Elektrospielereien

Gestern verabschiedete sich ein Teil der Wohnzimmerbeleuchtung und ließ sich nicht überzeugen wieder zu leuchten. Heute beginnt die Ursachenforschung. Am Boden sind drei Mehrfachsteckdosen miteinander verbunden. Das ist nur akzeptabel weil die maximale Amperezahl aller angeschlossenen Stromabnehmer im Minimalbereich liegt. Ich benötige Stecker aber keine Leistung. Letztlich zeigt sich, dass die große Steckdosenleiste den Dienst verweigert. Sie blockiert alles. Hinweg mit ihr! Und nun? Ich begutachte das vorhandene Material und finde eine kostenneutrale Lösung. So tausche ich die Stromleisten aus, es geht hin und her, schließlich wirkt es optisch sogar professioneller und jeder Stecker hat seine Dose. Jetzt befasse ich mich mit einem defekten Leuchtkörper im Globus sowie matte Lichter in zwei anderen Objekten. Der Globus erhält eine neue Birne (wir kurz mag sie wohl halten, seufz?). Beim nächsten Teil entdecke ich einen defekten, völlig überflüssigen, Schalter, kann dort einen Kontakt zurechtbiegen (hoffentlich hält das dauerhaft?!?). Dem anderen verpasse ich eine neue LED-Lampe die erst prächtig und kurze Zeit später gar nicht funktioniert. Ich liebe so etwas 😠🤔😢. Schließlich ist alles roger (more or less). Das Schlimmste sind immer solche „Kleinigkeiten“, die einen Rattenschwanz von Folgearbeiten nach sich ziehen. – Zum Lunch werden wir mit superleckerer Lasagne beschenkt, die eine Freundin meiner Frau netterweise „aufgedrängt“ hat. So eine „Drängelei“ mag ich sehr😀😁. – Der Mittagsschlaf fällt recht intensiv aus. Wohltuend aber mit Auswirkungen auf die Nachtruhe. Schließlich sind wir keine Bären im Winter😉! Der Rest des Tages ist reine Routine – mich freut ziemlich, dass ich mich zu meiner persönlichen Andacht durchringe. Komisch, jedes Mal fällt es mir schwer anzufangen doch dann ist’s toll sobald ich dabei bin. – Am Abend genieße ich ‚Friesland‘ im TV, einen Krimi, den ich mag. Danach wird es übel spät und das rächt sich. Der Schlaf erreicht 60 Punkte, ein realistischer Wert. Sauschlecht.

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Ein Tag huscht vorbei

Nach der Morgenroutine binde ich noch ein oder zwei Fotos in die Bilderschau ein, füge wenige Erläuterungen hinzu und setze den Schlusspunkt. Ich habe fertig. – Nun noch kleinere Routinearbeiten erledigen und der Vormittag ist vorbei. Vielleicht sollte ich doch früher aufstehen. – Der Nachmittag geht ebenfalls so dahin, unterbrochen nur durch meine persönliche Andacht. Gut, dass ich mich dazu aufgerafft habe. – Der Freitagabendkrimi bringt normale Durchschnittskost, weder besonders gut noch besonders schlecht. Die Darstellerinnen nerven durch ihre ach so betonten Charakterakzente, wie sie moderne Drehbuchautoren halt so lieben. Das ist heutzutage wohl so. Es wird spät. Weshalb auch immer. Der Schlaf ist ganz gut.

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Nikodemus hilft

Zum ersten Mal in diesem Monat hat es geregnet, 3 mm sind nicht viel, aber immerhin ein Anfang. Der Tag bringt die übliche Routine mit sich, ich habe sogar meine Turnerei vollständig absolviert und mein Tagebuch geführt. Die Bilder von der Seereise sind sortiert und für eine Erinnerungsbilderschau ausgewählt. Diese „kleinen“ Restarbeiten sind immer recht zeitaufwändig und vermitteln doch nur einen kleinen Ausschnitt unserer vielen Eindrücke. – Heute tagt wieder unser Rotweinhauskreis. Wir werden abgeholt, aber ich bin mit meinem Abendbrot noch voll im Gange. So einen Stress am Abend mag ich gar nicht 😉😇. Es sind fast alle gekommen und wir sprechen über die Fußwaschung der Jünger durch Jesus, einen Text aus dem Johannesevangelium. Ich bete (still für mich) vorher, dass ich mich zurückhalte und nur mir wesentlich erscheinende Beiträge leiste – und bin dann heftig engagiert am Disputieren. Das wollte ich so eigentlich nicht. Sorry. Der gute neue Nikodemus, die KI des Bibelprogramms, leistet uns hilfreiche Beiträge und klärt über manche Fragen auf, allerdings nur wenn man die Antworten kritisch würdigt. So wird es ein echt langer Abend und es ist sehr spät, als wir daheim ankommen. Wir sind hundemüde und unser Seniorenbettlager muss nicht lange auf uns warten. Der Schlaf erreicht, so meine App, den hohen Wert von 84 Punkten und zwar völlig zu Recht. Traumhafte Erholung, klasse!

