Fotofreuden

Heute an einem terminlosen Tag kann ich ausschlafen, die Morgenroutine gelassen abwickeln und die routinemäßigen Bankgeschäfte am Monatsende/-anfang abwickeln. Das fordert natürlich seinen Zeittribut aber von derselben haben wir mehr als genug. – Dann wende ich mich ein weiteres Mal den Kreuzfahrtbildern zu und ergänze die erste knappe Präsentation mit weiteren Fotos, die für uns noch dazugehören sollten. Vielleicht wäre es angebracht andere Zusammenstellungen ebenfalls mit uns wichtigen Aufnahmen anzureichern, die wegen der Konzentration auf das Wesentliche außen vor blieben. Was Dritte ein heimliches, gelangweiltes Gähnen entlocken könnte, kann nämlich für uns als persönlich Beteiligte trotzdem bedeutend sein. Meine gesamte Foto-App umfasst inzwischen 30.669 Objekte. Ich bin baff. – Der Abend bringt nichts Neues, es wird ein bisschen später, der Schlaf lässt sich Zeit aber die App vergibt ohne zu Zögern nicht nachvollziehbare 87 Punkte. Ob sie nicht so ganz bei der Sache war 🤔😉😇.

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Poolflutwellenfans

Meine Allerliebste macht heute die Frühaufsteherin. Soll sie doch, es sei ihr von Herzen gegönnt. Ich lasse es ruhiger angehen, möglicherweise zu ruhig, denn der Vormittag rauscht verdächtig schnell vorbei. Ein Blick aufs Konto deckt mögliche Reserven für die Handwerkerarbeiten auf. DANKE! Letztere sind wetterbedingt auf Mittwoch verschoben. Nun gut, dann warten wir eben bis die liebe Sonne wieder scheint 😉 – Regen ist sowieso Mangelware in diesem Monat. – Am Nachmittag trifft sich wie üblich die kleine Männerrunde. Wir blicken zurück auf den Iran vor der islamischen Revolution, die die Terrorherrschaft des Schahs gegen eine ähnliche der Mullahs eingetauscht hat. Wie heißt es so schön: Vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Sch…. – kein sonderlich erfolgreicher Wechsel. Schade, denn Persien ist eigentlich ein schönes Fleckchen Erde. Ein Staat mit herrlicher Landschaft, historischen Kostbarkeiten und bemerkenswerten Bodenschätzen. Eine schlechte, fanatische, starrköpfige Regierung ist halt immer ein großes Übel, egal in welchem Land der Welt. – Abends lasse ich das Fernsehen links liegen, „ziehe“ mir ein paar unglaubwürdige Storys „rein“, sehe der Feuerwehr beim Löschen eines Wohnungsbrands zu und beobachte hoch erstaunt wie Amis ihre Pools zerstören und mit Begeisterung die sich ausbreitende ‚Flutwelle‘ feiern. Irgendwie irre. Seltsame Videos. – Es wird nicht ganz so spät, der Schlaf lässt sich Zeit, kommt dann aber mächtig gewaltig und erzielt 86 Punkte auf meiner Watch. Erstaunlich.

