HMK

Früh, viel zu früh nach dem laufintensiven Freitag, geht es wieder los. Frühstück, Aufbruch, Parkhaus und ein kurzer Weg in die St-Martini-Kirche. Dort erwartet uns der Missionstag der Hilfsaktion Märtyrerkirche (HMK). Wir sind früh dort, denn unsere Mitreisenden wollen etliche Verwandte treffen und auch uns begegnen ein paar Bekannte sowie zwei Verwandte. Offiziell beginnt der Tag mit einem Gottesdienst mit Pastor Latzel. Im Laufe des Tages, unterbrochen von einem sehr schmackhaften Mittagsessen sowie Kaffee und Kuchen, erfahren wir mancherlei über das Leben von Glaubensgeschwistern in Myanmar (Birma), Kolumbien, Venezuela und Nordkorea. Es ist in all den schockierenden Umständen dennoch mutmachend wie Gott dort wirkt. In den Pausen plaudern wir viel, tauschen uns aus und genießen im kleinen Garten die Sonne. Gegen fünf sausen wir wieder heimwärts, die Autobahn ist frei und wir rauschen durch. Ach ja, vorher musste noch das Parkticket bezahlt werden, dreißig Euro für einen halben Tag ist ganz schön happig, Bremen eben. – Den Abend lassen wir völlig entspannt und ruhig angehen und ich genieße es in der üblichen Routine zu versinken. – Die Nacht verläuft krampflos und erholsam. Ich bin happy.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Wadenchallenge

Heute ist nix mit Routine. Wir müssen uns fertig machen, Reisetaschen und Rucksack packen, denn es geht auf Tour. Pünktlich, wie vereinbart, holen uns unsere Freunde ab und wir werden nach Bremen kutschiert. Bis auf eine schier endlose Baustelle ohne Bauarbeiter kommen wir gut durch, sind frühzeitig im bestens ausgewählten Hotel und gönnen uns eine kleine Mittagsruhe. Danach beginnt die Tortur. Wir laufen in die Stadt. Schritt für Schritt, zuerst munter, dann schwerfälliger und schließlich folgt ein erleichtertes Sinken auf einen Stuhl mit Blick auf die Weser. Ein gespritzter Aperol sowie ein kleines Helles geben neuen Mut und ein klein wenig recycelte Kraft zurück. Wieder müssen mich meine armen Füßchen schleppen bis ins Traditionsviertel Schnoor. Dort ist es ganz nett, verglichen mit dem übrigen Bremen sogar echt gut. Während der weibliche Teil unserer Reisegruppen großes Interesse an den Einzelhandelsaktivitäten zeigt, folge ich gern dem Vorschlag meines Mitreisenden die Qualität der Gastronomie zu testen. Dort erfolgt nach einiger Zeit auch die Wiedervereinigung beider Interessen. In einem erstklassigen spanischen Restaurant lassen wir uns kulinarisch verwöhnen und laben uns an den aufgetischten Köstlichkeiten. Die Getränke, Sprudel, San Miguel, Weißwein und vorgewärmter Brandy sind ebenfalls nicht zu verachten. Aber dann kommt der Hammer: man überredet mich den Heimweg auf eigenen Füßen anzutreten. Obwohl wir in der Schlachte, an der Weser, noch zwei Pausen einlegen macht mich die Tour, ganz abgesehen von der Hitze, völlig fertig. Ich falle aufs Bett und bin zu nichts mehr zu gebrauchen bis aufs absolut nötige Duschen. Es folgt eine Nacht mit Wadenkrämpfen und einer eher mittelmäßigen Nachtruhe. Krämpfe sind superdoof.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Lesen minimiert schlafen

Und wieder bin ich allein zuhause. Sollte ich mich langsam daran gewöhnen? Mal abwarten. Da wir altersgerecht nur wenig Speise brauchen, stehen mehr als genug Reste vom Vortag zur Verfügung. Das erspart mir lange Überlegungen und Vorbereitungen mit einem dennoch vortrefflichen Ergebnis. Sehr befriedigend. – Die Mittagsruhe lasse ich ausfallen, das Wetter ist zu schön und die Lounge zu verlockend. So finde ich dort nach der Morgenroutine ein wunderschönes Plätzchen zum Paffen mit integrierter Kaffeepause. Meine Allerliebste geht derweil einem Termin in der Stadt und anschließend einer weiteren Geburtstagsparty nach. Von letzter bringt sie sogar superleckeren Kuchen mit, den wir gegen Mitternacht verspeisen 🤔😉😇. Ob mir das mein Magen übel nimmt? Der Schlaf ist jedenfalls nicht so berauschend. Allerdings wird es wieder einmal sehr spät, ich „muss“ einen Krimi noch unbedingt bis zum Ende lesen. Nun ja, die Auflösung birgt durchaus eine Überraschung aber ich kenne schon packendere Ausklänge vom Autor. Es ist schon okay. Die Nacht hat jedenfalls noch viel Potential nach oben. Wenn das meine einzige „Klage“ ist …

