Winter ade?

Vom gestrigen Heizen mittels Speicherkamin ist es im Wohnzimmer noch gemütlich genug mit über 21 Grad. Wir benötigen keine zusätzliche Wärme. Sehr gut. Nach der üblichen Morgenroutine checke ich die Konten, die sich allmählich leeren, nicht zuletzt wegen der großen Sparabhebung am Monatsanfang 😉😀. Es war ja nichts anderes zu erwarten. Die Zeit rauscht vorbei, mein Vorhaben den Vortrag über ein Lebensbild zu überarbeiten scheitert voll und ganz. 😩 – Am Nachmittag fahre ich zu meinem montäglichen Männertreffen. Es geht um Hausbau in Amerika, hier und in England, um die beste Zeit zum Umgraben und um dies und das, halt wie immer ein breites Spektrum. Sehr nett. – Der Abend daheim entfaltet sich mit einem halben Blick auf Barnaby (die Folgen sind mehr als bekannt), mit Infos über Kreuzfahrthäfen und vor allem um Destinationen an denen man zu günstigen Konditionen heimatlandnah dem winterlichen Wetter für einige Zeit entfliehen kann. Interessant. – Schließlich wird es gar nicht mal so spät, der Schlaf gibt sich großzügig und glänzt mit Tiefe trotz mancherlei Unterbrechungen🤔. So ist das Leben alter Männer. Seufz. Dennoch nicht schlecht bislang 😇😉.

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Haussanierung in den Staaten

Ein typischer Sonntag plätschert so dahin. Wir stehen auf, frühstücken, fahren zum Godi, treffen Geschwister im Glauben, plaudern, singen, hören zu, plaudern erneut und fahren heim. Die Predigt handelt vom vierfachen Ackerfeld, also von hundertfachen Ertrag trotz des Verlustes von drei Vierteln des Saatgutes. Irgendwie schafft es der Predigende dabei wieder auf das Thema Flüchtlinge zu kommen und wie gut man sie behandeln sollte. Er hat nicht unrecht, blendet aber die Bibelstellen mit diesbezüglich gegenteiligen oder wenigstens einschränkenden Aussagen aus. Schade. Doch diese Kritik ist eher randständig, denn ansonsten ist es eine motivierende Ansprache. Danke dafür. – Daheim laden wir Foxi aus dem Netz auf, weil die Sonne einfach nicht kräftig genug scheinen will. Was bleibt ist ein völlig normaler herbstlicher Sonntag, leicht verregnet, der eine Predigt aus Bremen bringt und YouTube-Beiträge, in denen eine Truppe aus Kanada kostenlos Häuser in den USA renoviert. Das schaut sich interessant an – die Hintergründe der Aktion lasse ich bewusst außen vor. Immerhin macht die Truppe darin auch Werbung für verwendete Produkte und bestimmte Firmen. Was mich eher berührt ist die Konstruktion amerikanischer Häuser, reine Holzkonstruktionen, wenig gedämmt, mit Alublech- oder Kunststofffassaden. Die Dächer bestehen aus einem erstaunlich spärlichen Dachstuhl mit Brettern verkleidet und darauf Dachschindeln aus Teerpappe, die hierorts eher für Gartenhäuser verwendet werden. Faszinierend. So kann eine komplette Außensanierung einschließlich neuer Fassade mit zusätzlicher sparsamer Isolierung sowie Dacheindeckung, allesamt mit Alublechen (!!) in maximal einer Woche realisiert werden. Erstaunlich ist die Reaktion der Betroffenen samt Nachbarn, die offen ihren Dank an Gott und die wirkenden „Guys“ äußern. Glaube ist halt normal dort und gehört zum täglichen Leben. All das berührt mich hochemotional. Krass!!! Der Schlaf danach ist okay, sogar meine Watch ist halbwegs zufrieden. Immerhin.

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Schein oder Sein – was weiß ich

Schon wieder verlasse ich zwangsweise 😉😇 mein gemütliches Nachtlager zur Unzeit 🤔. Netterweise hat meine Allerliebste, sie kennt mich erstaunlich gut, ein kleines Frühstück (nicht nur mein Knäckebrot) vorbereitet. Wunderbar. Wir schwingen uns in die Laura von Grün und düsen los zur Zentrale unseres Gemeinschaftsverbandes. Dort stellt sich ein potenzieller künftiger Geschäftsführer vor. Er macht einen guten Eindruck und scheint bestens qualifiziert für die Position. Mitte November steht die Wahl an. Die Aussichten sind gut. Im Anschluss wird uns wortreich ein Computer-, Server-, Programmkonglomerat präsentiert. Ich verstehe die Ziele aber bei weitem nicht alle technischen Zusammenhänge. Leider ermangelt es dem äußerst engagierten Verwalter an der Gabe komplizierte Sachverhalte in verständlicher Sprache wiederzugeben. Schade eigentlich. – Am frühen Nachmittag sind wir wieder daheim angekommen, holen in der verspäteten Mittagsruhe den entgangenen Morgenschlaf nach und erledigen dann ein paar Kleinigkeiten. Ich turne noch mein Standardprogramm herunter 😀 und finde sogar Muße für die Abendandacht. Sehr schön. – Im Fernsehen begebe ich mich nach Leer mit der Serie ‚Friesland‘ in der die Leiche eines angeblich friesischen Stammesfürsten gefunden wird, mittels dreistem Raubes verschwindet und beim Wiederfinden sich als profaner neuzeitlicher Totschlag entpuppt. Verrückter Plot, nett umgesetzt. Jetzt noch ein paar YouTube-Videos und es ist Zeit für das Nachtquartier. Der Schlaf ist gut, finde ich, ziemlich mies, meint meine Watch. Nun ja.

