Defizite

Ausschlafen ist schon wieder angesagt, welch eine glückliche Häufung von Wohltaten 😉😇. Heute läuft alles so, wie es eigentlich für jeden Tag geplant wäre und erfreulicherweise dennoch oft variiert (sonst wäre ja alles sehr langweilig 😀). Sogar meine rückendienlichen Übungen absolviere ich soweit sie meinen geimpften Arm nicht zu stark belasten. Wir bereiten das Esszimmer für den Hauskreis vor, ziehen eine Verlängerung des Tisches heraus, schleppen zwei Stühle herbei, passen so die Sitzkapazität an die Erwartungen an und harren der Menschen, die abends kommen werden. Zwischendurch überfallen mich meine häuslichen bzw. grundstücklichen Defizite. Inzwischen mag ich Gartenarbeit überhaupt nicht mehr und werde viel zu oft vom virtuellen Leben angezogen – öfter als mir objektiv gut tut. Ich kann mich in Storys emotional hineinversetzen als ob sie Wirklichkeit wären. Wie treibe ich mir diese ungesunde aber emotional voll erfrischende Unart aus? Meine Allerliebste ist jedenfalls not amused. Ich würde gern in eine kleinere Mietwohnung ziehen, weil das Grundstück mich viel zu sehr mental und körperlich herausfordert. Aber soll ich ein echt perfektes Haus aufgeben und mit einer Notlösung tauschen nur weil das umliegende Gelände mich nervt? Das wäre irgendwie auch doof. Wie ändert man sich massiv im Alter … – Der Hauskreis baut mich ein Stück auf. Wir sprechen über den Prediger Salomo mit seiner lebensnahen Weisheit. Es gibt ansprechende Beiträge, nachdenkenswerte Kommentare und ein feines, freundliches, humorvolles Beieinander. Selbst der Rotwein mundet im Anschluss an den „offiziellen“ Teil. Nachdem die letzten Gäste gegangen sind sitzen wir noch lange beieinander und lassen die Zeit verrinnen. Sehr spät im Bett überfällt mich der Tiefschlaf und hält mich so richtig wohltuend fest. Nett von ihm.

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Weg ist weg

Und wieder zieht ein neuer Tag ins Land mit sportlicher Aktivität für meine Aktive, ausschlafen für mich und wenig später ebenfalls Rumturnerei. Meinem Rücken gefällt es offensichtlich. Ich erwarte jeden Tag das Verschwinden einer Anzahlung von unserem Konto für die Reise im nächsten August. So viel Geld ein Jahr im voraus ist schon ein feines Polster für den Reiseveranstalter. Weg ist weg. Seufz. – Laura von Grün freut sich über die Sonne, die ihren Akku mit Saft versorgt. – Nach einem normalen, stillen Nachmittag, gleich im Anschluss an meine Abendandacht kommen zwei Gartenwerker vorbei, die in unserem Urwald ein bisschen aufräumen könnten. Mal schauen wie sich das monetär darstellen wird. – Abends wird es für mich ziemlich spät, wieder einmal ohne vernünftigen Grund. Ich bin wie ich bin, im Prinzip schon okay bis auf die im Alter immer spürbareren, lästigen Defizite 🤔😀🤨. Dafür fällt der Schlaf bestens aus. Das ist okay.

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Freie Bahn für Shorty

Gestern hatte ich drei Termine, heute zieht meine Mitbewohnerin diesbezüglich nach. Ich bleibe derweil zu Hause, schlafe sehr ausgiebig aus, knabbere mein Knäckebrot, überfliege gründlich 🤔 beide Zeitungen und stärke anschließend meinen Rücken. Dabei bemerke ich ganz nebenbei, dass draußen die Sonne vom Himmel lacht und mich eigentlich zum Laden von Laura von Grün auffordert. Aber erst als meine Abwesende wieder zur Anwesenden wird erinnert sie mich an diese notwendige Aktion. Danke vielmals! – Kaum ist die Mittagsruhe vorbei sammle ich kleine und mittlere Ästchen auf unserem Rasen ein damit Mr. Shorty freie Mähbahn hat. Dabei stelle ich mit Erschrecken fest wie verkrautet die Rasenkanten sind. Mangelnde Pflege heilt sich nicht von allein, ist die triviale Erkenntnis. Sofasitzen motiviert offensichtlich den Rasen zur intensiven Ausweitung seines Territoriums 😀☹️. Natur at work. Schließlich starte ich Shorty und integriere für diese Woche seinen ansonsten arbeitsfreien Mittwoch ins Mähprogramm. Hau ran, Alter! – Gott sei Dank erinnere ich mich rechtzeitig an meine Abendandacht, denn die am Morgen ist heute bereits unter den Tisch gefallen. – Das häusliche Abendprogramm ist Standard, ebenso das zu späte Zubettgehen. Der Schlaf ist sehr okay.

