Achtung Gift! Frustgefahr!

Wir entwickeln einen Ablaufplan und arbeiten ihn dann Punkt für Punkt ab. Zuerst pumpe ich den platten Reifen von Foxi auf. Dann fahren wir mit zwei Autos zur Werkstatt und lassen dort Foxi zurück. Mit Laura von Grün geht es zum Einkaufszentrum der Samtgemeinde. Dort tätigen wir die nötigen Beschaffungen (😉🤔) an drei Stationen. Nun folgt ein Kurzbesuch des örtlichen Supermarktes. Voll beladen steuern wir dann erneut die Werkstatt an. Der Reifen von Foxi hatte sich mit einer Schraube vereint und dabei seine Luft eingebüßt. Man sollte halt keine ausbeuterischen Beziehungen eingehen, die Luft und Geld kosten. Inzwischen ist Foxis Hinterrad wieder allein und fit, so dass wir uns einträchtig nach Hause bewegen können. Laura und Foxi haben allerdings nur noch wenig Strom im Akku, doch die Wolken hemmen die Photovoltaik stark. Ein Blick auf die Wetter-App verheißt erst für morgen wieder besten Sonnenschein. Wir verschieben also das Laden, denn der Reststrom würde für Notfälle gut reichen. – Nach der Mittagsruhe muss ich unbedingt mein Tagebuch fortführen, das ich schon viel zu lange vernachlässigt habe. Der letzte Samstag ist inzwischen völlig aus meinem Gedächtnis verschwunden, keine Ahnung was ich da erlebte – wesentliches wird es wohl nicht gewesen sein. – Der Abend klingt in Routine aus, das Fernsehen bleibt bis auf die Nachrichten offline. Es wird für mich wieder spät, weshalb auch immer, vielleicht hält meine Urlaubssehnsucht mich wach 😉. Fernweh schlägt Heimweh. O Weh! Aus einer tiefen Dankbarkeit heraus sehe ich das Gift der Unzufriedenheit aufblitzen. Bloß weg damit, denn uns geht es supergut – es wäre unverschämt sich diesem tödlichen Gefühl auszusetzen. So schlafe ich ruhig und friedlich ein und nehme die lästigen aber unvermeidbaren Unterbrechungen gelassen hin. Es ist, wie es ist. Basta.

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Zahnarztgeschmäckle

Kurz nach (gefühlt) Mitternacht meldet sich der Wecker. Fünf Uhr und dreißig Minuten! Überraschend fit mache ich mich fertig und wir fahren zum Klinikum. Einer von uns, nicht ich, hat heute eine spezielle Anwendung vor sich. Ich dagegen darf wieder zurück fahren. Trotzdem finde ich daheim keinen Schlaf mehr, immerhin so etwas wie Ruhe. Nach dem endgültigen Aufstehen soll ich vor meinem Zahnarzttermin Kartoffeln holen, die, wird mir ans Herz gelegt, durch eine besondere Qualität glänzen. Sie sind allerdings vergriffen. Ich soll Käse-Snacks mitbringen. Finde ich in dem engen, rappelvollen Laden nicht. Frust pur für einen offensichtlich lausigen Einkäufer! – Der Zahnarzt will bei mir ein Provisorium durch eine etwas stabilere Füllung ersetzen. Der Zahn ist dagegen, der Nerv meldet sich zu Wort und umgibt sich mit ein wenig Lebenssaft. Okay, so stellt ihn der Arzt wieder medikamentös ruhig und schließt ihn für vier Wochen von oben zu. Ein markanter Zahnarztgeschmack begleitet mich nun den Tag über. Toll🤨. – Gegen Mittag hole ich die Patientin wieder wohlbehalten ab. Nach einem kleinen Lunch versinkt sie in einen tiefen, erholsamen Schlaf während ich meine kleine aber feine Männerrunde aufsuche. – Erst gegen neunzehn Uhr bin ich zurück. – WISO berichtet über Privat- und Kassenpatienten, erstaunlicherweise ziemlich objektiv. Das freut mich sehr. Wenn Fakten, die ich beurteilen kann stimmen, macht das den Gesamtbeitrag für mich glaubwürdiger. Ich verstehe, weshalb die Politiker davor zurückschrecken das Thema anzupacken. Mir wird außerdem klar auf welch tönernen Füßen Ländervergleiche stehen. – Der übrige Abend zieht schnell vorbei und es wird wieder recht spät. Das wundert mich ob des zeitigen Aufstehens. So bin ich halt 🤨. Dafür fällt der Schlaf gut aus. Alles ist gut.

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Versuchung im Paradies

Wir machen uns auf zum Gottesdienst. Die Paradiesgeschichte, genauer die Versuchung, ist Predigtthema. Im Nachhinein überlegen wir, wie es wohl war als Gott im Paradies spazieren ging. Bemerkenswert, dass er Adam und Eva suchte nach ihrem Sündenfall, dass er ihnen, obwohl er strafte, dennoch eine Grundausstattung für die neue Lebenssituation mitgab. Selbst in dieser überaus bekannten Schilderung sind so viel Details verborgen, die man aufspüren kann und die staunen lassen. – Dennoch bleibt dieser Sonntag ebenfalls relativ farblos und das ist gut so. Die überwältigenden Urlaubsimpressionen müssen sich erst einmal legen bevor die kleinen Strahlen des Alltags wieder von mir erkannt werden können. Es bleibt dennoch mein Bemühen die nächste Urlaubsdestination zu finden, zu erkunden, zu buchen. Der Spaß am Weg ist zwar nicht das Ziel aber er macht Lust darauf 😉. – Dem Fernsehen stehe ich inzwischen immer ferner gegenüber (oder hat es sich von mir entfernt) und so flüchte ich mich in triviale Beschäftigungen. Es wird nicht spät, denn morgen wartet der Aufsteh-Horror auf mich. Kurze Nacht allerseits.

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Speicher leer

Ich muss mich zu meinem fehlenden Gedächtnis bekennen. Gab es diesen Tag überhaupt? Habe ich da irgend etwas getan? Schleicht sich Senilität so klammheimlich in mein Hirn? Schande über mich! Ich weiß eigentlich nur: verschlafen habe ich ihn nicht 🤔😠😩. Ehrlich.

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First of all …

Heute geschieht wenig. Der Schnee schmilzt und unser ehemaliger Pastor feiert Geburtstag an seiner Wirkungsstätte im hohen Norden. – Mein verstorbener Onkel wäre 90 Jahre alt geworden – ich erinnere mich noch sehr gut an ihn, ein freundlicher, humorvoller Mann, der Putin live begegnet war, denn der war oberster Sicherheitschef in seinem Unternehmen. Den völlig überdrehten Putin hat er nicht mehr erlebt. – Im TV nervt Olympia, geleitet von einem Funktionärsclan, der einen anderen Autokraten mit seinen Huldigungen überhäuft. Dazu Sportler, die ihre Leistungsgrenzen überschreiten, sich ständig überfordern und sogar – nicht selten – vor Doping nicht zurückschrecken – nur um für kurze Zeit im Mittelpunkt zu stehen. Das kann man verstehen, muss man aber nicht. Mir fehlt halt das Ehrgeiz-Gen, das dafür unerlässlich ist. – Mithin nimmt ein üblicher Abend seinen Verlauf, schön ist wenigstens, dass ich meine Andacht heute mal nicht vergessen habe. Der Schlaf ist ganz okay.

