Zahnarzt

Ich kann zwar problemlos ausschlafen doch die Erwartung eines Zahnarztbesuchs sorgt für zeitige Munterkeit. Neulich hielt ich ein Stück Backenzahn in meiner Hand und ich stelle mich auf eine längere Behandlung ein. So kommt es dann auch. Wurzelbehandelte Zähne sind aber weitgehend von Nerven befreit, so dass das Abschleifen eines Zahns im Unterkiefer keinerlei Probleme bereitet. Dann findet der kompetente Arzt aber noch ein Kariesloch im oberen Bereich. Erstaunlicherweise bleibt das Bohren und das Füllen nahezu schmerzfrei. Feine Sache. Das Kaugefühl ist zwar ein wenig anders, doch mit der Zeit werde ich mich auch daran gewöhnen. Solange die Zähne noch behandelbar sind bin ich hochzufrieden. – Die Materialien härten inzwischen schnell aus und es steht meinem Lunch nichts im Wege. Toll. – Am Nachmittag quäle ich mich weiter mit dem Lebensbild, ich bin zwar für jede Erkenntnisse dankbar, doch nicht mit meiner Arbeitsgeschwindigkeit. Andererseits ist der Vortrag nahezu fertig und ein Monat für die Feilerei an der einen oder anderen Stelle müsste unbedingt ausreichen. – Der letzte ökumenische Abend findet diesmal in unserer Nachbarkirchengemeinde statt. Die Kleingruppen werden diesmal per Zuteilung gebildet, je nach Farbe des verteilten Arbeitspapiers. Ich lande in einer diskussionsfreudigen Teilnehmerschar mit zwei hauptamtlich Tätigen. Es gestaltet sich hochinteressant, wir sprechen über Konflikte, Lösungen und wie es in Gemeinden gehandhabt wurde und wird. Das ist echt beeindruckend. – Für mich wird es diesmal noch später als sonst, keine Ahnung weshalb. Der Schlaf kommt noch später aber er kommt. Immerhin.

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Drei Termine

Der ‚heißeste‘ Tag der Woche mit drei Verpflichtungen 🤨 beginnt, wie könnte es anders sein, mit Frühaufstehen. Daran möchte ich mich keinesfalls gewöhnen! Basta! Doch danach fragt keiner. Ein Termin in Gifhorn steht an und wir staunen über die vielen Autos, Traktoren und LKWs die um diese Zeit unterwegs sind. Wir kommen trotzdem pünktlich an. Ich muss ein bisschen warten, doch ein Cappuccino to go und eine Apfeltasche versüßen mir diese Zeit in perfekter Weise. Anschließend düsen wir wieder heimwärts, meine Mitbewohnerin sorgt für eine kulinarische Ausgestaltung des heutigen Seniorenkreises und macht sich nach kurzer Mittagsruhe dorthin auf den Weg. Ich stürze mich schildkrötenschnell auf meine Lebensbilddarstellung über Wilhelm Busch im nächsten Seniorentreffen. Es geht nur mühsam voran, mal finde ich kein richtiges Foto, mal suche ich eine Information in einem dicken Wälzer mit vielen Seiten und dann stolpere ich über eine Kreuzkirche, die eigentlich eine Kreuzeskirche ist. Es ist zum Haare raufen. Mühsam nährt sich der Lebensbildner. – Am Abend sind wir in der Methodistengemeinde zu Bibelstunde. Wir haben einen interessanten Austausch über Gemeindefragen und -probleme in unserer Kleingruppe. Außerdem steht eine (für mich) perfekte Snackschale mit Weintrauben, Käse und Salzbrezeln bereit. Wunderbar! – Wieder daheim holen wir die Soko Wismar aus der Mediathek und schauen ihr beim Ermitteln zu. Jetzt noch ein bisschen die Zeit vertrödeln und ab geht es ins Seniorenbett. Der Schlaf schleicht sich langsam an, ist aber tief genug. Man wird diesbezüglich genügsam.

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Ökumenisches

Meine Allerliebste ist heute früh unterwegs aber auch auf mich wartet ein vormittäglicher Termin. Meine Treterchen wollen gepflegt werden und die Podologin kommt dem nach. Leicht beschwingt „schwebe“ ich zu Laura nach der Behandlung. – Am Abend begeben wir uns zu einer ökumenischen Bibelstunde. Leicht skeptisch gehen wir auf dieses Angebot zu, denn viel zu oft haben mich Experimente ähnlicher Art verschreckt. Das von mir „gefürchtete“ Bienenkorbgebet und Gruppenarbeiten in einer Schweigerrunde bedrücken meine Erwartungen. Doch es wird richtig gut. Irgendwie ist es total nett. Wir wollen morgen wiederkommen. – Daheim lassen wir den Tag mit YouTube ausklingen. Der Schlaf ist ganz okay.

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Friseur und mehr

Heute wird gekürzt. Dafür springe ich noch vor dem Aufstehen 😉🤔😀 unter die Dusche. Bald darauf steht unsere Friseurin vor der Tür und es geht Haarschopf und Bartwuchs ans Leder. Ich komme mir danach immer so gestutzt vor, meiner äußerlichen Zierde beraubt. Aber das tut mir ab und an ganz gut. Nachmittags kommt wie jeden Montag mein Treffpunkt auf mich zu und abends schaut Barnaby vorbei. Nichts ist neu unter der Sonne oder dem Mond. Monday as usual.

