Altersschock und Bürokratiewahn

Kurzfristig sagt unser Versicherungsvertreter seinen Termin ab. Es wird ihm leichtgefallen sein, denn wir haben ein schwer verdauliches Thema zu besprechen, eine Beitragserhöhung um 50 % bei der Kfz-Versicherung. Die Allianz langt kräftig zu – selbst schuld, wenn man vorschnell mit allen Verträgen wechselt. Seufz. Das kann ja noch heiter werden. – Die Sonne scheint kräftig und schenkt unserem Kleinwagen genügend Überschussstrom für die nächsten Tage. Lächelnd darf ich feststellen, dass tatsächlich nur der Strom zum Laden fließt, den ansonsten der Grundversorger einkassiert hätte. Dreißig Cent je Kilowattstunde sparen statt nur 6 Cent zu erhalten, keine schlechte Lösung. – In der Mittagsruhe muss ich mich einer prägenden Alterserfahrung stellen. Das hat mir gerade noch gefehlt😩. Ich schweige über die Einzelheiten 🤔🤨 – Am späten Nachmittag treffe ich mich mit einer Arbeitsgruppe zu möglichen baulichen Maßnahmen in meiner Gemeinde. Ein Energieberater hat ein 157-seitiges Gutachten erstellt. Welch ein Wahnsinn im ehrlichen Mühen um Klimaschutz. Ich erfahre eine Menge über die Vielzahl der bürokratischen Hürden vor, während und nach eines eventuellen Förderungsprozesses. Bürokratieabbau? Absoluter Schwachsinn, es geht um exponentielles Bürokratiewachstum, ein absolut ungesundes Aufblähen dokumentarischer Forderungen. Eigentlich habe ich keine Lust mehr hier mitzuarbeiten. Die spinnen, die Politiker, die Bürokraten, die BAFA-Kleinstkrämer. Da denkt man nach 10 Jahren Pension diesem nachweiswütigen Komplex entgangen zu sein und, schwups, ist man erneut mittendrin. Doppel-Seufz. – Den restlichen Abend entspanne ich tief bei realitätsfernen Storys und einem interessanten Statement zu Trump und dem Papst.

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Podologie und Zeitstrom

Viel Zeit bleibt für die Morgenroutine, denn die Pflege meiner Treterchen fällt heute erst in die Mittagspause. Wie bestellt ist vor der Praxis ein Parkplatz frei, so dass ich recht früh vor Ort bereit stehe. Leicht und beschwingt und ein paar Zehner leichter geht es hinterher zurück zu Foxi. – Viel tut sich auch heute nicht mehr, sogar die Abendandacht verkürzt sich – weshalb auch immer. Die Zeit ist eine Freundin im Rauschekleid, im Vorbeirauscherennfahrerdress. – Ich lese noch lustlos in einem Energieberatergutachten herum, das ich morgen benötige und bin im Höchstmaß gelangweilt von den vielen Zahlen. Ich bin zu alt für sowas. Ehrlich. – Es wird wieder sehr, sehr spät, völlig grundlos, einfach so. Mannomann. Gute Nacht. Wenigstens stimmt die Punktzahl🤔😉.

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Montagsstandard

Heute kommt unsere Friseurin, mein Putz samt Bart erfährt daher eine drastische Kürzung. Sommerlook halt. Danach startet erst die Morgenroutine. – Am Nachmittag tagt der Montagsclub mit Themenwechsel schier ohne Ende aber ein hochinteressanter Gedankenaustausch. – Daheim bringe ich noch ein Idee bei den Urlaubsbildern unter und gestalte dann den Abend in üblicher Weise. Mich zieht es in die Ferne, sie lockt gewaltig und unser Portemonnaie sagt klar und deutlich „NJET!“ Es wird normal spät.

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Gottesdienst aus Bremen

Meine Gemeinde feiert heute einen Familiengottesdienst. Ich bin nicht dabei obwohl ich das Ereignis an sich toll finde und begeistert bin, dass meine Gemeinde so etwas macht. Mir aber ist das Gewusel, der kindgerechte Gottesdienst und ein weiteres Büffet zu viel. Zum Glück hängt das alles nicht von mir ab und so nehme ich mir die Freiheit und besuche virtuell (mit Verspätung 😉😀) den Gottesdienst in Bremen. Mal im Sessel sitzend die Veranstaltung mitzufeiern hat schon was – so lange es eine Ausnahme bleibt, finde ich. – Am Nachmittag bearbeite ich noch ein paar Urlaubsfotos, visualisiere Routing-Informationen und lese vor mich hin. Wie schon oft festgestellt bin ich im Laufe der Pensionistenjahre viel zu lahm geworden. Okay, es ist Sonntag, da soll man nicht arbeiten aber ist wirklich jeder Tag Sonntag für Rentner 🤨😉😇? Es wird wie immer spät.

