatti mir mitteilt, dass mein Freikontingent erschöpft sei und ich auf die Chagall-Transformation 21 Stunden warten soll. Ich könnte auch ein Abo abschließen aber 23 Euros/Monat sind mir zu viel. Über die Hälfte könnte man reden aber das geforderte Entgelt ist für einen Spontan-Nutzer viel zu viel. Schade. Gegen 22 Uhr publiziere ich das erste Bild mit dem offenen, leeren Grab, das ich mit Chatti erstellt habe. Feine Sache. Es wird gar nicht mal so spät aber der Schlaf lässt sich viel zu viel Zeit und arbeitet auch noch oberflächlich. Nicht so toll.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Karfreitag

Der Tag beginnt spät. So soll es sein. Es gibt das übliche Feiertagsfrühstück nur ohne Ei. Schade, Eier sind zurzeit offensichtlich allein Ostersache. Dann ist das so. Wir sehen uns den Gottesdienst aus Bremen an. Der reiche Josef von Arimathäa und seine Stellung zu Jesus im Blick auf unsere Stellung zum HERRN ist das Thema. Am Rande kommt auch Nikodemus vor. Viele Gedanken, einige im üblichen Themenspektrum von Olli aber wie immer etliche neue Aspekte. – Die Mittagsruhe ist kurz, denn unser Karfreitagsgodi findet zur Todesstunde Jesu, also um 15 Uhr, statt. Leider, leider bin ich diesmal sehr unaufmerksam, warum auch immer. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit, die so gar nicht meine ist. Thema ist ‚Versöhnung‘, so viel bekomme ich noch mit. Schade für mich. – Abends sendet das ZDF den Freitagskrimi mit einem üblichen, ZDF-typischen, überraschend-seltsamen Plot. Immerhin ist es ansehenswert, ich halte durch, und das ist beim TV ja schon fast ein Qualitätssiegel 😉😀. Und wieder wird es spät mit einem ganz vernünftigen Schlaf. Alles ist gut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar