Moderationsgedanken

Am Vormittag träume ich von einer Kreuzfahrt auf einem neuen Schiff, lande aber brutal wieder in der Realität. Das ist auch gut so. Für mich. Könnte sein🤔. – Der Nachmittag gehört meiner Vorbereitung für die morgige Moderation im Gottesdienst. Es dauert immer zwei bis drei Stunden bis ich fertig bin und wenn Gott mir in dieser Zeit nicht kräftig beistehen würde, würde ich wohl nie fertig werden. Doch er ist dabei. Gott sei Dank! Die Ideen kommen, gelenkt vom Heiligen Geist, eine nach der anderen, bis das Konzept steht. Jedesmal eine echt voll beeindruckende Erfahrung. Danke, lieber Herr Jesus! Meine Allerliebste wirft hinterher immer einen kritischen Blick auf meine Unterlagen, das ist gut so und freut mich immer. Auch ihr bin ich immer sehr dankbar. – Der Abend dient der Entspannung und wir gehen geruhsam auf die Nacht zu, die uns eine Stunde Ruhe mehr beschert. Trotzdem: die Zeitumstellung ist und bleibt doof. Bis heute habe ich noch keine Begründung für sie gehört, die sich nicht – spätesten nach einem kurzen Nachdenken – in Luft auflöst. So gehen wir, je nach Sichtweise, früh oder spät ins Bett. Der Schlaf ist okay.

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Lieber Besuch

Heute erwarten wir lieben Besuch und stellen fest, dass unser Ort nicht ganz so leicht zu finden ist, wenn Erfahrung priorisiert und das Navi links liegen lässt. Kenne ich auch nur zu gut. Wir lunchen heute beim Chinesen, einem Restaurant, das seit 50 Jahren in der Nachbarstadt residiert was man ihm, rein optisch, durchaus ansieht. Das Essen dagegen ist tadellos und der Preis einwandfrei – von daher empfehlenswert. Wieder zu Hause angekommen nimmt ein erzählungsintensiver Nachmittag seinen Lauf. Der Speicherkamin steigert sich in Hitzewellen hinein, das Thermometer steigt auf 24 Grad und so langsam wird uns ziemlich warm ums Herz (und nicht nur um dasselbe!!!). Es ist entspannend mal vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen, Themen hin und her zu bewegen, sie zu wechseln, zu springen oder fallen zu lassen. Wir können sogar noch ein wenig des dienstäglichen Kuchens „abarbeiten“ aber für ein Dinner ist kein Platz mehr im Verdauungsorgan 😀. – Den Abend verbringe ich in der Karibik mit zwei alten Folgen des Todes im Paradies. Nett anzusehen. Nebenbei schnökere ich in YouTube herum. Ich merke, dass ich zwar zwei Sachen gleichzeitig erledigen kann – aber leider beide nur äußerst unzureichend. Multitasking ist offensichtlich nicht mein Ding. Wie der Schlaf ausfällt, weiß ich nicht mehr. Leider.

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Nix Süden, hier frieren!

Zur Unzeit verlässt mich meine Mitbewohnerin um einem Frühmorgentermin nachzukommen. Ich darf mir Zeit lassen und tue es auch. In aller Gemütsruhe fügt sich die Morgenroutine zusammen, die gemeinsamen Aktivitäten verschieben sich so, dass es wieder passt. Wunderbar. Zur Mittagszeit kommt der Heizungswartungsmann vorbei. Seine Firma will auch leben. Offensichtlich gar nicht so schlecht, wenn ich voller Skepsis an die zu erwartende Rechnung denke. Er macht seinen Job, es dauert relativ lange – das kann ja heiter werden. – Später, nach der Mittagsruhe gehen wir endlich die letzten Schritte um unsere Lounge ganz winterfest zu machen. Die transparenten Windschutzfolien wandern in den Keller, die Möbel decken wir ab und überschüssige Blätter fege ich in den Garten hinunter. Jetzt kann die kalte, windige Jahreszeit kommen. Ich will in die Karibik oder in den Süden, darf aber nicht. So muss ich mich halt aufs Frieren einstellen, ich Armer! Die Last des Nichtmillionärseins 😉😇😁. – Nun gilt es alles für den morgigen Besuch vorzubereiten, ein bisschen aufräumen, aufhübschen und ein wenig saugen, fertig. Die Asche des Speicherkamins wandert in ihren Blecheimer und das Holz vom Unterstand im Garten in den Korb auf der Lounge. Alles ist bereit und auf geht es zum Hauskreis ins Nachbardorf. Wir sprechen über die Offenbarung, das Sendschreiben an Sardis. Die Meinungsvielfalt ist interessant, vielseitig und mehrschichtig bezüglich der Bedeutung und des Ziels der Sendschreiben. Ziemlich spannend. Aber die Plauderrunde im Anschluss ist auch nicht ohne. Es wird spät und daheim noch viel später. Alles ist gut, sogar der Schlaf. Was will man mehr?