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Drei Termine für mich

Der frühe Bettausstieg setzt sich fort. Meine Tetanusschutzimpfung ist inzwischen schon zwölf Jahre her und es wird höchste Zeit für eine Auffrischung. Mir wird es wohl immer verborgen bleiben weshalb viele Mitmenschen so einen Aufstand um den kleinen Piks, den man kaum merkt, veranstalten. Unangenehmer können dagegen die Nachwirkungen werden, wenn der obere Oberarm ein paar Tage protestiert. Das nützt ihm aber nichts 😉🤔. – Nachmittags steht ein Treffen mit Freunden auf meinem Terminzettel, ein Meeting, das ich inzwischen liebe. Wir plaudern munter drauflos über alles was uns so bewegt. Feine Sache. Auf dem Heimweg scheint sich mein dritter Termin zu erledigen, weil eine Teilnehmerin absagt. Doch, unerwartet, stehen abends die zwei anderen Mitstreiter vor der Tür. So planen wir eben – Absage hin oder her – die verbalen Inhalte des nächsten Ostergartens durch und besprechen einen Terminplan. Wir kommen gut voran und nach einer guten Stunde steht alles fest. Ein Tag mit drei Terminen nur für mich hatte ich schon lange nicht mehr. Dafür hat meine Allerliebste morgen ebenfalls drei Verpflichtungen zu bewältigen. Interessante Entwicklung – muss aber nicht so bleiben 😇😀🤔. – Die übrige Zeit bis zur Nachtruhe verbringe ich mit Barnaby, dem englischen Chefinspektor. Sehr entspannend. Der Schlaf fällt deutlich besser aus. Fein.

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Zwei Taufen

Irgendwie wird das Frühaufstehen zur Gewohnheit, wobei, zugegeben, ist mein frühes Aufstehen ein langes Ausschlafen für viele andere 😉😀. Wir fahren zum Gottesdienst der Reformierten zur Taufe von Linda und Marlene. Die Pastorin hat eine gute Art mit Erwachsenen und Kindern umzugehen. Nach dem Gottesdienst geben die Eltern einen kleinen Sektempfang bevor wir uns wieder heimwärts begeben. – Am Nachmittag hören wir dem Pastor aus Bremen zu, der mich immer mehr mit seiner belehrenden, fordernden Art nervt – wenn er nicht nur so gute Gedanken hätte. Nobody is perfect. So schlucke ich meinen Frust hinunter und höre zu. So sehr mich „seine“ Botschaft anspricht – mein Pastor ist und wird er nicht – aber das ist ja sowieso kein Thema. Der Abend vergeht in gewohnter Weise, es wird ziemlich spät aber das macht nichts. Der Schlaf ist akzeptabel aber nicht berauschend.

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Reduzierte Leistung

Ganz langsam schleicht sich die Routine wieder ein. Selbst das Turnen gelingt, mehr oder weniger. – Einige Kameras melden eine akute Akku-Schwäche und verlangen nach neuer Ladung. Auch Laura will frischen Saft aus der Sonne. Leider ist die Leistung von oben schon herbstlich reduziert – aber besser als nichts. – Die Mittagsruhe muss natürlich stattfinden, keine Frage, und sie wird gut. – Ein Blick auf die Konten lässt den Kurzurlaub wieder im euronischen Licht erstrahlen, weg ist weg, schön war’s trotzdem. – Der Abend geht voll gewöhnlich dahin, es wird normal spät und der Schlaf ist mittelprächtig okay – nur der Unterbrechungen könnten durchaus weniger sein. Weniger wäre halt mehr 😉😀.

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Tütensuppe aus der Dose

Am Morgen überraschen mich super schmackhafte Brötchen – da lohnt sich ein Gang zum Bäcker wirklich, den diesmal allerdings mein Schwager absolvierte. Supernett von ihm. Ich esse deshalb viel zu viel und merke es deutlich – besser ich meide meine Waage die nächsten Tage. Gegen Mittag fahren wir schließlich los, kommen gut durch und sind gegen eins wieder daheim. Appetit habe ich keinen, wohl aber plagt mich eine große Müdigkeit. Der kann abgeholfen werden. Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe wird der Koffer entleert, mein Tagebuch ergänzt und erst vor den Nachrichten konsumiere ich meine (fast traditionelle) „Nach-der-Reise-Tütensuppe“, die diesmal aus der Dose kommt und schmackhaftere Hackklößchen mit sich führt. Mein Abendprogramm startet mit dem Tod im Paradies, zwei alte Folgen mit tragischen Liebesgeschichten. Kurz vorm Schlafengehen führe ich mir noch ein oder zwei Storys zu bis mir die Augen zufallen wollen. Der Schlaf kommt schnell und tut wohl. Wunderbar – wieder mit meinem eigenen Bett vereint. So soll es sein.

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Bahnfehler?

Nach einer mittelprächtigen Nacht lassen wir uns Zeit beim Frühstück. Der Morgenandacht auf dem Zimmer geben wir ebenso genügend Raum bevor wir uns, nach dem Lösen der Tickets, auf den Weg zur S-Bahn machen. Im Hauptbahnhof steigen wir um in den Regionalexpress 3, der uns fast pünktlich nach Winsen bringt. Wir kommen sogar auf dem korrekten Bahnsteig an. Ob da jemand bei der Bahn einen Fehler gemacht hat? Hoffentlich wird der nicht bestraft 😉. Mein Schwager holt uns ab, wir verzichten auf Lunch, das tut uns gut, denn der restliche Tag wird noch mancherlei Magenfüllung bereithalten. Ich „male“ mit Chatti noch ein Geburtstagsbild für meine „kleine“ Schwester, die mein Lebensjahrzehnt aber noch nicht erreicht hat. – Am Nachmittag kommt eine Schwägerin meiner Schwippschwägerin vorbei, wir haben eine gute Zeit miteinander beim Plaudern, Kaffeetrinken und beim Herumspazieren in kleiner Runde (😇) bis sie wieder heimwärts fährt. – Abends gönnen wir uns noch eine Portion Gyros, die aufgeteilt auf uns zwei, schon fast zu viel ist. Die Zeit vergeht ruckzuck und bald ist es allerhöchste Zeit für die nächtliche Horizontale. Ruhiger Tag.

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