Frühtau-Frühstück

Im Frühtau, um halb neun, fahren wir zum See. Dort steht ein Pavillon, der ursprünglich der Weltausstellung entstammt, die in vor Urzeiten in Hannover Station machte. Inzwischen findet man dort ein Café mit einem bemerkenswerten Frühstücksangebot. Freunde haben uns eingeladen. Ich genieße dort ein traditionelles Rührei, ein paar Hackbällchen und ein Croissant sowie einen Riesenpott Milchkaffee. Wir plaudern, erzählen und sind absolut guter Dinge. Schließlich bin ich sogar so gut, dass ich noch zwei Pancakes samt Marmeladenaufstrich verzehre. Jetzt bin ich pappsatt. – Die Mittagsruhe schwänze ich. Ein Freund ruft an und wir besprechen Möglichkeiten Fliesen im Außenbereich neu zu befestigen. Wir erörtern Chancen und Risiken. Wenn alter harter Kleber von den Fliese entfernt werden müsste, hätte ich total schlechte Karten, stellt er fest. Beim nächsten Treffen wollen wir uns den Schaden näher ansehen. – Irgendwann meldet sich dann doch ein Mini-Appetit und ich bereite mir ein Tüten-Süppchen samt Zusatznudeln zu. Nette Speise. – Meine Gartenaktive wirbelt draußen herum. Ich besehe mir den Fliesenschaden, außerdem gilt es eine Stellmöglichkeit für eine Leiter zu finden um eine gelöste Wasserablaufkette neu zu montieren. Handwerkerarbeiten sind absolut nicht mein Ding und mit jeder Leitersprosse würde meine Höhenunsicherheit steigen bis sie irgendwann zur Angst wird. Armer Tropf. – Der Abend gestaltet sich klassisch 😉 und es wird normal spät. Ich schlafe nicht schlecht. Geht doch.

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Vertragswirrwarr und mehr

Endlich kümmere ich mich um den Telefonanschluss der Alarmanlage. Offensichtlich habe ich die SIM-Karte irgendwie einem iPad zugeordnet. Seltsame Sache. Oder mit dem Vertrags-/Tarifwechsel wurde diese Karte abgeschaltet. Was auch immer, offensichtlich fehlt ein Vertrag in meiner Telekom-Aufstellung. Was bleibt mir also übrig, ich bestelle eine SIM-Card – wenn es denn sein muss. Seufz. – Dann widme ich mich meiner Krankenkasse. Ein Schreiben während unseres Urlaubs im Januar zeigt auf, dass ich eine allgemein gültige Identifikationsnummer für die Krankenversicherung bekommen kann. Warum nicht? Also beantrage ich eine solche über die Versicherungs-App. Der Antrag ist online fix gestellt, die Zuteilung funktioniert so offensichtlich nicht. Digitales ist halt in unserem Land eher unwillkommen. Nun ja 🤨. – Im Rotwein-Hauskreis am Abend beschäftigen wir uns mit einer Kritik des Jakobusbriefes an dem selbstsüchtigen Verhalten einiger Gemeindeglieder. Es ergibt sich eine interessante Diskussion, die weit über das Thema hinausführt. Und wieder wird es ziemlich spät. Daheim lockt das Seniorenbett und ich erliege seinen Verführungen bald. Der Schlaf ist sehr okay.

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Übermut kommt vor dem Fall

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Der Vormittag vergeht – gefühlt – schneller. Die Mittagsruhe wird zur Unruhe, so brechen wir sie ab um zu unserer Gemeinde zu fahren. Begleitet von einer aus allen Poren strahlenden Sonne 🤔😀😉 kommen wir frühzeitig vor dem Seniorenkreisstart an. Heute erwarten wir eine externe Referentin, die auch pünktlich eintrifft. Wir haben für sie und eine Mitarbeiterin je einen Parkplatz reserviert, doch beide parken woanders 😀. So ist das Leben. Der Vortrag über Sturzprophylaxe ist hochinteressant und die Dame rhetorisch sehr gut drauf. Die Frage ist nur, ob man im plötzlichen Fall überhaupt daran denkt wie man denselben abmildern kann – und wenn doch, ob überhaupt Zeit bleibt das Gedachte in „Überfallgeschwindigkeit“ umzusetzen, damit es wirksam wird. Das Argument für waghalsige Leiter-Ersatz-Konstruktionen: „es ist ja immer gut gegangen“ muss ja nur einmal nicht zutreffen – dann hat man den Salat. Oder den Bruch. Vorsicht, die zu spät kommt dient nur zum ärgeren Ärgern 😠. – Nach dem Aufräumen im Saal bringen wir die Chefseniorin unserer Gemeinde nach Hause und lassen den Abend ruhig an uns vorübergehen. Der Schlafindex mit 78 Punkten hat zwar noch gut Luft nach oben, ist aber durchaus okay. Netter Tag.