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Moneten killen Serie

Meine Allerliebste begibt sich zu einem Geburtstagsfrühstück und ich schlafe mal wieder gründlich aus, obwohl ich altersbedingt auch nur bis etwa halb zehn durchhalte. Früher konnte ich länger pofen. Aber es ist schon gut so wie es ist. Ganz anders als sonst turne ich diesmal nicht zu einem frommen Vortrag sondern zu einer irren YouTube-Story – doch diese Alternative überzeugt mich absolut nicht. – Ganz nebenbei erstelle ich mit Chatti noch zwei Fotomontagen. Es ist für mich immer wieder faszinierend wie aus einem Gedankenbild ein echtes Foto „gezaubert“ wird. Feine Sache. – Am Nachmittag verkaufen wir drei Biertischgarnituren an einen Freund. Ja, ja, schneckenlangsam aber eben doch trennen wir uns nach und nach von ehemals hilfreichen „Begleitern“. Das stimmt mich sentimental. Seufz. – Mit der Soko Wismar ist es wieder nichts, weil der blöde Fußball den Sendeplatz blockiert. Da spielen die Balltreter erfreulicherweise erst gegen Mitternacht und entern dennoch die besten Sendeplätze. Die wenigen Sendungen, die ich noch gucke fallen den kickenden Millionären samt ihren milliardenschweren Funktionären zum Opfer. Frust pur – Knete sitzt halt am Ruder. Seufz. – So lese ich eben und schaue schwachsinnigen aber emotional bewegenden Storys zu. Armer Rolf. Es wird wieder spät und der Schlaf ist so lala. Sei’s drum.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ehebruch und Scheidung

Die Kaffeemaschine verlangt eine Reinigung. Ich erbarme mich über sie. Meine Zeit, ist die Brüheinheit diesmal schmutzig. So viel Kaffeereste fand ich bislang selten. So zieht sich die, der automatischen Entkalkung vorgezogene Säuberung, deutlich länger als sonst hin. Dann ist das so. Danach muß der Entkalker im Wasser seinen Job erledigen und die Reinigungstablette in der manuellen Zuführung ebenso. Zwischendurch gerät diese Aktion bei mir in Vergessenheit und zieht sich so den ganzen Tag lang hin. Nun ja. – Am Abend fahren wir zu ‚Bibel und Brot‘ mit dem Thema Ehebruch und Scheidung á la Bergpredigt. Eigentlich ein heißes und in allen denkbaren Längen und Breiten ausgewalztes Thema. Doch wir finden erfreulicherweise einen guten Konsens. Das freut mich sehr und fördert bei mir die Bekömmlichkeit der mit wunderbarer Kräuterbutter gezierten Baguettescheiben. – Lesender- und sehenderweise vollzieht sich der Abend in den heimischen Wänden. Es wird nicht ganz so spät wie gestern und der Schlaf ist mit 80 Punkten nicht besonders gut aber auch nicht schlecht. So langsam gehen mir die ach so normalen Tage auf den Geist. Andererseits liegt es natürlich an mir, dieselben vielfältiger zu gestalten. Ja, ja, ist schon klar.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Nachteulenart

In aller Ruhe kann ich aufstehen, duschen und meiner Morgenroutine nachgehen. Schön, wenn ein Montag so gemütlich beginnt. – Am Nachmittag treffe ich mich mit ein paar Geschlechtsgenossen zum unverbindlichen Austausch. Es ist eine nette Runde. Das Thema Krankheit, Leid oder sogenannte Schicksalsschläge bei Menschen, die Gott kennen und bei anderen, die keine Beziehung zum Glauben haben nimmt uns einige Zeit in Anspruch anhand eines Textes eines mir unbekannten Autors. Überraschende Sichtweisen erschließen sich mir dabei. Ganz abseits von dieser Erörterung stellen wir zudem fest, dass die Süßkirschen im Garten meines Freundes sehr kurz vor der Reife stehen, etliche sogar schon gut eßbar sind. Es wird später als sonst, das macht aber nichts. – Daheim wird es nach einem ganz normalen Abend sehr, sehr spät. Irgendwie verheddere ich mich in kuriosen Dingen und plötzlich ist es halb zwei. Das ist selbst für mich ungewöhnlich. Der Schlaf fällt angesichts dieser Tatsache sogar ziemlich vernünftig aus. Es gibt Abende da bin ich mir selbst ein Rätsel.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Fremdkirchgänger

