Shorty sitzt fest

Heute hat uns die Volksbank zum alljährlichen Verkaufsgespräch einbestellt, genannt Kundenbetreuung. Wir sind pünktlich vor Ort und lassen uns von zwei wortgewaltigen Beratern zu einer äußerst vorteilhaften Anlagemöglichkeit überzeugen. Für wen vorteilhaft bleibt abzuwarten, immerhin sieht es auch für uns gut aus. Dadurch motiviert gehe ich später daran bei meiner anderen Bank ebenfalls Zinsvorteile auszuschöpfen. Geht doch, obwohl ich diesen Trubel um Knete nicht besonders mag. Das kann aber auch daran liegen, dass wir ausreichend davon haben. – Zum Lunch lassen wir uns die chinesischen Köstlichkeiten von gestern schmecken. Ausgezeichnete Wahl, finden wir beide. Die Brutzelstube ist offensichtlich echt gut. – Nach der Mittagspause sehen wir Mr. Shorty bewegungslos auf dem Rasen stehen. Die unvermeidlichkeitsbare 😉 Rettungsaktion ergibt, dass ihn herumliegende Zweige ausgebremst haben. Unverschämtheit von den hölzernen Klimahelden ringsumher, dass sie ihre Ingredienzen einfach dem Wind überlassen, der sie prompt nutzt die Rasenpflege zu behindern. Armer Mr. Shorty. Ich befreie ihn vom hemmenden Holz, putze ihn innen wie außen und spendiere neue Messer. Dabei stelle ich fest, das eines seiner Schneidwerkzeuge festsitzt und auch nach dem Wechsel unbeweglich auf der Stelle verharrt. Das geht gar nicht. Also putzen, scheuern und probieren. Schließlich rotieren alle drei Klingen wieder. Hoffentlich bleibt das so. Fröhlich zieht der Roboter seiner Wege. Fein. – Abends holt uns ein Freund zum Rotweinhauskreis ab. Wir sprechen über die herausfordernden Fragen von Jesus an Petrus: „Liebst du mich?“ Interessante Diskussion. Im Anschluss gibt es heute nur Weisswein. Ich muss wohl über eine Namensänderung nachdenken. Wir sind normal spät zu Hause und entspannen noch ein bisschen bevor wir unser Nachtlager aufsuchen. Der Schlaf ist kärglich bis mittelmäßig. Schön, dass wir Rentner sind mit mancherlei Nachholmöglichkeiten tagsüber.

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Treterpflege, Vorkochen und eine Bibelstunde

Mit dem Schlaf war es offensichtlich nicht so toll. Ich bin hundemüde und merke kaum, dass meine Allerliebste zwecks sportlicher Aktivitäten verschwindet. Viel zu spät verlasse ich mein kuscheliges Lager. Die Dusche weckt nur ein paar der schlaffen Lebensgeister. Die Gymnastik tut ein Übriges. Ein lahmer Morgen rauscht vorbei. – Am frühen Nachmittag fahren wir zur Fußpflege, genau genommen lasse ich meine Treterchen pflegen während meine Mitbewohnerin unser morgiges Menü im chinesischen Brutzelstübchen besorgt. Das dauert deutlich länger als meine Pflegeeinheit – aber das Warten in der Sonne tut gut. Anschließend suchen wir den Baumarkt auf, kaufen Farbe, Pinsel und Tagetes und begeben uns heimwärts. Nach dem Ausladen widerfährt unseren unschuldigen Foxi, dem Armen, ein vermeidbares Missgeschick. Keine Ahnung wie das passieren konnte 😇😉🤔?!? – Am Nachmittag trösten wir ihn mit einer liebevollen Stromladung, die sich morgen mit den ersten Sonnenstrahlen fortsetzen wird. Es sei ihm von Herzen gegönnt. – Drinnen bei uns vergeht der Tag in üblicher Weise. Mittwochs sendet Bremen meist eine Bibelstunde, die meine Mitbewohnerin immer wieder erfreut. Ich werde diese Ausführungen erst meine künftigen Turnübungen begleiten lassen. Stattdessen entspanne ich mit etlichen Storys, die an mir vorbeirauschen. Das entspannt ordentlich, solange ich diese von meiner Emotionszentrale aussperre 😇🤔. – Der Schlaf ist ganz ordentlich nur unterbrechungsreich. Nichts ist perfekt.