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Achtung Gift! Frustgefahr!

Wir entwickeln einen Ablaufplan und arbeiten ihn dann Punkt für Punkt ab. Zuerst pumpe ich den platten Reifen von Foxi auf. Dann fahren wir mit zwei Autos zur Werkstatt und lassen dort Foxi zurück. Mit Laura von Grün geht es zum Einkaufszentrum der Samtgemeinde. Dort tätigen wir die nötigen Beschaffungen (😉🤔) an drei Stationen. Nun folgt ein Kurzbesuch des örtlichen Supermarktes. Voll beladen steuern wir dann erneut die Werkstatt an. Der Reifen von Foxi hatte sich mit einer Schraube vereint und dabei seine Luft eingebüßt. Man sollte halt keine ausbeuterischen Beziehungen eingehen, die Luft und Geld kosten. Inzwischen ist Foxis Hinterrad wieder allein und fit, so dass wir uns einträchtig nach Hause bewegen können. Laura und Foxi haben allerdings nur noch wenig Strom im Akku, doch die Wolken hemmen die Photovoltaik stark. Ein Blick auf die Wetter-App verheißt erst für morgen wieder besten Sonnenschein. Wir verschieben also das Laden, denn der Reststrom würde für Notfälle gut reichen. – Nach der Mittagsruhe muss ich unbedingt mein Tagebuch fortführen, das ich schon viel zu lange vernachlässigt habe. Der letzte Samstag ist inzwischen völlig aus meinem Gedächtnis verschwunden, keine Ahnung was ich da erlebte – wesentliches wird es wohl nicht gewesen sein. – Der Abend klingt in Routine aus, das Fernsehen bleibt bis auf die Nachrichten offline. Es wird für mich wieder spät, weshalb auch immer, vielleicht hält meine Urlaubssehnsucht mich wach 😉. Fernweh schlägt Heimweh. O Weh! Aus einer tiefen Dankbarkeit heraus sehe ich das Gift der Unzufriedenheit aufblitzen. Bloß weg damit, denn uns geht es supergut – es wäre unverschämt sich diesem tödlichen Gefühl auszusetzen. So schlafe ich ruhig und friedlich ein und nehme die lästigen aber unvermeidbaren Unterbrechungen gelassen hin. Es ist, wie es ist. Basta.