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Absonderlicher Tag

Heute praktizieren wir beide Sport. Endlich mal wieder. Nur mit Mühe fallen mir (hoffentlich) alle Rückenübungen wieder ein. Tun sie mir gut? Ich hoffe 😇. Eigentlich müsste ich noch Mauerspecht spielen bei unserem Fliesenreparaturvorhaben im Eingangsbereich – mir steht nur mein extrem hohes Drückebergerpotenzial vor allen handwerklichen Aktivitäten im Weg. Die werden immer weniger mein Ding. Außerdem fehlen mir 10 Grad an meiner Wohlfühltemperatur. Andererseits weiß ich auch um unseren Lebensstandard und den in wärmeren Gefilden. Ich sollte nicht so viel meckern. Zudem lässt der Frühling schon wieder sein blaues Band herumflattern. Bislang ist sogar mein Heuschnupfen erträglich – was will ich mehr? – Der Nachmittag jagt rasant vorbei, ich wollte eigentlich noch Andacht halten und, schwups, ermittelt schon die Soko Wismar. Ein eher ungeistlicher Tag nimmt Konturen an. Und so geschieht es. Keine Morgenandacht, keine „stille Zeit“ und nur vor der Nacht ein paar Bibelworte. Dann ist das leider so. Dafür beschäftige ich mich mit Schiffsunglücken, Sturmattacken auf Kreuzfahrtschiffe und mancherlei seltsamen Unfug. Keine echte Alternative und eher unbefriedigend. Trotzdem wird es sehr spät – ein absonderlicher Tag nimmt ein eigenartiges Ende. Nur der Schlaf erreicht 81 Punkte, wenigstens etwas. Nun ja …

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Geld kommt, Geld geht

Es ereignet sich wieder so ein Vormittag, der vorbeizischt wie der Shinkansen in Japan. Zack und es ist Mittagszeit. Manchmal lässt mich der Blick auf die Uhr zusammenzucken – wie beim Pink Panther „wer hat an der Uhr gedreht?“ Ja, es ist tatsächlich so spät. Im Berufsalltag ist mir das nie passiert 😉. – Später ergänze ich unseren Reiseordner und bringe ihn auf den neuesten Stand. Jetzt ist die Zwischenablage gänzlich leergeräumt. Ein gutes, wenn auch nur zeitlich eng begrenztes, Wohlgefühl. Wo ich schon einmal dabei bin führe ich meine Photovoltaikstatistik weiter fort und bemerke die echt positiven Auswirkungen des neuen Stromspeichers. Das Wetter war ja auch ideal dafür: tagsüber aufladen, abends verbrauchen und den Netzbezug minimieren. Ich freue mich über die günstige Energie und der Staat auf die darauf zu entrichtende Mehrwertsteuer. 🤔 So ist das Leben, Geld kommt und geht. – Jetzt noch schnell mein Tagebuch weiterführen, die Ereignisse Revue passieren lassen und nette Formulierungen finden. Ich habe Spaß daran. – Abends schaue ich bei YouTube vorbei, lasse mich von einer Dokumentation über den Hamburger Hafen faszinieren, staune über zusammengefasste Widrigkeiten bei Stuttgart 21 und den planmäßigen Bau des Terminals 3 des Frankfurter Flughafens. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und wo Unfähigkeit ist, ist auch ein Labyrinth. So ist das Leben. – Das Seniorenbett nimmt mich normal spät auf. Der Schlaf kommt schleppend erreicht aber 81 Punkte – hätte ich nicht gedacht. Die Bewertung meiner App ist voller Geheimnisse 😉🤨.

