Jabez, Rhabarber und YouTube

Den Gottesdienst in unserer Gemeinde lassen wir links liegen. Wir fahren zur St-Josefskirche. Dort beginnt die Veranstaltung zur langschläferfreundlichen Zeit um 11 Uhr. Ein bekannter Pastor aus Bremen predigt über das Gebet des Jabez. Er findet eine hochspannende Auslegung und bleibt dennoch relativ eng am kurzen Text. Ach ja, am Ausgang werden alle weiblichen Personen mit einer Rose beglückt. Muttertagspräsentüberfall. Sehr gut. – Am Nachmittag besuchen wir Freunde und treffen dort ein anderes bekanntes Ehepaar. Es entwickelt sich ein vielfältiges Gespräch mit breitem Themenspektrum. Aber unser eigentliches Ziel sind ein paar Rhabarberstangen. Ich mag diesen besonderen Geschmack. – Der Abend klingt dann zu Hause aus. Einen mir viel zu gut bekannten Tatort aus Münster muss ich mir kein drittes Mal ansehen und so lande ich wohl oder übel wieder bei YouTube mit seinem bunt gemischten Videoprogramm. Es wird spät, der Schlaf lässt sich Zeit aber alles wird gut. Nette Nacht.

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Farbdosen-Ex und Drucker-Ex

Gestern besuchten wir noch meine Schwester und Schwager. Ob nun der dortige Brandy und der Wein einerseits oder die kuriosen Reaktionen auf ein Interview andererseits an meiner lausigen Nacht die Schuld tragen – wer weiß das schon. Jedenfalls bin ich total müde als es ums Aufstehen geht. Duschen fällt aus, gründlich waschen muss reichen. Dann transferieren wir die Farbdosen in den Kofferraum der Laura von Grün, sicherheitshalber zusätzlich in Wäschekörben stabilisiert. Es gelingt mir trotz Müdigkeit unsere Kreisstadt zu erreichen. Beim Sondermüll ist wenig Betrieb und wir entledigen uns schnell der eingedosten Farbenpracht. – Endlich wieder daheim naht die Mittagspause dankenswerterweise sehr fix und ich gebe meine Schlappheit an Morpheus (oder wem auch immer) ab. Befreiend! – Meine intellektuell aufnahmebereite Mitbewohnerin macht sich auf den Weg zu einer Bibelstunde während ich zu Hause abhänge. Zwei Tintenpatronen wechsle ich aus und stelle im Anschluss fest, dass mein Tintenstrahler das Handtuch geworfen hat. Er will nicht mehr. Die Ratschläge im Internet dazu sind sehr nett aber für mich unpraktikabel. Da muss ich schweren Herzens wohl auf ein neues Gerät zugehen. Merde. Im Internet, bei Amazon & Co finde ich keinen wirklich überzeugenden. Farb-Laser drucken toll und schnell doch die Farbpatronen sind schweineteuer, wenn man qualitativ hochwertige wählt. Beim Tintenspritzer gibt es inzwischen überzeugende Tintenkonzepte. Ich gehe deshalb eher auf letztere zu. – Abends lasse ich einen bunten Mix von Videos auf mich einstürmen bis mich mein Seniorenbett ruft. Schlafen kann echt schön sein 😇.

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Maulsachen

Acht lange Tage sind ins Land gegangen bis mich die Saugverpflichtung im Mai überwältigt. Heute ist Staubvernichtungstag, später als normalerweise. Wir begeben uns also zu unserer Gemeinde, eine von uns bummelt in der City und einer schwingt das Krümelmonster. Dabei höre ich heute ausnahmsweise mal Björn Höcke zu, um in seinem viereinhalbstündigen Interview voranzukommen. Später, daheim, komme ich damit endlich zum Ende und bin auf die Reaktionen im Netz gespannt. Eigentlich erwarte ich Gegenargumente, Hinweise wo er falsch liegt, evtl. sogar unkorrekte Daten verwendet, kurz eine sachliche Widerlegung durch seine Gegner. Weit gefehlt! Statt seine Aussagen zu sezieren geht es nur darum ob man ihm überhaupt dieses Forum geben dürfe, dass sein Gegenüber ihn hätte „auseinandernehmen“ müssen, ja dass man mit „so einem“ im Grunde genommen gar nicht reden dürfe. Björn Höcke hat in den viereinhalb Stunden so manches von sich gegeben das förmlich nach einer passenden Entgegnung „schrie“ – doch nichts dergleichen geschieht. Nur Fundamentalopposition. Meinen seine Gegner wirklich, dass sie damit irgend jemand überzeugen? Sie treiben ihm doch nur Menschen zu. Da öffnet einer seine Flanke und die Gegner verschließen nur ihre Augen vor ihm. Mir wird angst und bange vor den nächsten Wahlen. So gewinnt man keine Gegner zurück. Wer untereinander uneinig ist und dazu noch seinen Hauptkontrahenten nicht argumentativ entgegentreten kann oder will, tappt in die Falle der Chaoten. Wer der Euro-Feindlichkeit, einer nationalen ökonomischen Abschottung, überzogenem Deutschtum und Diktatorensympathie sachlich nichts entgegensetzen will, treibt Mitbürger in die Arme von Verführern mit angeblichen Patentlösungen. Wer seinem Gegner das Maul verbietet anstatt es ihm zu stopfen, bereitet ihm de facto den Weg. – Ja, ich bin ziemlich entsetzt und vielleicht bewegt mich das so sehr, dass ich kaum in den Schlaf finde. Es folgt eine Nacht zum Vergessen. Merde!