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Keine Ahnung

Bei einem aufgeschobenen Tagebucheintrag kann die Vergangenheit leicht in Vergessenheit geraten. Wie dieser Samstag. Es muss wohl ein stinknormaler Tag gewesen sein, der es nicht in meinen Speicher geschafft hat. Schade für ihn und schade für mich. Das Alter überwältigt mich in zunehmendem Maße. Ich bin erschüttert. Seufz. 🤔😢😩

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Einer scheitert, eine stapelt

Nach der Morgenroutine versuche ich eine Software zu reparieren, weil diese sich weigert Updates herunterzuladen. Die Begründung lautet, das Download-Laufwerk und das Ausführungs-Laufwerk seien identisch. Seltsame Begründung – ich habe nur ein Laufwerk auf dem Notebook. Alle Überredungs- und Überzeugungsversuche scheitern komplett. Mistkram, bescheuerter! – Meine Hochaktive stapelt derweil Brennholz im massiven Arbeitseinsatz und voller Schwung. Sie bewältigt die zwei Raummeter nahezu im Handumdrehen. Morgen wollte meine Wenigkeit mithelfen aber das war offensichtlich zu lang gedacht für den weiblichen Aktionsdrang. Ich staune und bin beschämt bezüglich meiner Möglichkeiten und leider auch meiner Einstellung. Merde für mich, einfach nur toll für sie. Seufz. Und der Tag bleibt für mich sich treu. Schade. – Abends ermittelt ‚Der Alte‘ im TV in einem seltsamen Verwechslungs-, Täuschungs- bzw. misslungenen Rückkehrwirrwarr. Eine einst verdünnisierte Tochter taucht wieder auf, ist aber die falsche und wird in einer Art Notwehr von der echten aus dem Leben hinausbefördert. Nun ja. – Noch ein paar YouTubes (warum lese ich eigentlich nicht weiter?) und es wird recht spät. Der Schlaf ist okay, was mich freut.

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Champagner-Hauskreis

Ich mag mich täuschen 😇🤨 aber unsere Tage gleichen sich überwiegend, weitaus überwiegend, mal mit Gymnastik, mal ohne, mal mit Abendandacht, mal ohne dieselbe – doch seltsam 😀😉übereinstimmend. Heute jedoch kommt neues altes Holz. Zwei Raummeter Buche und Birke, perfekt gelagert, sofortiger Verbrauch möglich, werden von uns von der Straße auf die untere Terrasse gekarrt. In den nächsten Tagen sollen die Scheite auf eine Palette oder ins Holzregal wandern. Und wieder muss ich voller Erschrecken feststellen, dass meine Kondition offensichtlich abgehauen ist, weiß der Geier wohin. Meine Mitbewohnerin dagegen strotzt nur so vor Kraft, Elan und Aktivismus. Bewundernswert. Nach kurzer Erholung holen uns Freunde zum Rotweinhauskreis ab. Wir sind gut besetzt, diskussionsfreudig und sprechen über das Treffen der fischenden Jünger mit dem auferstandenen Jesus am See Genezareth. KI Niko hilft uns dabei mancherlei Fragen zu klären aber die geistlichen Erkenntnisse bewirkt nach wie vor der Heilige Geist. Das ist gut so, wird und soll sich nie ändern. Alles andere würde in die Irre führen. Es folgt ein ausgiebiger Schnack, nicht mit Rotwein sondern diesmal mit Champagner (oder war es doch „nur“ Sekt, egal, gesprudelt hat’s, Alkohol war drin), und ein später Abschied. Erst nach Mitternacht entern wir unser Nachtlager. Der Schlaf ist tief und fest. Könnte gern so bleiben.

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Heuschnupfen mit und ohne

Die Sonne bringt unsere Photovoltaik auf Touren jedoch der Regen scheint uns in diesem Jahr spürbar zu meiden. Die Bewässerung von oben hat offensichtlich Ladehemmung. Da mir sowieso nichts anderes übrig bleibt freue ich mich unserer Stromernte und genieße die Strahlen relativ warmen Lichts 😉🤔. Die Sommerbank vor dem Eingang wandert wieder an ihren Platz zur Freude der Paketzusteller als hochwillkommene Ablage postalischen Stückguts. – Brav absolviere ich meine Gymnastik und verlagere meine Abendandacht in den Vormittag. – Mein rechtes Auge macht sich bemerkbar, weit über den normalen Heuschnupfen hinaus. Letztes Jahr befragte ich deshalb meinen Augenarzt, der aber nichts feststellen konnte. Heute kommt mir der Verdacht, dass das nicht, wie vermutet, mit dem zu intensiven Bildschirmgucken zusammenhängt, sonder eher ein neues Heuschnupfensymptom sein könnte, denn mit Maske auf der Nase bessert es sich und ohne dieselbe kommt es schnell wieder. Augenjucken, niesen, Atemgeräusche wie bei Bronchitis und jetzt auch noch Schmerzen im Sehorgan, meine Zeit, diese Allergie ist außerordentlich einfallsreich. Dank Corona habe ich aber das bereits erwähnte Gegenmittel entdeckt: die FFP2-Maske! Also Mund und Nase mit Zugangsbeschränkung versehen 😷 und schon reduziert sich die Belästigung spürbar. Geht doch! – Im Fernsehen lasse ich die Soko Wismar in einer bekannten Folge ermitteln und lese danach endlich mal wieder. Schönes Gefühl. – Es geht normal spät zu Bett, der Schlaf gestaltet sich vielfältig: oberflächlich, tief, normal mit mancherlei Wacheinheiten aber, zugegeben, abwechslungsreich. Wenn’s denn unbedingt sein muss! Trotzdem 88 Punkte, liebe Watch? Ich sollte wohl mit der App mal ein ernstes Wort sprechen 😀.

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