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Bibel trifft Kritik

Ein ganz gewöhnlicher Tag entwickelt sich still und friedlich. Ich bin immer noch enttäuscht, dass meine Bürokratiekritik auf so gar keine Resonanz stößt. Offensichtlich habe ich von meinen „Produkten“ eine höhere Meinung als alle anderen. Sehr bedenklich. Für mich 😉. Ein wenig mehr Realismus täte mir echt gut 🤔. Tja. – Erwähnenswert ist noch einmal die Einleitung zum Danielkommentar der Wuppertaler Studienbibel. Ich gewinne weiteren Einblick in die Argumentation liberaler Bibelausleger. Sie entfalten eine interessante Logik in einer streng weltlich-wissenschaftlichen Argumentationsweise. Das wäre ja eigentlich ganz gut. Aber nach gründlicher Überprüfung aller Fakten bleibt letztlich nur übrig, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Einen Elefanten versprechen und eine Ameise liefern. Gottes Wort, die Bibel, wird alle ihre Kritiker überleben, denn es bleibt in Ewigkeit. – Am Abend begibt sich der weibliche Teil unserer Hausbewohner zur Mitgliederstunde, die der männliche Teil schwänzt und sich mit Rosé und Käsebrotchips die Zeit vertreibt. Sonst ist alles wie immer. Nichts neues unter der Sonne. Trotz Abwesenheit beschert mir die versäumte Stunde eine neue Aufgabe, ist aber nicht weiter tragisch. – Freunde fragen an zu einem christlichen Event einen Tag früher anzureisen. Das ist uns nur recht. Sie wollen sogar freundlicherweise die Zimmerbuchung übernehmen. Fein. – Der Schlaf hat noch deutlich „Luft nach oben“. Leider.

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Spekulativtheologie

Irgendwie kann ich mit Routine nicht so gut umgehen. Ein wenig Abwechslung täte mir wohl und weniger Sofafreude ebenso. Man muss sich nur aufraffen, sagt man. Wie wahr, aber wie schwer umzusetzen, wenn man genau weiß, dass man viel zu schnell außer Atem gerät und karpfenartig nach Luft schnappen wird. Ein tödlicher Kreislauf: Je weniger ich mich bewege, desto mehr strengt mich alles an, was wiederum zur Schonung verführt. Früher haben mich wenigstens die zahlreichen Reisen auf Trab gebracht, aber die avisierten Fernziele erschöpfen Ressourcen nun einmal kräftiger. Dazu fordern Haus und Grundstück ihren Tribut an Zeit und Zuwendung. Andererseits sind gerade Haus und Grundstück Anlass zu Freude und zum Wohlbefinden, die wir nicht missen möchten. Gut ist, dass ich lerne, meine Ansprüche im Zaum zu halten und trotzdem Gott von Herzen dankbar zu sein. Feine Lektion. Abends produziere ich mit Chatti­s kräftiger Mithilfe noch drei satirische Bilder zum Bürokratieabbau. Leider teilt offensichtlich keiner unserer Freunde und Bekannten meine Art von Humor. Schade. Ich freue mich über meine Zeit für die abendliche Andacht. Eigentlich wollte ich aus der Gelben Reihe mit Daniel fortsetzen, aber die Einleitung, die nahezu alles aus arg bibelkritischen Gründen in Zweifel stellt, hält mich davon ab. Da greife ich lieber zur Auslegung der Wuppertaler Studienbibel, die die Spekulationen „moderner“ Theologen nicht teilt. Nichts gegen neue Erkenntnisse, aber alles gegen neue Mutmaßungen, die sich als Erkenntnisse tarnen. Abends, wie üblich, ein paar Storys und die letzten beiden Folgen von ‚Death in Paradise‘ in englischer Sprache, die ich heute recht gut verstehe. Tagesform? Reingehört? Einfachere Sachverhalte? Wie auch immer, verstehen ist besser. Es wird total spät und der Schlafindex findet sich mit 65 Punkten im Keller wieder 😉😀. Selbst schuld.

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Sohn des Trostes

Endlich versammelt sich die Studierstube wieder bei uns. Wir sind vollzählig. Die Themenwahl ist schwerfällig, wie immer. Schließlich einigen wir uns auf Gedanken zur Anbetung Gottes. Es entwickelt sich ein tiefsinniges Gespräch, das, wie nicht anders zu erwarten, sich bald auf weitere naheliegende Themen ausweitet. Welch ein Segen, wenn man Auffassungen offen austauschen kann ohne gleich in Streit zu geraten wie es heutzutage in der Öffentlichkeit viel zu häufig üblich ist. Meinungsaustausch schafft Erkenntnis in Frieden und Streit schafft Spaltung mit Hass. Ein Wissen, das heute weitgehend verschwunden zu sein scheint. Schade eigentlich. – Am Nachmittag verfolgen wir die Predigt aus Bremen über einen Josef, der von den Aposteln ‚Sohn des Trostes‘ gennant wurde. Zum gleichen Thema hören wir in unserem Abendgottesdienst wenig später eine Predigt des Altpastors unserer Gemeinde. Beide Ausführungen sind hilfreich und erhellend. – Der Abend bringt für mich zwei weitere Folgen der 15. Staffel. Beim Part einer Shakespeare-Theateraufführung bin ich kurz davor das bilinguale Handtuch zu schmeißen, doch schließlich finde ich wieder zurück auf den rechten Pfad. Das hat mich an meine sprachlichen Grenzen geführt, was offensichtlich sehr schnell gehen kann 😉🤔. Ist halt wie es ist: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Stimmt zwar nicht ganz, gewährt aber tiefe Einblicke ins Älterwerden. Seufz. – Heute lande ich früh in meinem Seniorenbett aber der Schlaf kommt damit gar nicht gut zurecht. Er agiert eher flach. Mal was Neues.

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Unerschütterliche Unordnung

Erneut ein ganz normaler Samstag. Er startet mit der üblichen Routine, sogar einschließlich Rückenertüchtigung, führt zum Staunen über eine schier unerschütterliche Unordnung in den Büroregalen und schließlich zur mittleren Ratlosigkeit bezüglich weiterer Handlungen. Was ist hier zu tun? Keine Ahnung! Selbst die Mittagsruhe führt nicht zu erlösenden Ideen. Merde. So stürze ich mich am Nachmittag auf unser WLan. Der Repeater wandert etwas weiter in Richtung Esszimmer und steigert dadurch seine Empfangs- und Sendequalität spürbar. Hoffentlich bleibt das auf Dauer so und ist nicht nur ein kurzes Aufblitzen möglicher Fähigkeiten. Auf diese Weise habe ich heute wenigstens eine Kleinigkeit erreicht. Die Ordnung im Büro bleibt dagegen weiter ein Mysterium. Seufz. – Der Abend bringt nichts Besonderes hervor, nur ein paar realitätsferne Storys und Death in Paradise. Die 15. Staffel ist allein in englischer Sprache verfügbar mit bei mir deutlich wechselhaften Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen im Verständnis. Mal triumphierend, dann wieder geknickt, manches leuchtet auf, anderes verbleibt im Dunkel. Gerade einzelne Gags und Sprüche, die ich auch in der Wiederholung nicht kapiere verhindern nachhaltig ein bilinguales Hochgefühl. Aber ansonsten blicke ich voll durch – immerhin. – Es wird ein wenig spät und die Nacht ist ganz okay.