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Einfach nur müde

Wir frühstücken um neun. Eine halbe Stunde später brechen wir zu unserer Gemeinde auf, früher als sonst. Übermüdet begebe ich mich in den Gottesdienst, sinke auf meinen Stuhl, bin halbwach dabei, immer wieder sinkt mein Kopf nach unten und Schlafattacken wollen mich überwältigen. Tapfer halte ich stand bis zum Ende der Veranstaltung. Dann schlappe ich über den Parkplatz zu Foxi, sinke auf den Beifahrersitz und versuche in Morpheus seine Arme zu fallen. Vergeblich aber dennoch erholsam. Welch ein Morgen! – Der Mittagsschlaf ist tief, toll und nicht kurz 😀. – Nach der Abendandacht stelle ich die Einsatzbereitschaft unseres Beamers wieder her, will später Fotos anschauen, doch das zerschlägt sich. Stattdessen werde ich staatlich lizensierter Schaulustiger bei Feuerbrunsten indem ich nicht etwa vor Ort mein „Interesse“ befriedige, sondern von der Neugier der Reporter profitiere, die dieselbe bei YouTube widerspiegeln und so legalisieren 😉😇. Ein Feuerfighter hat schon einen harten, schweißtreibenden und kräftezehrenden Job, belastet mit sauschwerer Ausrüstung, umgeben von Temperaturen im oberen dreistelligen Bereich, kochendheißen Wasserdämpfen sowie einer gegen Null gehenden Sicht. Kein Beruf für einen Schlappi wie mich. Never. – Es wird normal spät, zugegeben grenzwertig normal, aber der Schlaf ist ganz okay, auch wenn ich ihn nach der letzten Nacht doch kräftiger erwartet hätte. Alles ist gut.

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Unmotiviert

Es regnet mal wieder. Sehr schön. Wir frühstücken mit unserem Gast. Es wird für mich erneut ein etwas unmotivierter Tag. Der Kachelofen will seine Asche loswerden, kein Problem. Schönes, getrocknetes Holz für die nächste Runde liegt bereit. So ein Feuerchen ist immer gemütlich. Ein paar Kleinigkeiten sind täglich zu erledigen, herumhängen kann man auch, je nach Gusto. Abends plaudern wir noch ein bisschen mit unserem Besuch bevor es ins Seniorenbett geht. Es wird natürlich spät. Ein ruhiger Tag.

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Fleißige Handwerker

Die Handwerker kommen zwanzig nach acht. Frühstück gibt es für uns um halb neun. Ein vor dem Frühtau 😉 beginnender Tag erobert sich so seinen Lauf. Wir plaudern ausgiebig mit unserem Gast. Draußen wirbeln die Bauarbeiter kräftig und erfolgreich. Die Morgenandacht verschiebt sich, findet aber statt 👍. Das ist und tut gut. Die Gymnastik wandert in den Nachmittag. Noch vor Beginn der ein wenig verspäteten Mittagsruhe sind die Fliesenkünstler fertig. Der Grund ist gelegt. Wir sprechen noch ein paar Ausführungsdetails ab und vertagen das Verlegen auf die nächste Woche. Die Jungs rücken ab und wir positionieren uns zur Ruhepause. Das ging ja gut, fast perfekt vonstatten. Das Wetter spielt mit, es gibt weder Regen noch Frost, so kann der Untergrund den restlichen Tag über perfekt trocknen. Es geht voran. – Dem Monatsende zugewandt prüfe ich unsere Konten und sehe keine überraschenden Abweichungen größeren Umfangs. Auch das scheint gut zu sein. – Am Abend lasse ich den Freitagskrimi über mich ergehen. Er ist ganz in Ordnung, wenn auch der Plot mehr als seltsam erscheint – vielleicht bin ich nur zu alt dafür 😁. Jetzt noch schnell ein paar Storys über verrückte amerikanische Verhältnisse, bescheuerte Eltern, Kinder oder Ehegatten und ein Video über ungeschickte Arbeiter anschauen – schon ist es wieder sehr spät. Ich höre noch dem Abendgebet aus Maria Leach zu bevor ich mich endlich in den Nachtruhemodus begebe. Der Schlaf ist okay aber natürlich zu kurz und bringt so nur 72 Punkte. Es fehlen halt vorne und/oder hinten mindestens 60 Minuten. Selbst schuld.