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Folie und Farben

Es regnet und das ist gut so. In Zeiten knapper Wolkenentleerung erfreut mich das Wasser von oben obwohl es mit niedrigen Außentemperaturen verbunden ist. Logischerweise liegt der Schwerpunkt meiner Tätigkeit im Innenbereich – so wie meistens. Garten ist nicht meins – bei der Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an meine Allerliebste und Mr. Shorty. Ach ja, ein bisschen erledigen wir dann doch schon draußen. Zunächst befreien wir die Windschutzfolie der Lounge aus ihrem Kellergefängnis und führen sie wieder ihrer Bestimmung zu. Sie ist erfreulicherweise nicht eingetrübt wie ihr Kumpel an der schmalen Terrassenseite. Sehr schön! – Ein wenig später sortieren wir im Keller alte Farbtöpfe aus, um sie am Samstag ihrer Entsorgung zuführen zu können. Die Transportkarre ist schnell voll, doch es sind noch gefühlt zwei Drittel Farbtöpfe für das nächste Mal übrig. – Ansonsten passiert nicht viel, der Tag läuft im üblichen Rahmen aus, alles ist gut. Wunderbar. – Die Nacht ist ruhig, der Schlaf okay, Alltag pur. Dann ist das so.

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Ein Zahnarzt, ein Zeithuschen und ein Crewbereich

Mein Weg führt mich zum Dentisten meines Vertrauens. Es gilt herauszufinden ob mein Backenzahn gefüllt werden kann oder noch mehr Geduld erfordert. Wir entscheiden uns für Geduld. So wird die provisorische Abdeckung des Bohrlochs durch eine kurzfristig haltbarere ersetzt. In einem halben Jahr kann, wenn Zähnchen friedlich bleibt, die völlige Abschottung angegangen werden. Schauen wir mal was sich so entwickeln wird. – Der Nachmittag zuckt einmal kurz und schon ist er vorbei. Wow, ging das schnell. Immerhin ist noch Zeit für die Abendandacht. – Im Anschluss lasse ich in bewährter Weise die Soko Wismar ermitteln, perfekt wie es sich für eine Vorabendserie gehört😀. – Der Heimathafen-Podcast ist putzig, es geht um den allerersten Tag an Bord für Crewmitglieder. Hinter den Kulissen entfaltet sich offensichtlich eine ganz eigene Welt im Schiffsrumpf – und das ist echt gut. Dazu kommen noch ein paar Luftffahrtnews und die ach so spinnerten Storys. Endlich nehme ich mir auch wieder Zeit zum Lesen. Es wird recht spät jedoch mit einem Schlaf mit Bestnoten: 85 Punkte! Das kann ich gefühlsmäßig voll bestätigen. Perfekt!