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Saugen gefolgt von asiatischen Köstlichkeiten

In aller Ruhe stehe ich auf, spare mir die Gymnastik, freue mich aber über die gemeinsame Morgenandacht. Danach brechen wir auf. Meine Allerliebste liebt es ab und an in der City zu bummeln und ich darf den Staubsauger in meiner Gemeinde schwingen. Ich wollte es so und das ist gut. Nicht ganz so toll, dass die Verlängerungskabel für den Staubschlürfer auf Urlaub sind. Nicht auffindbar und so muss ich neue Erfahrungen im Aufspüren der taktisch am günstigsten gelegenen Steckdosen sammeln. Herausfordernd 😉. Ziemlich durchgeschwitzt (sofageschädigte Konditionsleere bei mir) beschaffen wir in unserem Eberstadtteil asiatische Köstlichkeiten um uns daheim daran zu laben. Die Mahlzeiten sind bei Ankunft sogar noch warm, selbst die Suppe mundet bestens. Ich schaffe gerade mal die halbe Portion obwohl ich, rein optisch betrachtet, eine doppelte bin. Das verstehe wer will. – Die Mittagspause startet arg verspätet, fällt aber um so länger aus. Die Zeit am Nachmittag reicht gerade mal für einen Tagebucheintrag und mein frühabendliches Gespräch mit Gott. – Der Alte ermittelt später in einem bekannten Fall aus dem Jahr 2023 und bis zur Nachtruhe entfleuche ich in die Karibik um bei der Lösung skurriler Kriminalfälle zuzuschauen wobei ich einer tiefen Sehnsucht nach Honoré (Deshaies) Raum gebe. Seufz. Es wird normal spät und der Schlaf ist mit 74 Punkten eher mau. Erst kommt er nicht, dann wirkt er oberflächlich. Seufz.

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Fatale Wetter-Apps

Ein wenig müde bin ich schon aber der Tag entwickelt sich langsam und gemütlich. Mit Routinen und Tagebuch gehen die Stunden dahin bis der Mittagsschlaf meinen Nachholbedarf befriedigt. Am Nachmittag will ich mich intensiv ums Büro kümmern aber plötzlich ist es Zeit für die Abendandacht. Dann ist das so. – Dann wollen wir uns zu einem Dinner in die Nachbarstadt begeben. Eine Sturmwarnung verheißt Wind und Regen. Draußen stürmt es. Dennoch fahren wir los. Der Wind tobt und verteilt kleine Zweige auf der Fahrbahn. Zwei Wetter-Apps verheißen drohend ein herannahendes übles Unwettergebiet. Es beginnt zu regnen. Uns wird flau im Magen. Kurzum wir kneifen und fahren zurück. Daheim regnet es bereits kräftiger aber kaum sind wir im Haus klart es auf. Der Wind lässt nach und ich fühle mich voll vereimert. Na gut, wir nutzen die Gelegenheit noch einen Stau in der Regenrinne zu beseitigen aber lustig ist das nicht. Es folgt normales Wetter, keine Rede von Unwetter. Traue nie einer Wetter-App 😠😩! So schenkt sie uns einen weiteren ruhigen Abend auf dem Sofa mit Storys und einer brandneuen Folge vom Tod im Paradies. Leider sprechen die Akteure nur englisch aber wenn ich die Dialogbetonung aktiviere, die die Hintergrundmusik zurückdrängt, hilft mir das ein wenig. Folgen kann ich zwar aber etwas drauf einbilden eher nicht 😉😀. Sobald die Folge in deutscher Sprache vorliegt werden meine Defizite offenbar 😇. Es wird spät, wieder einmal. Seufz. Eine gute Nacht mit 82 Punkten.

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