Karfreitag

Der Tag beginnt spät. So soll es sein. Es gibt das übliche Feiertagsfrühstück nur ohne Ei. Schade, Eier sind zurzeit offensichtlich allein Ostersache. Dann ist das so. Wir sehen uns den Gottesdienst aus Bremen an. Der reiche Josef von Arimathäa und seine Stellung zu Jesus im Blick auf unsere Stellung zum HERRN ist das Thema. Am Rande kommt auch Nikodemus vor. Viele Gedanken, einige im üblichen Themenspektrum von Olli aber wie immer etliche neue Aspekte. – Die Mittagsruhe ist kurz, denn unser Karfreitagsgodi findet zur Todesstunde Jesu, also um 15 Uhr, statt. Leider, leider bin ich diesmal sehr unaufmerksam, warum auch immer. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit, die so gar nicht meine ist. Thema ist ‚Versöhnung‘, so viel bekomme ich noch mit. Schade für mich. – Abends sendet das ZDF den Freitagskrimi mit einem üblichen, ZDF-typischen, überraschend-seltsamen Plot. Immerhin ist es ansehenswert, ich halte durch, und das ist beim TV ja schon fast ein Qualitätssiegel 😉😀. Und wieder wird es spät mit einem ganz vernünftigen Schlaf. Alles ist gut.

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Chatti – mein Kreativkumpel

Frühmorgens, so langsam gewöhne ich mich daran, kommt der Elektriker für den spinnenden Netzwerkstecker. Natürlich, wie könnte es anders sein, hat sich der Fehler verdünnisiert. Der Elektriker prüft alle Verbindungen, drückt die Questschverbindungen fester zusammen und alles ist gut. Hoffentlich bleibt es so. – Dann wischt meine Allerliebste die Verfugungsreste von den Fliesen und ich bringe Teppich, Folie und Holzböcke in den Keller. Nach dem Trocknen ist das Betreten der Fläche wieder freigegeben. Sieht echt gut aus. – Später begebe ich mich in meine Gemeinde und bewege den Staubsauger durch die Räume, wobei ich Roger Liebi und Wolfgang Bühne bei ihren Ausführungen zuhöre. – Am Nachmittag stelle ich einen Karfreitagsmix für meinen Status bei WhatsApp zusammen. Voller Elan gestalte ich ein erstes Bild für Ostern mit ChatGPT und bin vom Ergebnis voll begeistert. Im Anschluss lasse ich die KI ein Bild für den Karsamstag erstellen, das mich hoch erfreut. Starkes Tool. Dieses Jahr kann ich zu Ostern nur meine eigenen Fotos und Bilder, in Kooperation mit Chatti, posten. Fein, das freut mich sehr. – Den Abend nutze ich zur Entspannung und lasse meine „schöpferischen Fähigkeiten“ hinter mir zurück. Es wird spät, der Schlaf ist okay. Ereignisreicher Tag.

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Fliesen neu macht der April

Nomen est Omen und unsere Baufirma führen Künstler. Sie fliesen heute unseren Eingangsbereich. Er sieht perfekt aus. Durch spezielle Materialien können sie, so versichern diese, gleich nach dem Verlegen verfugen – nur betreten darf man das Werk noch nicht. Es soll noch eine Nacht durchtrocknen. Ich hoffe sehr, dass sie recht haben. Am frühen Nachmittag ist alles fertig – nur unsere Mittagsruhe verschiebt sich deswegen. Jetzt müssen wir nur noch morgen den „Schleier“ der Verfugung wegwischen und alles ist gut. Irgendwann wird uns die Rechnung ins Haus flattern. Tja so isses. – Nach ein paar zu erledigender Kleinigkeiten kommt der Abend herbei. Ich finde sogar Zeit für die Andacht, alles geht seinen heimischen Gang. Wir gehen beide für unsere Verhältnisse früh zu Bett. Dadurch ist der Schlaf offensichtlich irritiert🤔🤨, sehr spät dran und fällt entsprechend kurz aus, denn zu allem Übel muss ich am Gründonnerstag früh raus. Handwerker drohen mit Erscheinen. Hat ja auch was.

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Fotofreuden

Heute an einem terminlosen Tag kann ich ausschlafen, die Morgenroutine gelassen abwickeln und die routinemäßigen Bankgeschäfte am Monatsende/-anfang abwickeln. Das fordert natürlich seinen Zeittribut aber von derselben haben wir mehr als genug. – Dann wende ich mich ein weiteres Mal den Kreuzfahrtbildern zu und ergänze die erste knappe Präsentation mit weiteren Fotos, die für uns noch dazugehören sollten. Vielleicht wäre es angebracht andere Zusammenstellungen ebenfalls mit uns wichtigen Aufnahmen anzureichern, die wegen der Konzentration auf das Wesentliche außen vor blieben. Was Dritte ein heimliches, gelangweiltes Gähnen entlocken könnte, kann nämlich für uns als persönlich Beteiligte trotzdem bedeutend sein. Meine gesamte Foto-App umfasst inzwischen 30.669 Objekte. Ich bin baff. – Der Abend bringt nichts Neues, es wird ein bisschen später, der Schlaf lässt sich Zeit aber die App vergibt ohne zu Zögern nicht nachvollziehbare 87 Punkte. Ob sie nicht so ganz bei der Sache war 🤔😉😇.

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Poolflutwellenfans

Meine Allerliebste macht heute die Frühaufsteherin. Soll sie doch, es sei ihr von Herzen gegönnt. Ich lasse es ruhiger angehen, möglicherweise zu ruhig, denn der Vormittag rauscht verdächtig schnell vorbei. Ein Blick aufs Konto deckt mögliche Reserven für die Handwerkerarbeiten auf. DANKE! Letztere sind wetterbedingt auf Mittwoch verschoben. Nun gut, dann warten wir eben bis die liebe Sonne wieder scheint 😉 – Regen ist sowieso Mangelware in diesem Monat. – Am Nachmittag trifft sich wie üblich die kleine Männerrunde. Wir blicken zurück auf den Iran vor der islamischen Revolution, die die Terrorherrschaft des Schahs gegen eine ähnliche der Mullahs eingetauscht hat. Wie heißt es so schön: Vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Sch…. – kein sonderlich erfolgreicher Wechsel. Schade, denn Persien ist eigentlich ein schönes Fleckchen Erde. Ein Staat mit herrlicher Landschaft, historischen Kostbarkeiten und bemerkenswerten Bodenschätzen. Eine schlechte, fanatische, starrköpfige Regierung ist halt immer ein großes Übel, egal in welchem Land der Welt. – Abends lasse ich das Fernsehen links liegen, „ziehe“ mir ein paar unglaubwürdige Storys „rein“, sehe der Feuerwehr beim Löschen eines Wohnungsbrands zu und beobachte hoch erstaunt wie Amis ihre Pools zerstören und mit Begeisterung die sich ausbreitende ‚Flutwelle‘ feiern. Irgendwie irre. Seltsame Videos. – Es wird nicht ganz so spät, der Schlaf lässt sich Zeit, kommt dann aber mächtig gewaltig und erzielt 86 Punkte auf meiner Watch. Erstaunlich.

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Einfach nur müde

Wir frühstücken um neun. Eine halbe Stunde später brechen wir zu unserer Gemeinde auf, früher als sonst. Übermüdet begebe ich mich in den Gottesdienst, sinke auf meinen Stuhl, bin halbwach dabei, immer wieder sinkt mein Kopf nach unten und Schlafattacken wollen mich überwältigen. Tapfer halte ich stand bis zum Ende der Veranstaltung. Dann schlappe ich über den Parkplatz zu Foxi, sinke auf den Beifahrersitz und versuche in Morpheus seine Arme zu fallen. Vergeblich aber dennoch erholsam. Welch ein Morgen! – Der Mittagsschlaf ist tief, toll und nicht kurz 😀. – Nach der Abendandacht stelle ich die Einsatzbereitschaft unseres Beamers wieder her, will später Fotos anschauen, doch das zerschlägt sich. Stattdessen werde ich staatlich lizensierter Schaulustiger bei Feuerbrunsten indem ich nicht etwa vor Ort mein „Interesse“ befriedige, sondern von der Neugier der Reporter profitiere, die dieselbe bei YouTube widerspiegeln und so legalisieren 😉😇. Ein Feuerfighter hat schon einen harten, schweißtreibenden und kräftezehrenden Job, belastet mit sauschwerer Ausrüstung, umgeben von Temperaturen im oberen dreistelligen Bereich, kochendheißen Wasserdämpfen sowie einer gegen Null gehenden Sicht. Kein Beruf für einen Schlappi wie mich. Never. – Es wird normal spät, zugegeben grenzwertig normal, aber der Schlaf ist ganz okay, auch wenn ich ihn nach der letzten Nacht doch kräftiger erwartet hätte. Alles ist gut.

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Unmotiviert

Es regnet mal wieder. Sehr schön. Wir frühstücken mit unserem Gast. Es wird für mich erneut ein etwas unmotivierter Tag. Der Kachelofen will seine Asche loswerden, kein Problem. Schönes, getrocknetes Holz für die nächste Runde liegt bereit. So ein Feuerchen ist immer gemütlich. Ein paar Kleinigkeiten sind täglich zu erledigen, herumhängen kann man auch, je nach Gusto. Abends plaudern wir noch ein bisschen mit unserem Besuch bevor es ins Seniorenbett geht. Es wird natürlich spät. Ein ruhiger Tag.

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Fleißige Handwerker

Die Handwerker kommen zwanzig nach acht. Frühstück gibt es für uns um halb neun. Ein vor dem Frühtau 😉 beginnender Tag erobert sich so seinen Lauf. Wir plaudern ausgiebig mit unserem Gast. Draußen wirbeln die Bauarbeiter kräftig und erfolgreich. Die Morgenandacht verschiebt sich, findet aber statt 👍. Das ist und tut gut. Die Gymnastik wandert in den Nachmittag. Noch vor Beginn der ein wenig verspäteten Mittagsruhe sind die Fliesenkünstler fertig. Der Grund ist gelegt. Wir sprechen noch ein paar Ausführungsdetails ab und vertagen das Verlegen auf die nächste Woche. Die Jungs rücken ab und wir positionieren uns zur Ruhepause. Das ging ja gut, fast perfekt vonstatten. Das Wetter spielt mit, es gibt weder Regen noch Frost, so kann der Untergrund den restlichen Tag über perfekt trocknen. Es geht voran. – Dem Monatsende zugewandt prüfe ich unsere Konten und sehe keine überraschenden Abweichungen größeren Umfangs. Auch das scheint gut zu sein. – Am Abend lasse ich den Freitagskrimi über mich ergehen. Er ist ganz in Ordnung, wenn auch der Plot mehr als seltsam erscheint – vielleicht bin ich nur zu alt dafür 😁. Jetzt noch schnell ein paar Storys über verrückte amerikanische Verhältnisse, bescheuerte Eltern, Kinder oder Ehegatten und ein Video über ungeschickte Arbeiter anschauen – schon ist es wieder sehr spät. Ich höre noch dem Abendgebet aus Maria Leach zu bevor ich mich endlich in den Nachtruhemodus begebe. Der Schlaf ist okay aber natürlich zu kurz und bringt so nur 72 Punkte. Es fehlen halt vorne und/oder hinten mindestens 60 Minuten. Selbst schuld.

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