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Madeiras Weinschmeichler

Ich komme kaum aus dem Bett und verstehe nicht warum. Im Alter soll man doch weniger Schlaf brauchen? Oder etwa nicht? Endlich wach stelle ich meine Unterlagen für die Beihilfe zusammen, fülle den Antrag aus und bereite sie versandfertig vor. Dann scanne ich die Rechnungen für meine Versicherung ein. Ich stutze über die avisierte Beitragsrückerstattung, wenn ich auf die Übersendung verzichte, doch, genau betrachtet, bringt das diesmal nichts bis auf eine längere Wartezeit auf das Geld. Mithin lade ich alle nötigen Unterlagen auf den Versicherungsserver und bin erfreut über die Uploadgeschwindigkeit. Glasfaser bringt die Daten auf Trab. Fein. – Abends suchen wir mit Freunden einen Griechen auf 😉. Bei Zeus im Nachbarort sind die Preise hoch, die Qualität aber ebenso. Für mich mit meinem Spezialgericht (Spaghetti mit Gyros und Metaxasauce) hätte der Koch ruhig ein paar indische Wurzeln haben können. Es fehlte ein wenig Würze – nur welches Gewürz kann ich nicht sagen, kurz, die Sauce war nicht ganz „rund“, macht aber nichts. – Den restlichen Abend lasse ich mit vollem Magen an mir vorüberziehen und probiere ein Sherryglas mit Madeira-Wein. Wow, ist der trocken, ich hatte ihn lieblicher in Erinnerung. Erst beim zweiten Versuch merke ich, dass man ihn ein wenig im Mund kreisen lassen muss, dann entfaltet er sein volles Aroma, gewinnt an angenehmer, die Geschmacksnerven schmeichelnde Lieblichkeit. Sehr gut. – Ich lasse es wieder relativ spät werden und mein Magen erteilt mir überraschend schnell die Erlaubnis einzuschlafen. Die Nudeln bereiten ihm offensichtlich weniger Schwierigkeiten als es Fleisch mit Pommes täten. Prima Chance. Gute Nacht!

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Zwei Predigten und eine Wahl

Ich trapse in den normalen sonntäglichen Ablauf hinein und finde mich rechtzeitig in meiner Gemeinde zum Gottesdienst wieder. Mir fallen die Augen immer wieder zu. Bei der Predigt habe ich, was mich selbst erstaunt, tatsächlich volle Konzentration. Es geht um Jesu Abwehr von willigen Nachfolgern, die aber vorher noch etwas zu erledigen hatten. Die Erklärung leuchtet mir einerseits voll ein – Jesus will entschiedene Nachfolge aber andererseits bleiben Frage offen: das waren doch wichtige Anlässe? Okay, wenn man bedenkt, dass Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung ist, konnte die Nachfolge tatsächlich nicht warten – aber meint Jesus hier nicht noch mehr? Diese Bibelstelle wird mich wohl weiter beschäftigen. – Ich nutze die Mittagspause um ein offensichtlich vorhandenes Schlafdefizit auszugleichen. Wunderbar. Dann hören wir noch die Predigt aus Bremen. Der Pastor macht am Beispiel Davids Mut sich auch in schwierigsten Situationen ganz Jesus anzuvertrauen. Möge der HERR auch mir das schenken. – Der Abend wird durch die Wahl in Baden-Württemberg geprägt. Der anatolische Schwabe besiegt tatsächlich seinen Herausforderer, der zwar gewaltig Stimmen einfährt aber nicht genug. Es fehlen ihm letztlich 27.000 Stimmen oder 0,5%. Ich bin gespannt wie es im Ländle weitergeht. Die Kurzkommentare der Politiker dazu entstammen, wie nicht anders zu erwarten, dem Einheitsbrei politischer Rhetorik. Mein Seniorenbett ist dazu eine gute Alternative. Sogar der Schlaf ist okay. Was will ich mehr?

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Ordner füllen

Und wieder geht ein Ablagetag ins Land. Okay, unsere laufenden Unterlagen sind im Ordner „verschwunden“. Es folgen nunmehr die Reiseunterlagen, die in einer Spezialablage landen. Es finden sich Ergänzungen zu zurückliegenden Reisen und erste Papiere zu geplanten Fahrten. Den „aktuellen“ Reiseordner verlassen weit zurückliegende Touren um Platz für neue zu schaffen. Es gibt viel Hefterei und Sortierkram, beides muss sein, keines macht Spaß. Die Vorfreude auf künftige Ziele tröstet dagegen kräftig. Danach sortiere ich meine Arztrechnungen aus für die Krankenkasse und Beihilfe. Gleichzeitig fahnde ich nach Handwerkerrechnungen für die Steuererklärung 2025 – eine weitere ebenso unangenehme wie unvermeidbare Aufgabe der Zukunft. Jedes Jahr die gleiche Leier. – Schließlich stürze ich mich, wo ich schon einmal dabei bin, auf die schon lange auf ihre „Heimatordner“ harrenden losen Unterlagen meiner verstorbenen Mutter und tue, was getan werden muss. Danach wandern diese Ordner in den Keller. Geschafft! Puh! – Abends schaue ich mal wieder TV, der Erzgebirgskrimi gefällt mir recht gut, vor allem die agierenden Personen. Es wird zu spät, der Schlaf ist nett aber zu kurz. Ich hätte ja früher schlafen gehen können … hätte …

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