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Erfahrungsreicher Dienstag

Das Aufstehen klappt tadellos, null problemo. Wir fahren pünktlich ab, kommen gut durch, ich lasse meine Allerliebste am Ziel erst einmal aussteigen und suche mir dann in aller Ruhe einen Parkplatz. Ich warte, bereite mich auf die Moderation heute Abend vor, entwerfe zwei Geburtstagsglückwünsche und genieße die Pause. Manche Termine benötigen halt viel Zeit. Im Anschluss düsen wir zu unserer Gemeinde. Eine technische Herausforderung wartet dort auf mich. Ich probiere nämlich eine Datei vom USB-Stick direkt mit unserem Fotokopierer ausdrucken zu lassen. Nachdem ich einen USB-Slot nach intensiver Suche endlich 😉😀 finde, geht alles recht schnell von der Hand. Nur noch das unübersichtliche Fotokopierermenü bewältigen und schon spuckt die Maschine die Zettel für Bibel und Brot aus. Ich bin hin und weg. Der Druck fällt zudem perfekt aus – ein Hindernis hat sich in Papier aufgelöst🤔. – Am Nachmittag studiere ich noch einen Kommentar, Chattis* und Nikos* Ausführungen während meine Mitbewohnerin sich um die Bewirtungsingredienzien für heute abend kümmert. – Wir sind frühzeitig vor Ort, bereiten Stühle, Tische, Teller, Messer, Brot, Kräuterbutter, Tee und Wasser vor. Dann ist es soweit und nach dem Brotgenuss entwickelt sich eine ganz vernünftige Stunde. Danke, lieber HERR!!! Mit spürbarer Erleichterung und einem Herzen voller Dankbarkeit begebe ich mich nach dem Aufräumen heimwärts und entspanne den ganzen restlichen Abend lang. Kurz nach Mitternacht jage ich noch einen frühen Geburtstagsgruß an den Vorgänger unseres Pastors durchs Internet. Einem bunt gefüllten Tag folgt ein 81-Punkte-Schlaf. Tut mir sehr gut.
* ChatGPT und Nikodemus – zwei KI-Apps

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Chatti und ich

Meine Mum würde heute ihren 101. Geburtstag feiern. Inzwischen ist sie zwei Jahre tot. Ich gedenke ihrer mit einem von mir arrangierten über ChatGPT erstellten Bild. Die Möglichkeiten der KI erfreuen mich immer mehr, wiewohl ich durchaus die Risiken der Missbrauchs sehe. KI ist ebenso toll wir gefährlich, weil man sehr schnell überzeugend klingende Lügen und Mythen erschaffen kann. Aber ein Leben lang hatte ich sehr oft Ideen, die ich mangels künstlerischer Begabung immer wieder beiseite schieben musste. Chatti steht mir jetzt überragend hilfreich zur Seite. Ich befürchte, dass ich in der nächsten Zeit mit neuen „Kunstwerken“🤔 ein wenig übertreiben werde. Ich habe halt viel nachzuholen 😉😇🤔. Und es macht Spaß. Auf Anregung eines Freundes bearbeite ich die „Apokalyptischen Reiter“ von Dürer in der Weise, dass ich sie in ein plastisches Bildnis verwandeln lasse und bekannte Gesichter einfüge: Xi Jinping, Putin, Trump und Chamenei. Das aktualisiert das Kunstwerk enorm 😉😁. – Nachmittag trifft sich die Männerrunde zu Plauderei über mancherlei. Ich erprobe mein Wissen über Dateiübertragung vom und aufs iPad. Interessante Sache. – Wieder daheim erstelle ich mit Chatti ein Bild für das morgige Treffen ‚Bibel und Brot‘, für das ich neulich viel zu spontan meine Leitung zugesagt habe. Außerdem lese ich mich ein wenig ins Thema ein. Mich beunruhigt sehr, dass die Bilder von Christen als Salz und Brot für diese Welt so klar sind, viel zu eindeutig auf der Hand liegen – was soll ich dazu noch groß fragen oder sagen? Andererseits hat mir Gott so oft schon in solchen Situationen geholfen und Ideen gegeben, dass etwas mehr Zuversicht erfahrungsgemäß mehr als angebracht wäre. Ist doch wahr! – Es wird viel zu spät, denn morgen muss ich eine Stunde früher aufstehen. Der Schlaf ist dankenswerterweise tief und fest genug. Fein.

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Vergebung tut not

Den Vormittag prägt der gute Olli aus Bremen mit einer Predigt über Noah und dessen Arche. Ein interessanter Gottesdienst – wenn Olli nur mehr lächeln würde. Er schaut immer so ernst von der Kanzel herunter, der Arme. Eigentlich könnte man selbst eine ernste Botschaft mit ein wenig Freundlichkeit würzen. Aber jeder hat so seinen Stil. – Mein Tagebuch wartet auch heute geduldig auf seine Ergänzung, so fülle ich es auf. – Am Abend obliegt mir die Moderation im Gottesdienst. Unser Verbandsinspektor predigt über Vergebung – sehr eindrucksvoll mit mancherlei Gedankenanstößen. Stark. Sehr traurig stimmt mich die schwere Erkrankung unseres ehemaligen Pastors, der in der Nähe von Hamburg lebt. Wir müssen viel beten. – Daheim holen wir noch Terra X nach und leiten im Anschluss in die übliche Abendunterhaltung über. Es wird wie immer relativ spät aber nicht so wie gestern. Immerhin. Der Schlaf ist okay.

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