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Lampennöte

Unser Rotweinhauskreis will sich am Abend bei uns treffen. Angesichts vieler Abmeldungen sind keine zusätzlichen Stühle nötig aber alle anderen Vorbereitungsarbeiten bleiben. Null problemo. Außerdem erwarten wir den mehrtägigen gern gesehenen Besuch unseres ehemaligen Pastors und so gilt es ebenso die obere Etage fit zu machen. Im Bad fehlt dort eine Glühbirne – im Fachjargon wohl Lampe genannt – eine ganz besonderen Art, die wir natürlich nicht auf Lager haben. Ich finde eine entfernt ähnliche, doch die rutscht mir aus der Hand und zerschellt im Waschbecken. Merde!!! Also erweitere ich meine Kompromissfähigkeit und nehme eine andere Lampe an ihrer statt. Optisch nicht besonders schön aber selten 😀🤨. – Es bleibt mir sogar noch Zeit für mein Tagebuch, wie erfreulich. – Einem völlig fleischlosen Lunch (seufz) folgt eine traumreiche Mittagsruhe. Danach wird die Gymnastik durchgezogen. Wat mutt, dat mutt! – Abends trifft sich nur eine kleine Runde, sieben Personen, zu einem weit gespannten Austausch rund um einen Bibeltext aus dem Johannesevangelium. Noch lebhafter fällt die anschließende Diskussion bei Rot- und Weißwein, alternativ Wasser, aus. Klein aber fein. – Wir sehen dem verglimmenden Kaminfeuer noch ein wenig zu bevor wir Abschied vom Wachzustand nehmen. Der Schlaf ist kurz, daher nur 76 Punkte, aber ausreichend gut.

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Ein Problemzahn, eine Toolbar und viel Feuer

Gleich nach der Morgenroutine, wobei die Gymnastik auf den Nachmittag verlegt wird, geht es ab zum Zahnarzt. Mein Problemzahn hat sich beruhigt, die Entzündung ist jetzt endlich weg und jetzt erhält er eine desinfizierende Füllung, die im April durch eine echte ersetzt werden soll. Hoffentlich bleibt er friedlich. – Daheim wartet Chili con Carne auf mich, jetzt noch eine Prise Extra-Chili hinzugefügt und es mundet mir wirklich gut – bis auf meine Standardkritik: mehr Carne bitte! 😉. – Mein Notebook wurde über Nacht mit einem Update versehen und beim ersten Start ist die Toolbar weg. Einfach weg – nur ein schwarzer Balken zu sehen. Die Versuche es wiederherzustellen scheitern und ich suche im Internet nach Rat. Die einfachste Standardlösung soll helfen: herunterfahren und neu starten. Gelesen, getan und schwups ist der Balken wieder da! Darauf hätte ich selbst kommen müssen 🤨! – Auf die Abendandacht folgt Wismar und ein erneut ruhiger Abend am wärmenden Kaminfeuer. Im iPad prasselt dazu das Feuer von brennenden Papierkörben, Gartenlauben, Häusern und Wäldern, die von Feuerwehren aus Offenbach, Heidelberg oder Bochum gelöscht werden. Eine interessante Kombination. Es wird wieder spät – diesmal steht der Schlaf bereit und fällt tief und fest aus. Sehr gut!

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Beschaulicher Tag

Wir sind ein klein wenig frustriert über das Angebot zur Trittsteinsanierung – meine Zeit, das zehrt an unseren Rücklagen. Handwerker arbeiten wohl erst wenn die Knete deutlich vierstellig fließt. – Ansonsten wickeln wir unsere Morgenroutine ab – sogar einschließlich des Rückenprogramms. Wenn man etwas früher aufsteht vermehrt sich die Zeit und so habe ich genügend Muße um mein Tagebuch vormittags zu führen. Das ist gut. – So entsteht für mich ein typischer Alltag mit viel zu wenig Aktivitäten. Seufz. Ebenso wenig passiert am Abend, eben ein sehr ruhiger beschaulicher Tag. Ich lade nebenbei zum Rotweinhauskreis ein und schon strömen die Absagen herein. Schade. – Ach ja, Apple schickt eine neue Softwareversion, die ich noch fix installiere. So wird es normal spät und der Schlaf nimmt sich enorm viel Zeit, bringt blöde Träume mit und lässt den Unterschied zwischen wachen und schlafen fließend ineinander übergehen. Finde ich nicht so toll aber wer fragt schon danach 🤔🤨.

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