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Lange Nacht

Wir haben die zusätzliche Stunde Nachtruhe voll genossen. Das ist immer echt gut, wiewohl die Zeitumstellung als solche echt doof ist. Is‘ wie is‘. – Der Gottesdienst gestaltet sich sehr gut, Gott ist bei mir in der Moderation und bei der Predigt unserer Jugendpastorin ebenfalls. Jesus ist bei uns, richtet uns auf, er will, dass wir nüchtern, besonnen und gelassen das tun, was er von uns erwartet. Leichter gesagt als getan aber immer wieder mal möglich, hoffentlich häufiger als „mal“😉. – Am Nachmittag und Abend geht der Sonntag wie allwöchentlich dahin. Die Predigt aus Bremen spricht mich an – mehr als erwartet. Ansonsten ist alles in den Tiefen meines Gedächtnisses verschwunden. Bei einer Woche voller Termine gerät das Tagebuch schon mal ins Hintertreffen. Seufz.

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Moderationsgedanken

Am Vormittag träume ich von einer Kreuzfahrt auf einem neuen Schiff, lande aber brutal wieder in der Realität. Das ist auch gut so. Für mich. Könnte sein🤔. – Der Nachmittag gehört meiner Vorbereitung für die morgige Moderation im Gottesdienst. Es dauert immer zwei bis drei Stunden bis ich fertig bin und wenn Gott mir in dieser Zeit nicht kräftig beistehen würde, würde ich wohl nie fertig werden. Doch er ist dabei. Gott sei Dank! Die Ideen kommen, gelenkt vom Heiligen Geist, eine nach der anderen, bis das Konzept steht. Jedesmal eine echt voll beeindruckende Erfahrung. Danke, lieber Herr Jesus! Meine Allerliebste wirft hinterher immer einen kritischen Blick auf meine Unterlagen, das ist gut so und freut mich immer. Auch ihr bin ich immer sehr dankbar. – Der Abend dient der Entspannung und wir gehen geruhsam auf die Nacht zu, die uns eine Stunde Ruhe mehr beschert. Trotzdem: die Zeitumstellung ist und bleibt doof. Bis heute habe ich noch keine Begründung für sie gehört, die sich nicht – spätesten nach einem kurzen Nachdenken – in Luft auflöst. So gehen wir, je nach Sichtweise, früh oder spät ins Bett. Der Schlaf ist okay.

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Lieber Besuch

Heute erwarten wir lieben Besuch und stellen fest, dass unser Ort nicht ganz so leicht zu finden ist, wenn Erfahrung priorisiert und das Navi links liegen lässt. Kenne ich auch nur zu gut. Wir lunchen heute beim Chinesen, einem Restaurant, das seit 50 Jahren in der Nachbarstadt residiert was man ihm, rein optisch, durchaus ansieht. Das Essen dagegen ist tadellos und der Preis einwandfrei – von daher empfehlenswert. Wieder zu Hause angekommen nimmt ein erzählungsintensiver Nachmittag seinen Lauf. Der Speicherkamin steigert sich in Hitzewellen hinein, das Thermometer steigt auf 24 Grad und so langsam wird uns ziemlich warm ums Herz (und nicht nur um dasselbe!!!). Es ist entspannend mal vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen, Themen hin und her zu bewegen, sie zu wechseln, zu springen oder fallen zu lassen. Wir können sogar noch ein wenig des dienstäglichen Kuchens „abarbeiten“ aber für ein Dinner ist kein Platz mehr im Verdauungsorgan 😀. – Den Abend verbringe ich in der Karibik mit zwei alten Folgen des Todes im Paradies. Nett anzusehen. Nebenbei schnökere ich in YouTube herum. Ich merke, dass ich zwar zwei Sachen gleichzeitig erledigen kann – aber leider beide nur äußerst unzureichend. Multitasking ist offensichtlich nicht mein Ding. Wie der Schlaf ausfällt, weiß ich nicht mehr. Leider.

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Nix Süden, hier frieren!

Zur Unzeit verlässt mich meine Mitbewohnerin um einem Frühmorgentermin nachzukommen. Ich darf mir Zeit lassen und tue es auch. In aller Gemütsruhe fügt sich die Morgenroutine zusammen, die gemeinsamen Aktivitäten verschieben sich so, dass es wieder passt. Wunderbar. Zur Mittagszeit kommt der Heizungswartungsmann vorbei. Seine Firma will auch leben. Offensichtlich gar nicht so schlecht, wenn ich voller Skepsis an die zu erwartende Rechnung denke. Er macht seinen Job, es dauert relativ lange – das kann ja heiter werden. – Später, nach der Mittagsruhe gehen wir endlich die letzten Schritte um unsere Lounge ganz winterfest zu machen. Die transparenten Windschutzfolien wandern in den Keller, die Möbel decken wir ab und überschüssige Blätter fege ich in den Garten hinunter. Jetzt kann die kalte, windige Jahreszeit kommen. Ich will in die Karibik oder in den Süden, darf aber nicht. So muss ich mich halt aufs Frieren einstellen, ich Armer! Die Last des Nichtmillionärseins 😉😇😁. – Nun gilt es alles für den morgigen Besuch vorzubereiten, ein bisschen aufräumen, aufhübschen und ein wenig saugen, fertig. Die Asche des Speicherkamins wandert in ihren Blecheimer und das Holz vom Unterstand im Garten in den Korb auf der Lounge. Alles ist bereit und auf geht es zum Hauskreis ins Nachbardorf. Wir sprechen über die Offenbarung, das Sendschreiben an Sardis. Die Meinungsvielfalt ist interessant, vielseitig und mehrschichtig bezüglich der Bedeutung und des Ziels der Sendschreiben. Ziemlich spannend. Aber die Plauderrunde im Anschluss ist auch nicht ohne. Es wird spät und daheim noch viel später. Alles ist gut, sogar der Schlaf. Was will man mehr?

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