Halbschlaf-Frühstück

Ein Wecker ist nicht nötig, denn mein mieser Schlaf sorgt dafür, dass ich mich um halb acht in einem mehr oder weniger ausgeprägtem Wachzustand befinde. Raus aus dem Seniorenbett, im Bad erfolglos versuchen dem Körper etwas Munterkeit aufzudrücken und in die Feiertagsklamotten schlüpfen. Wir begeben uns zum Osterfrühstück in unsere Gemeinde. Lauter fröhliche Menschen, die mir Ostergrüße entgegenschmettern, Ich komme mir hier irgendwie falsch vor, suche einen Platz, versuche eine Kommunikation mit meinem Nachbarn am Leben zu halten und kämpfe mit meiner Müdigkeit. Meine Allerliebste kennt mich und versorgt mich in aller Liebe mit Brötchenbelägen. Das ist total nett. Danke!!! Das Osterfrühstück ist bestens organisiert und toll vorbereitet – allein den Schlaf, der mir fehlt, kann es nicht liefern😉🤔😇. Zur Predigt bin ich erstaunlich aufmerksam, was mich wundert. Nach dem Gottesdienst retiriere ich schnell in die abschottende Karosserie Foxis und schließe die Augen. Erholsam. Bald darauf fahren wir heim, stracks in die Mittagsruhe. Die bringt’s! – Gegen halb vier bin ich munter und wir genießen ein Ostermahl, lecker Lachs. – Ich lasse Chatti mein Ostermontagsbild noch in eine chagallähnliche Form transferieren und bin vom Ergebnis fasziniert. Toll! – Zum letzten Tatort aus München finde ich am Abend keinen Zugang und klinke mich aus. Schade eigentlich. So klicke ich mich durch YouTube-Einheitsware, erheiternd aber auch nicht mehr. Kurz vor dem Tagesende stelle ich das letzte Bild mit allen Variationen in den Status und mir fallen die Augen zu. Irgendwann später suchen wir dann das Nachtzimmer auf und der Schlaf schlägt sofort zu, 91 Punkte wird meine Watch am Morgen konstatieren. Superstark erfrischend.

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Kreativität mit Chatti pushen

Der Karsamstag kommt in diesem Jahr irgendwie eigen daher. Ich weiß nicht wieso aber isso. Nach meinem üblichen kärglichen Frühstück und der gemeinsamen Morgenandacht nehme ich mich unserer Wallbox an. Einer gründlichen Vorbereitung übers Internet folgt ein Gang in die Garage. Alles geht gut von der Hand, so wie es sein soll, absolut unproblematisch. Seltsam 😉. Ich bleibe aus negativen Erfahrungen skeptisch. Wenig später trifft meine Mitbewohnerin mit Foxi ein und wir schließen ihn an. Die Signale der Dioden fühlen sich zweideutig an, doch wenig später ist klar: alles roger, super, klasse. Die Wallbox lädt den Überschuss des von der Photovoltaik produzierten Stroms, der nicht im Haushalt verwendet wird. Der Speicher wird nicht behelligt und spart sich seine Kraft für die Nacht auf 😁. Prima. Manchmal geht etwas viel schneller als erwartet – überwindet das meine Grundskepsis? Eher nicht, vergangene böse Erfahrungen entfalten halt einen langen Nachgeschmack. – Erst jetzt komme ich dazu die Zeitungen zu überfliegen, nichts Neues unter der Sonne. – Kurz vor der Mittagsruhe lasse ich von Chatti noch fix ein Bild erstellen, dem ich ich erst am Nachmittag zuwenden möchte. Und so geschieht es. Ich füge ihm noch ein Bibelzitat hinzu und fertig ist der Ostermontasgstatus. Spontan kriecht mir eine verrückte Idee ins Hirn: wie wäre es, wenn ich Chatti motiviere dieses Bild im Stil van Gogh zu transformieren? Verrückte Idee, aber gedacht, getan. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz van-Gogh-authentisch aber stilistisch dennoch nicht schlecht. Danach lasse ich es als Picasso umformen und schließlich noch als neue Ikone. Ich bin platt und voll begeistert. Weniger erfreut bin ich als Chatti mir mitteilt, dass mein Freikontingent erschöpft sei und ich auf die Chagall-Transformation 21 Stunden warten soll. Ich könnte auch ein Abo abschließen aber 23 Euros/Monat sind mir zu viel. Über die Hälfte könnte man reden aber das geforderte Entgelt ist für einen Spontan-Nutzer viel zu viel. Schade. Gegen 22 Uhr publiziere ich das erste Bild mit dem offenen, leeren Grab, das ich mit Chatti erstellt habe. Feine Sache. Es wird gar nicht mal so spät aber der Schlaf lässt sich viel zu viel Zeit und arbeitet auch noch oberflächlich. Nicht so toll.