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Erinnerungslücken

Wenn ein armer Mensch wie ich Tagebuch führen will und mehrere Tage im Rückstand ist 🤨😢, fällt das Erinnern nicht leicht. Mitunter sind die Ereignisse irgendwo im Kopf abgelegt und das Schlüsselwort für die Schublade ist weg. Nun ja, immerhin weiß ich noch, dass mein Kleiderschrank so übervoll ist (erschreckend!), dass ich die Sommergarderobe auslagern muss um die drangvolle Enge ein wenig aufzulockern. Was brauche ich als Pensionist so viele Hemden und Hosen? Wie dem auch sei, kurzärmlige Hemden und die Sommerhosen sowie nicht mehr in Gebrauch befindliche Bügelfaltenhosen (sollte ich letztere nicht besser ganz aussondern?) wandern ins Obergeschoss und der Winterkram bekommt so mehr Luft. Was habe ich sonst noch angestellt? Keine Ahnung.

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Kuchen fertig, Besuch sagt ab

Endlich, endlich nehme ich mir die Zeit für Wilhelm Busch und finde gleich ein paar Verbesserungen und Ergänzungen zu meinem alten Vortrag. Natürlich bin ich erst am Nachmittag voll dabei, denn der Vormittag ist ja mit unseren Routinen belegt. – Zwischendurch sagen kurzfristig zwei liebe Glaubensgeschwister ab, die wir morgen besuchen wollten. Leider ist der Kuchen schon fertig. Der Versuch ein Geburtstagskind damit zu erfreuen scheitert mangels Feier. So müssen wir wohl selbst ran. Armes Bauchfett, du bekommst Zuwachs. Seufz. – Am Abend fahren wir zu Bibel und Brot und dem Vaterunser als Thema. Ich will mich eigentlich voll zurückhalten rede dann aber so viel, dass ich mich nachher ganz erschreckt anschaue. Aber was soll man machen, wenn die Gedanken nur so purzeln? Okay, erst einmal Gott danken, das ist ja klar! – Der restliche Abend daheim zieht sich total normal dahin bis es spät wird und er Schlaf mehr oder weniger kommt. Na schön.

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Winter ade?

Vom gestrigen Heizen mittels Speicherkamin ist es im Wohnzimmer noch gemütlich genug mit über 21 Grad. Wir benötigen keine zusätzliche Wärme. Sehr gut. Nach der üblichen Morgenroutine checke ich die Konten, die sich allmählich leeren, nicht zuletzt wegen der großen Sparabhebung am Monatsanfang 😉😀. Es war ja nichts anderes zu erwarten. Die Zeit rauscht vorbei, mein Vorhaben den Vortrag über ein Lebensbild zu überarbeiten scheitert voll und ganz. 😩 – Am Nachmittag fahre ich zu meinem montäglichen Männertreffen. Es geht um Hausbau in Amerika, hier und in England, um die beste Zeit zum Umgraben und um dies und das, halt wie immer ein breites Spektrum. Sehr nett. – Der Abend daheim entfaltet sich mit einem halben Blick auf Barnaby (die Folgen sind mehr als bekannt), mit Infos über Kreuzfahrthäfen und vor allem um Destinationen an denen man zu günstigen Konditionen heimatlandnah dem winterlichen Wetter für einige Zeit entfliehen kann. Interessant. – Schließlich wird es gar nicht mal so spät, der Schlaf gibt sich großzügig und glänzt mit Tiefe trotz mancherlei Unterbrechungen🤔. So ist das Leben alter Männer. Seufz. Dennoch nicht schlecht bislang 😇😉.