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Zahnarztgeschmäckle

Kurz nach (gefühlt) Mitternacht meldet sich der Wecker. Fünf Uhr und dreißig Minuten! Überraschend fit mache ich mich fertig und wir fahren zum Klinikum. Einer von uns, nicht ich, hat heute eine spezielle Anwendung vor sich. Ich dagegen darf wieder zurück fahren. Trotzdem finde ich daheim keinen Schlaf mehr, immerhin so etwas wie Ruhe. Nach dem endgültigen Aufstehen soll ich vor meinem Zahnarzttermin Kartoffeln holen, die, wird mir ans Herz gelegt, durch eine besondere Qualität glänzen. Sie sind allerdings vergriffen. Ich soll Käse-Snacks mitbringen. Finde ich in dem engen, rappelvollen Laden nicht. Frust pur für einen offensichtlich lausigen Einkäufer! – Der Zahnarzt will bei mir ein Provisorium durch eine etwas stabilere Füllung ersetzen. Der Zahn ist dagegen, der Nerv meldet sich zu Wort und umgibt sich mit ein wenig Lebenssaft. Okay, so stellt ihn der Arzt wieder medikamentös ruhig und schließt ihn für vier Wochen von oben zu. Ein markanter Zahnarztgeschmack begleitet mich nun den Tag über. Toll🤨. – Gegen Mittag hole ich die Patientin wieder wohlbehalten ab. Nach einem kleinen Lunch versinkt sie in einen tiefen, erholsamen Schlaf während ich meine kleine aber feine Männerrunde aufsuche. – Erst gegen neunzehn Uhr bin ich zurück. – WISO berichtet über Privat- und Kassenpatienten, erstaunlicherweise ziemlich objektiv. Das freut mich sehr. Wenn Fakten, die ich beurteilen kann stimmen, macht das den Gesamtbeitrag für mich glaubwürdiger. Ich verstehe, weshalb die Politiker davor zurückschrecken das Thema anzupacken. Mir wird außerdem klar auf welch tönernen Füßen Ländervergleiche stehen. – Der übrige Abend zieht schnell vorbei und es wird wieder recht spät. Das wundert mich ob des zeitigen Aufstehens. So bin ich halt 🤨. Dafür fällt der Schlaf gut aus. Alles ist gut.

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Versuchung im Paradies

Wir machen uns auf zum Gottesdienst. Die Paradiesgeschichte, genauer die Versuchung, ist Predigtthema. Im Nachhinein überlegen wir, wie es wohl war als Gott im Paradies spazieren ging. Bemerkenswert, dass er Adam und Eva suchte nach ihrem Sündenfall, dass er ihnen, obwohl er strafte, dennoch eine Grundausstattung für die neue Lebenssituation mitgab. Selbst in dieser überaus bekannten Schilderung sind so viel Details verborgen, die man aufspüren kann und die staunen lassen. – Dennoch bleibt dieser Sonntag ebenfalls relativ farblos und das ist gut so. Die überwältigenden Urlaubsimpressionen müssen sich erst einmal legen bevor die kleinen Strahlen des Alltags wieder von mir erkannt werden können. Es bleibt dennoch mein Bemühen die nächste Urlaubsdestination zu finden, zu erkunden, zu buchen. Der Spaß am Weg ist zwar nicht das Ziel aber er macht Lust darauf 😉. – Dem Fernsehen stehe ich inzwischen immer ferner gegenüber (oder hat es sich von mir entfernt) und so flüchte ich mich in triviale Beschäftigungen. Es wird nicht spät, denn morgen wartet der Aufsteh-Horror auf mich. Kurze Nacht allerseits.

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Speicher leer

Ich muss mich zu meinem fehlenden Gedächtnis bekennen. Gab es diesen Tag überhaupt? Habe ich da irgend etwas getan? Schleicht sich Senilität so klammheimlich in mein Hirn? Schande über mich! Ich weiß eigentlich nur: verschlafen habe ich ihn nicht 🤔😠😩. Ehrlich.

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First of all …

Heute geschieht wenig. Der Schnee schmilzt und unser ehemaliger Pastor feiert Geburtstag an seiner Wirkungsstätte im hohen Norden. – Mein verstorbener Onkel wäre 90 Jahre alt geworden – ich erinnere mich noch sehr gut an ihn, ein freundlicher, humorvoller Mann, der Putin live begegnet war, denn der war oberster Sicherheitschef in seinem Unternehmen. Den völlig überdrehten Putin hat er nicht mehr erlebt. – Im TV nervt Olympia, geleitet von einem Funktionärsclan, der einen anderen Autokraten mit seinen Huldigungen überhäuft. Dazu Sportler, die ihre Leistungsgrenzen überschreiten, sich ständig überfordern und sogar – nicht selten – vor Doping nicht zurückschrecken – nur um für kurze Zeit im Mittelpunkt zu stehen. Das kann man verstehen, muss man aber nicht. Mir fehlt halt das Ehrgeiz-Gen, das dafür unerlässlich ist. – Mithin nimmt ein üblicher Abend seinen Verlauf, schön ist wenigstens, dass ich meine Andacht heute mal nicht vergessen habe. Der Schlaf ist ganz okay.

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