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Karfreitag

Der Tag beginnt spät. So soll es sein. Es gibt das übliche Feiertagsfrühstück nur ohne Ei. Schade, Eier sind zurzeit offensichtlich allein Ostersache. Dann ist das so. Wir sehen uns den Gottesdienst aus Bremen an. Der reiche Josef von Arimathäa und seine Stellung zu Jesus im Blick auf unsere Stellung zum HERRN ist das Thema. Am Rande kommt auch Nikodemus vor. Viele Gedanken, einige im üblichen Themenspektrum von Olli aber wie immer etliche neue Aspekte. – Die Mittagsruhe ist kurz, denn unser Karfreitagsgodi findet zur Todesstunde Jesu, also um 15 Uhr, statt. Leider, leider bin ich diesmal sehr unaufmerksam, warum auch immer. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit, die so gar nicht meine ist. Thema ist ‚Versöhnung‘, so viel bekomme ich noch mit. Schade für mich. – Abends sendet das ZDF den Freitagskrimi mit einem üblichen, ZDF-typischen, überraschend-seltsamen Plot. Immerhin ist es ansehenswert, ich halte durch, und das ist beim TV ja schon fast ein Qualitätssiegel 😉😀. Und wieder wird es spät mit einem ganz vernünftigen Schlaf. Alles ist gut.

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Chatti – mein Kreativkumpel

Frühmorgens, so langsam gewöhne ich mich daran, kommt der Elektriker für den spinnenden Netzwerkstecker. Natürlich, wie könnte es anders sein, hat sich der Fehler verdünnisiert. Der Elektriker prüft alle Verbindungen, drückt die Questschverbindungen fester zusammen und alles ist gut. Hoffentlich bleibt es so. – Dann wischt meine Allerliebste die Verfugungsreste von den Fliesen und ich bringe Teppich, Folie und Holzböcke in den Keller. Nach dem Trocknen ist das Betreten der Fläche wieder freigegeben. Sieht echt gut aus. – Später begebe ich mich in meine Gemeinde und bewege den Staubsauger durch die Räume, wobei ich Roger Liebi und Wolfgang Bühne bei ihren Ausführungen zuhöre. – Am Nachmittag stelle ich einen Karfreitagsmix für meinen Status bei WhatsApp zusammen. Voller Elan gestalte ich ein erstes Bild für Ostern mit ChatGPT und bin vom Ergebnis voll begeistert. Im Anschluss lasse ich die KI ein Bild für den Karsamstag erstellen, das mich hoch erfreut. Starkes Tool. Dieses Jahr kann ich zu Ostern nur meine eigenen Fotos und Bilder, in Kooperation mit Chatti, posten. Fein, das freut mich sehr. – Den Abend nutze ich zur Entspannung und lasse meine „schöpferischen Fähigkeiten“ hinter mir zurück. Es wird spät, der Schlaf ist okay. Ereignisreicher Tag.

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Fliesen neu macht der April

Nomen est Omen und unsere Baufirma führen Künstler. Sie fliesen heute unseren Eingangsbereich. Er sieht perfekt aus. Durch spezielle Materialien können sie, so versichern diese, gleich nach dem Verlegen verfugen – nur betreten darf man das Werk noch nicht. Es soll noch eine Nacht durchtrocknen. Ich hoffe sehr, dass sie recht haben. Am frühen Nachmittag ist alles fertig – nur unsere Mittagsruhe verschiebt sich deswegen. Jetzt müssen wir nur noch morgen den „Schleier“ der Verfugung wegwischen und alles ist gut. Irgendwann wird uns die Rechnung ins Haus flattern. Tja so isses. – Nach ein paar zu erledigender Kleinigkeiten kommt der Abend herbei. Ich finde sogar Zeit für die Andacht, alles geht seinen heimischen Gang. Wir gehen beide für unsere Verhältnisse früh zu Bett. Dadurch ist der Schlaf offensichtlich irritiert🤔🤨, sehr spät dran und fällt entsprechend kurz aus, denn zu allem Übel muss ich am Gründonnerstag früh raus. Handwerker drohen mit Erscheinen. Hat ja auch was.