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Haussanierung in den Staaten

Ein typischer Sonntag plätschert so dahin. Wir stehen auf, frühstücken, fahren zum Godi, treffen Geschwister im Glauben, plaudern, singen, hören zu, plaudern erneut und fahren heim. Die Predigt handelt vom vierfachen Ackerfeld, also von hundertfachen Ertrag trotz des Verlustes von drei Vierteln des Saatgutes. Irgendwie schafft es der Predigende dabei wieder auf das Thema Flüchtlinge zu kommen und wie gut man sie behandeln sollte. Er hat nicht unrecht, blendet aber die Bibelstellen mit diesbezüglich gegenteiligen oder wenigstens einschränkenden Aussagen aus. Schade. Doch diese Kritik ist eher randständig, denn ansonsten ist es eine motivierende Ansprache. Danke dafür. – Daheim laden wir Foxi aus dem Netz auf, weil die Sonne einfach nicht kräftig genug scheinen will. Was bleibt ist ein völlig normaler herbstlicher Sonntag, leicht verregnet, der eine Predigt aus Bremen bringt und YouTube-Beiträge, in denen eine Truppe aus Kanada kostenlos Häuser in den USA renoviert. Das schaut sich interessant an – die Hintergründe der Aktion lasse ich bewusst außen vor. Immerhin macht die Truppe darin auch Werbung für verwendete Produkte und bestimmte Firmen. Was mich eher berührt ist die Konstruktion amerikanischer Häuser, reine Holzkonstruktionen, wenig gedämmt, mit Alublech- oder Kunststofffassaden. Die Dächer bestehen aus einem erstaunlich spärlichen Dachstuhl mit Brettern verkleidet und darauf Dachschindeln aus Teerpappe, die hierorts eher für Gartenhäuser verwendet werden. Faszinierend. So kann eine komplette Außensanierung einschließlich neuer Fassade mit zusätzlicher sparsamer Isolierung sowie Dacheindeckung, allesamt mit Alublechen (!!) in maximal einer Woche realisiert werden. Erstaunlich ist die Reaktion der Betroffenen samt Nachbarn, die offen ihren Dank an Gott und die wirkenden „Guys“ äußern. Glaube ist halt normal dort und gehört zum täglichen Leben. All das berührt mich hochemotional. Krass!!! Der Schlaf danach ist okay, sogar meine Watch ist halbwegs zufrieden. Immerhin.

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Schein oder Sein – was weiß ich

Schon wieder verlasse ich zwangsweise 😉😇 mein gemütliches Nachtlager zur Unzeit 🤔. Netterweise hat meine Allerliebste, sie kennt mich erstaunlich gut, ein kleines Frühstück (nicht nur mein Knäckebrot) vorbereitet. Wunderbar. Wir schwingen uns in die Laura von Grün und düsen los zur Zentrale unseres Gemeinschaftsverbandes. Dort stellt sich ein potenzieller künftiger Geschäftsführer vor. Er macht einen guten Eindruck und scheint bestens qualifiziert für die Position. Mitte November steht die Wahl an. Die Aussichten sind gut. Im Anschluss wird uns wortreich ein Computer-, Server-, Programmkonglomerat präsentiert. Ich verstehe die Ziele aber bei weitem nicht alle technischen Zusammenhänge. Leider ermangelt es dem äußerst engagierten Verwalter an der Gabe komplizierte Sachverhalte in verständlicher Sprache wiederzugeben. Schade eigentlich. – Am frühen Nachmittag sind wir wieder daheim angekommen, holen in der verspäteten Mittagsruhe den entgangenen Morgenschlaf nach und erledigen dann ein paar Kleinigkeiten. Ich turne noch mein Standardprogramm herunter 😀 und finde sogar Muße für die Abendandacht. Sehr schön. – Im Fernsehen begebe ich mich nach Leer mit der Serie ‚Friesland‘ in der die Leiche eines angeblich friesischen Stammesfürsten gefunden wird, mittels dreistem Raubes verschwindet und beim Wiederfinden sich als profaner neuzeitlicher Totschlag entpuppt. Verrückter Plot, nett umgesetzt. Jetzt noch ein paar YouTube-Videos und es ist Zeit für das Nachtquartier. Der Schlaf ist gut, finde ich, ziemlich mies, meint meine Watch. Nun ja.

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