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Säulenheiler

Halb sieben meldet sich die Kamera. Jemand wirkt vor der Tür. Ich schleppe mich ins Bad, mache Katzenwäsche und da klingelt es schon. Ein Säulenheiler steht vor der Tür. Er sägt die verrottete Stelle an einer Säule ab, verfüllt Risse und leimt ein Holzstück an die abgesägte Stelle. Schließlich verfugt er die Ränder rund ums Holzstück und gibt Schleifratschläge für ein mehrschichtiges Streichen. – Die Sonne scheint genug um Foxi ausreichend zu versorgen aber, es ist wie es ist, die Zeit des ‚Überschussladens‘ geht ihrem saisonalen Ende entgegen. – Ansonsten passiert nicht mehr viel, ein völlig normaler Freitag nimmt seinen Lauf. Morgenroutine, Rückenmotivation sogar am frühen Abend meine Abendandacht alles total normal. ‚Death in Paradise‘ mit den beiden letzen Folgen mit Humphrey schaue ich mir so nebenbei an und irgendwann ist es Zeit für mein Seniorenruhelager. Ja, es wird wieder einmal spät und der Schlaf zeigt sich mäßig motiviert. Soll er doch.

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Säulenflüsterer

Heute kommt der Tischler unseres Vertrauens. Er will sich die Balken im Entree ansehen, die nach 35 Jahren den Einfluss von Wind und Wetter nicht mehr verdecken können. Er ist relativ pünktlich, analysiert den Zustand der Säulen und entdeckt einen reparablen Teilschaden. Selbiger kann relativ schnell behoben werden, gleich morgen will er einen Handwerker vorbeischicken. Das geht ja staunenswert fix. – Ansonsten beschäftige ich mich mit dem Matterproblem und entscheide mich letztlich für eine Bestellung. Mitte November soll das Teil vorbeikommen. Bis dahin kann ich die Steckdose manuell schalten, das funktioniert gut wie ich heute bei einem Test feststelle. Es kommt genügend Wärme an meiner kälteempfindlichen, hochsensiblen 😁😉 Außenhaut an, ich bin sehr zufrieden. Wenn dann draußen noch die Sonne scheint, könnte sie die nötige Stromlieferung übernehmen. Perfektes Modell, das leider nur an wenigen kalten Tagen funktionieren wird – und bei Schnee erst recht nicht. – Nun gilt es noch meiner Mitbewohnerin zu vermitteln wie man die Banking-App so streicheln kann, dass sie tut was man will. Auch das klappt wunderbar. Alles ist gut. Allein die Abendandacht bekomme ich immer noch nicht hin. Schade. – Und am Abend schaue ich Flugzeugen beim Fast-Abstürzen zu. Runter kommen sie immer, mal ohne, mal mit geringen und mal mit totalem Schaden. Ich sehe am liebsten Berichte mit Überlebenden, möglichst von allen Insassen. Einen kaputten Flieger kann man verschmerzen. – Es wird heute erneut recht spät aber der Schlaf ist ziemlich okay. Wenigstens etwas.

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Bibelstunde, Heizung und ein Geldfluss

Der Vormittag füllt sich mit Vorbereitungen auf die nachmittägliche Bibelstunde. Eigentlich geht es nur noch ums Lesen eines Kommentars und ein wenig gedanklichen Feinschliff. Aber alles braucht so seine Zeit. Außerdem kopiere ich Unterlagen auf zwei USB-Sticks in der Hoffnung, dass der Kopierer unserer Gemeinde die Dateien öffnen kann. – Gegen Mittag trifft unsere Zusatzheizung ein aber ich habe keine Zeit mich mit ihr zu beschäftigen. – Am Nachmittag in meiner Gemeinde weigert sich der Kopierer in großer Sturheit die Dateien auszudrucken obwohl er sie als solche erkennt. Das letzte Mal ging das doch völlig unproblematisch!?! Er druckt nur Fehlermeldungen, welch ein Graus! Ein hochinteressantes, von der KI erstelltes Bild kann ich definitiv nicht vervielfältigen. Die übrigen Seiten schon, denn ich habe sie sicherheitshalber in Papierform dabei. Mein Verhältnis zur Technik ist inzwischen wohl eher zwiespältig geworden. Die Bibelstunde selbst läuft gut, der Heilige Geist motiviert fast alle Anwesenden ihre Beiträge zu leisten, wie ich es gehofft und erbeten hatte. Danke, lieber Herr Jesus! So kann ich mich hinterher leicht beschwingt zurück in unser Haus und Heim begeben. – Am Abend montiere ich die Füße an die Heizung und stelle fest, dass ich für die schaltbare Steckdose ein Matter/Thread-Dingsbums benötige, da keines meiner offensichtlich ‚viel zu alten‘ Geräte diese Kommunikationsart beherrscht. Das einst so wichtige Haltbarkeitskriterium wurde durch einen Zwei-Jahres-Kaufrhythmus klammheimlich ersetzt. So ist ein permanenter Geldfluss sichergestellt 🤔🤨😠. Egal, sende ich das Teil zurück oder bringe ich mich schweren Herzens auf den neuesten Stand? Ich überlege noch. Es folgt ein ruhiger Abend voller Dankbarkeit und ein mittelprächtiger Schlaf. Nun ja.

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Bibelstundenvorbereitung

Die Kachelofenwärme wirkt immer noch nach. Der gefühlte Raumeindruck ist nicht mehr kalt, eher warm obwohl die Heizung weiterhin schweigt 😉. Erstaunlich. Wir lassen die Morgenroutine ablaufen – allerdings ohne das Turnen. Damit müsste ich auch bald wieder anfangen sonst wird sich mein Rücken massiv beschweren. Aber irgendwie finde ich keine Zeit, denn die Bibelstunde morgen drängt. Ich muss mich vorbereiten und lasse die Mittagsruhe ausfallen. Dankenswerterweise ist es ein klarer Text mit viel praktischem Bezug, den ich mir ausgesucht habe. So fließen die Gedanken und nimmt die äußere Form Kontour an. Ich werde, so ist es mir klar geworden, auf die Mitwirkung der Gäste setzen. Wenn zu dieser Botschaft kein persönlicher Bezug herzustellen ist, sehe ich schwarz für unsere Gemeinschaft. Das ist ein Text zum täglichen Leben, zum gemeindlichen Miteinander, äußerst praktisch geprägt. Ich lege es in Jesu Hand, empfehle es der Wirkung des Heiligen Geistes und bitte ihn mir die Grundlagen und Hintergründe der Botschaft zu schenken. Gegen Abend steht die Gliederung, sind die Fragen formuliert. Morgen will ich im Kommentar nachlesen und noch ein wenig „feilen“. Mir wird dabei klar, dass ich keine hochtheologische Arbeit mit vielerlei biblischen Bezügen leiste, sondern nur Gesprächsimpulse für Glaubenserfahrungen geben kann. Möge Gott mir den Weg weisen. – Ansonsten geschieht am Abend nichts was einer Erinnerung wert wäre. Das Übliche halt. Es wird recht spät. Der Schlaf wäre toll, wenn die Unterbrechungen nicht wären. Alles wird gut.

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Frost und Wärme

Es ist kalt in der Butze. Ich friere vor mich hin, denn die Heizung läuft noch nicht und der Kamin wird erst heute am Abend in Betrieb genommen. Wir haben manches zu erledigen. Holz holen, Lounge fegen, einkaufen, Koffer auspacken, zwischendurch die Morgenandacht – so geht die Zeit dahin und die Mittagspause steht vor der Tür. Vorher organisiere ich noch eine Heizung für diese Übergangszeit, die sowohl Photovoltaik nutzen als auf den trumpschen Heizölkriegspreis etwas abmildern könnte. – Nach der Ruhepause breche ich zu einem Treff mit drei Freunden auf bei dem wir alles zur Sprache bringen was uns bewegt. Wir tauschen Erfahrungen aus, geben uns Tips über gute Handwerksfirmen und berichten von Erlebnissen im Alltag. Es entspannt mich sehr, der Tee und die Kekse helfen bei der inneren Neuausrichtung auf das Wesentliche. – Ich bin mit Foxi unterwegs und er überrascht mich immer wieder mit seinen Unterschieden zur hochtechnisierten Laura. Alte Erinnerungen an frühere Zeiten ploppen immer wieder auf. Nett. Daheim erwartet mich ein wärmendes, flackerndes Kaminfeuer. Toll! – Der neue Barnaby am Abend kann mich nur wenig begeistern. Ein paar Folgen von „Mayday“ wecken mein Interesse und ich staune wie kleinste Teile unwahrscheinlich große Wirkungen hervorrufen können. Ich wundere mich über einen Flughafen in Kanada ohne Tower bei dem kleinste Nachlässigkeiten große Folgen hatten und über Eis in Treibstoffleitungen, das den Kerosinfluss ausbremste und wo durch das Geschick der Pilotencrew alle Menschen an Bord dem Tod entgingen. Dabei fällt mir auf, dass man völlig zu Recht der Crew dankt aber viel zu oft vergisst Gott zu danken. Leider. – Normalspät beginnt für mich die Schlafphase, die leider viel zu oft unterbrochen wird. Aber das eigene Bett macht Beschwernisse wieder wett. Isso.

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