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Fotofreuden

Heute an einem terminlosen Tag kann ich ausschlafen, die Morgenroutine gelassen abwickeln und die routinemäßigen Bankgeschäfte am Monatsende/-anfang abwickeln. Das fordert natürlich seinen Zeittribut aber von derselben haben wir mehr als genug. – Dann wende ich mich ein weiteres Mal den Kreuzfahrtbildern zu und ergänze die erste knappe Präsentation mit weiteren Fotos, die für uns noch dazugehören sollten. Vielleicht wäre es angebracht andere Zusammenstellungen ebenfalls mit uns wichtigen Aufnahmen anzureichern, die wegen der Konzentration auf das Wesentliche außen vor blieben. Was Dritte ein heimliches, gelangweiltes Gähnen entlocken könnte, kann nämlich für uns als persönlich Beteiligte trotzdem bedeutend sein. Meine gesamte Foto-App umfasst inzwischen 30.669 Objekte. Ich bin baff. – Der Abend bringt nichts Neues, es wird ein bisschen später, der Schlaf lässt sich Zeit aber die App vergibt ohne zu Zögern nicht nachvollziehbare 87 Punkte. Ob sie nicht so ganz bei der Sache war 🤔😉😇.

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Poolflutwellenfans

Meine Allerliebste macht heute die Frühaufsteherin. Soll sie doch, es sei ihr von Herzen gegönnt. Ich lasse es ruhiger angehen, möglicherweise zu ruhig, denn der Vormittag rauscht verdächtig schnell vorbei. Ein Blick aufs Konto deckt mögliche Reserven für die Handwerkerarbeiten auf. DANKE! Letztere sind wetterbedingt auf Mittwoch verschoben. Nun gut, dann warten wir eben bis die liebe Sonne wieder scheint 😉 – Regen ist sowieso Mangelware in diesem Monat. – Am Nachmittag trifft sich wie üblich die kleine Männerrunde. Wir blicken zurück auf den Iran vor der islamischen Revolution, die die Terrorherrschaft des Schahs gegen eine ähnliche der Mullahs eingetauscht hat. Wie heißt es so schön: Vom Regen unter Umgehung der Traufe direkt in die Sch…. – kein sonderlich erfolgreicher Wechsel. Schade, denn Persien ist eigentlich ein schönes Fleckchen Erde. Ein Staat mit herrlicher Landschaft, historischen Kostbarkeiten und bemerkenswerten Bodenschätzen. Eine schlechte, fanatische, starrköpfige Regierung ist halt immer ein großes Übel, egal in welchem Land der Welt. – Abends lasse ich das Fernsehen links liegen, „ziehe“ mir ein paar unglaubwürdige Storys „rein“, sehe der Feuerwehr beim Löschen eines Wohnungsbrands zu und beobachte hoch erstaunt wie Amis ihre Pools zerstören und mit Begeisterung die sich ausbreitende ‚Flutwelle‘ feiern. Irgendwie irre. Seltsame Videos. – Es wird nicht ganz so spät, der Schlaf lässt sich Zeit, kommt dann aber mächtig gewaltig und erzielt 86 Punkte auf meiner Watch. Erstaunlich.

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Einfach nur müde

Wir frühstücken um neun. Eine halbe Stunde später brechen wir zu unserer Gemeinde auf, früher als sonst. Übermüdet begebe ich mich in den Gottesdienst, sinke auf meinen Stuhl, bin halbwach dabei, immer wieder sinkt mein Kopf nach unten und Schlafattacken wollen mich überwältigen. Tapfer halte ich stand bis zum Ende der Veranstaltung. Dann schlappe ich über den Parkplatz zu Foxi, sinke auf den Beifahrersitz und versuche in Morpheus seine Arme zu fallen. Vergeblich aber dennoch erholsam. Welch ein Morgen! – Der Mittagsschlaf ist tief, toll und nicht kurz 😀. – Nach der Abendandacht stelle ich die Einsatzbereitschaft unseres Beamers wieder her, will später Fotos anschauen, doch das zerschlägt sich. Stattdessen werde ich staatlich lizensierter Schaulustiger bei Feuerbrunsten indem ich nicht etwa vor Ort mein „Interesse“ befriedige, sondern von der Neugier der Reporter profitiere, die dieselbe bei YouTube widerspiegeln und so legalisieren 😉😇. Ein Feuerfighter hat schon einen harten, schweißtreibenden und kräftezehrenden Job, belastet mit sauschwerer Ausrüstung, umgeben von Temperaturen im oberen dreistelligen Bereich, kochendheißen Wasserdämpfen sowie einer gegen Null gehenden Sicht. Kein Beruf für einen Schlappi wie mich. Never. – Es wird normal spät, zugegeben grenzwertig normal, aber der Schlaf ist ganz okay, auch wenn ich ihn nach der letzten Nacht doch kräftiger erwartet hätte. Alles ist gut.

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