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Unbefriedigte Reiselust

Heute haben wir keine Termine. Heute können wir ranhauen. Eine wunderschöne Überlegung. Ein prima Plan. Doch die Wirklichkeit gestaltet sich anders. Der Vormittag erschöpft sich in Routine und der Nachmittag zerfleddert sich in Kleinigkeiten. Wenigstens kann ich einer guten Bekannten einen hilfreichen Rat geben. Ist doch ein guter Anfang, klein aber mein 🤔🤨. Nun ja. – Ich suche erfolglos nach der nächsten Reise, die ich buchen könnte, kommuniziere mit unserem Reisebüro und bleibe ein klein wenig frustriert zurück. Die Kälte draußen verlangt nach einem wohltemperierten Hoffnungziel und das ist nicht in Sicht. Schade, damit muss ich wohl leben. – Am Abend erreicht mich die Bitte unseres Pastors einen persönlichen Kurztext für die geplante Wolfsburg Bibel zu verfassen, wobei offen bleibt ob dieser publiziert wird oder nicht. Na toll, große Chance auf eine Arbeit für den Papierkorb – warum erinnert mich das bloß an mein Arbeitsleben🤔😉? Egal, ich bin sicher, dass Gott durch die menschlichen Entscheider hindurch sein Plazet gibt oder auch nicht. IHM vertraue ich voll, seine Führung ist superokay. ER kann beides, Mut machen und trösten, wunderbar. Ich lege es ihm hin und habe vor dem Einschlafen schon ein paar Gedanken dazu. – Mit 52 Punkten fällt der Schlaf offensichtlich nicht so doll aus. Kann sich das zu einem Problem für mich entwickeln? Ich will zurück aufs Schiff!!!

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Deutschland analog

Ausschlafen, frühstücken. Zeitung lesen, Andacht, der Vormittag startet stinknormal. Doch ein lange geplanter Termin im Klinikum unterbricht die Routine. Es ist keine große Sache, eher ein Termin der online ebenso denkbar wäre, aber im deutschen Gesundheitswesen ist so ein Gedanke pure Science Fiction. Deutschland digital, eine unendliche Geschichte. So zieht sich die kurze Sache lang hin mit dem kliniktypischen Wartemarathon. Isso. Selbst als Laie fällt mir auf, wie viel man dort digitalisieren und beschleunigen könnte, wenn man nur den ernsthaften Willen dazu hätte. Aber es geht ja auch so und sie haben das ja schon immer so gemacht. Seufz. So findet unser Lunch sehr spät statt, der Mittagsschlaf wird zur Vorabendruhe 😉😀 und der Tag ist auf einmal viel zu früh vorbei. Zwangsläufig wird es bei mir wieder spät. Der bereits früher erwähnte Netzwerkstecker hat den ganzen Tag durchgehalten, nur kurz vor der Bettzeit sieht es so aus als hätte er wieder eine Pause eingelegt. Das schaue ich mir aber erst morgen genauer an, voll nervig das Teil. Kann die Firma nicht einmal etwas komplett richtig machen? Offensichtlich nicht. So ist sie halt. – Der Schlaf ist recht gut, die Unterbrechungen halten sich im Rahmen. Nette Nacht.

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Quicklebendiger Bibelkreis

Natürlich liegt wieder Schnee. Erschreckend wie sich der Winter an die früheren Tage erinnert. Muss das wirklich sein? – Endlich wieder Fußpflege, es ist ein gutes Zeichen, dass ich es so lange ausgehalten habe. Die Nägel gestalten ihr Wachstum offensichtlich in einer für mich weniger quälenden Weise. Fein. Im Anschluss holen wir Blumen aus dem Nachbarort, fahren weiter in die Samtgemeinde zu den Supermärkten und stellen fest, dass das Streusalz ausverkauft ist. Völlig ausverkauft. Bei Amazon wäre es noch lieferbar aber zu Mondpreisen. Faszinierend. – Nachmittags ist meine Hochaktive schon wieder unterwegs, offensichtlich sind wir auch mental wieder zu Hause angekommen, keine Frage. – Abends fahren wir zu Bibel und Brot in unsere Gemeinde, erleben eine quicklebendige Runde, die über den ersten Bibelvers nicht hinauskommt, weil so viel dazu zu sagen ist. Dann ist das so, denn die Bibel ist tatsächlich unausforschlich. – Daheim wird es wieder spät obwohl ich früh ins Bett wollte aber das funktioniert irgendwie nicht so richtig. So bin ich halt. Seufz. Der Schlaf ist kurz fest und dann unterbrechungsreich mit Traumphasen. Irre.

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