Es ist so wohltuend ausschlafen zu können. Heute fahren wir zum 11-Uhr-Gottesdienst in eine andere Gemeinde. Ganz entspannt machen wir uns fertig und nähern uns gemütlich einer ehemals katholischen Kirche, die jetzt die Evangelische Christus-Brüdergemeinde übernommen hat. Wir parken vor meiner alten Schule, es kommen Erinnerungen hoch, und wir spazieren gedankenvoll am Wald entlang auf das Gotteshaus zu. Der Gottesdienst ist ein klein wenig anders als bei uns. Viele junge Familien und schier unzählig viele Kinder prägen das Bild der Gemeinde. Die Predigt ist lang aber gut und bezieht sich auf zwei Bitten verbunden mit einer Verpflichtung aus dem Vaterunser. Gesegnet fahren wir wieder heim. – Die Mittagspause entspannt Körper und Geist wie gewohnt bestens. – Nachmittags ist die Predigt aus Bremen an der Reihe und diese fordert uns auf im Glauben viele Fragen zu stellen. Interessant, wenn auch manche Aussage an vielen Sonntagen immer wieder neu verkündigt wird. So ist er halt, der Olli. – Abends wiederholt das ZDF eine Dokumentation über den Orient-Express. Obwohl ich sie schon einmal vor langer Zeit gesehen habe, ist sie wieder hochinteressant und spannend. Danach ziehe ich mir ein paar Storys rein und lasse mich schließlich von Bruder Lukas in die Nachtruhe schicken. Diese Gewohnheit gefällt mir inzwischen ziemlich gut. Der Schlaf wird heute mal nicht bewertet, weil die Watch des Stromes bedarf und mit dem Ladegerät kuschelt. Anfänglich komme ich nicht zur Ruhe aber so gegen drei Uhr stellt sich die ab und an unterbrochene Nachtruhe ein. Vielleicht sollte ich eine Stunde vor dem Zubettgehen Bedienungsanleitungen oder EU-Verordnungen lesen 😉🤔😀? Ob das wohl hilfreich wäre?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Steuer kommt mich teuer

Müde bin ich, entflieh der Ruh‘, lasse keins der Äuglein zu. Seufz. So geht es einem, so geht es mir, nach dieser Nacht. Draußen ermuntert mich kein Sonnenschein, sondern erquickt nur Regen die Erde, was ja, zugegeben, gar nicht so schlecht ist. Die Morgenroutine weckt verborgene Ressourcen in mir und so wage ich mich schließlich an die Steuererklärung. Sie endet, wie nicht anders zu erwarten, mit einer Nachzahlung. Mithin dürfen wir zur Ausgabefreudigkeit unseres Staates unser Scherflein beitragen. Dafür kürzt er uns die Leistungen der Kranken- und die Pflegeversicherung, möglicherweise (sehr wahrscheinlich) den Jüngeren ihre Altersvorsorge. Alles muss sich rechnen, nur die Energiekonzerne dürfen abschöpfen mit übermäßig vielen neuen, stark subventionierten Gaskraftwerken sowie unverschämt hohen Strompreisen, die sich jeweils am teuersten Erzeuger orientieren. Aber was soll ich klagen – in ein paar Jahren ist für mich sowieso alles Irdische vorbei. Mein Abschied ist absehbar, ob demnächst, in fünf oder zehn Jahren, allerspätestens in zwanzig, was aber völlig unwahrscheinlich erscheint angesichts Bluthochdruck und Übergewicht. Egal, erstens freue ich mich Jesus sehen zu können und zweitens dauerhaft bei ihm zu sein. Drittens bin ich, so ganz nebenbei, heilfroh diese lästige Bürokratenpflicht hinter mich gebracht zu haben. – In meiner Abendandacht versuche ich, nach und nach, Seite für Seite, das Bibellexikon durchzulesen. Das ist ob der vielen Details nicht wie geplant möglich und so suche ich mir auf einer Doppelseite nur die interessantesten Stichwörter heraus. So komme ich nicht nur voran, sondern bewahre gleichzeitig mein Hirn vor der Kapitulation 😉🤔😇 angesichts des Massenanfalls von Fakten. In dem Geschichtsbuch über die jüdische Geschichte, das ich hinterher lese, finde ich die Zerstörung Jerusalems 70 n.Chr. auf nur anderthalb Seiten abgehandelt. Den Vergleich mit Josephus Flavius, der fast einen ganzen Wälzer darüber geschrieben hat, finde ich spannend. – Am Abend stolpere ich tatsächlich über zwei bis drei Storys, die ausnahmsweise interessant sind und nachdenklich stimmen. Was es nicht alle gibt?! – Es wird normal spät, die Nacht bewertet meine Watch mit 84 Punkten, ich hätte mindestens zehn weniger gegeben. Nun ja.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar