Spargelzeit

Der Vormittag rauscht schnell vorbei, denn zum Lunch sind wir eingeladen. Wir werden abgeholt und begeben uns in die Eberstadt nebenan. Beim ‚Hackepeter‘ warten bereits die Freunde auf uns. Ich entscheide mich für mein erstes Spargelessen in diesem Jahr, natürlich mit Butter und Schnitzel. Auf Empfehlung des Gastgebers wählen wir Spargelsuppe als Vorspeise. Ein guter Rat, denn dieselbe mundet prächtig. Aber auch mein Hauptgericht erweist sich als Glückstreffer mit zwei Schnitzeln, Spargel und Salzkartoffeln. Mächtig, gewaltig, ich besiege es mit Mühe. Satt ist kein exakter Ausdruck für den so erreichten Völlezustand. Wäre „gestopft“ besser? Nicht ganz, aber nahe dran 😉. Dann ist das so. – Statt der Mittagsruhe schmauche ich dabeim eine schmale Zigarre, muss aber feststellen: früher war mehr Genuss. Offenbar ist das nicht mehr so ganz mein Ding. Schade eigentlich. – Mein Magen bindet fast alle Körperaktivitäten beim Verdauen und so geht der Samstag mit einem schwer arbeitenden Magen-Darm-Komplex dahin. Ich kann zweifelsohne nichts mehr ab. Seufz. Doch die Erinnerung an eine tolle Gemeinschaft und ein wirklich gutes Essen bleibt. Ich bin sehr dankbar, ein prima Tag. Wieder einmal lasse ich es bedenkenlos sehr spät werden, ein Fehler wie sich morgen zeigen wird. Nun ja …

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Texte redigieren, Flucht verfolgen, Täterin verpassen

Der Vormittag kommt mit der normalen Morgenroutine vorbei . – Im Laufe des Tages machen sich im Nahen Osten, in Doha und Dubai, die Mein Schiff 4 und 5 auf, um sich durch die Straße von Hormus zu schleichen, die erst passierbar und dann doch wieder dicht sein soll. Einem Kreuzfahrtschiff war die Durchfahrt schon gelungen. Ich verfolge per Schiff-Tracking-Apps die Bewegung der „Flotte“. Spannend. Ob sie unbeschadet durchkommen? – Die gute alte Florence Nightingale beschäftigt mich dagegen den ganzen Nachmittag. Ich überarbeite gründlich den Texte. Wider Erwarten ergänze ich auch die Präsentation um ein paar Bilder und muss dann natürlich die Texte gleich wieder anpassen. So hat man halt sein Tun. – Am späten Abend ist Mein Schiff 5 durch und ihre Schwester auf einem guten Weg in Begleitung von zwei anderen Cruise-Ships. – Ich entspanne in dieser Zeit mit dem Freitagskrimi, ein irrer Fall um einen zu Tode gekommenen Simulanten. Zum Schluss habe ich gar nicht so recht mitbekommen welche der beiden Frauen ihn geschubst hat. Es wird wohl die sein, die zuerst in den Polizeiwagen einsteigt 🤔😇. – Noch ein paar Videos bis es mehr oder weniger normalspät ins Seniorenbett geht. Der Schlaf ist okay. Fein.

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Ein Küchenjunge, eine paar Chards und die USA

Schon früh am Tage – aus meiner Sicht – macht sich meine Allerliebste zu einer Beerdigung auf. Auf sie wartet eine Zeremonie im afrikanischen Stil mit Klageweibern und -männern am Sarg, ungewohnten Gesängen in französischer und deutscher Sprache. Sie beurteilt es später als eindrucksvoll. Ich dagegen bleibe daheim und beschäftige mich mit Liegengebliebenem und Unterlassenem der letzten Tage. Es wird ein ausgiebiger Morgen mit allen Ritualen nur leider, leider, leider nicht mit der gemeinsamen Andacht. Dieselbe fällt einfach unter den Tisch, das ist echt bescheuert und hinterlässt einen faden Geschmack. – Dafür kocht heute unser Küchenjunge, also ich, und nur für sich. Es gibt eine mit Nudeln verstärkte Tütensuppe, dazu Wiener Würstchen. Beides beherrsche ich perfekt😉😁😇. Spiegelei mit Brot kann ich auch, sogar Dosensuppen außerdem, man höre und staune, ein paar Reisgerichte. Egal heute gibt’s Suppe! Sie gelingt perfekt, was keinen wundert. – Nachmittags widme ich mich endlich wieder meinem Nightingale-Vortrag und ergänze die Präsentation um ein paar hilfreiche Chards. In den nächsten Tagen muss ich unbedingt den Text dazu redigieren, ihn meinem leicht gewandelten Stil anpassen. Mir ist voll bewusst, dass die Zeit rast und ich irgendwie mithalten muss, leicht fällt mir das nicht 🤔🤨. – Den Abend verbringe ich mit einer die Straße überquerenden Hühnerbrücke, einem riesigen Bahnhof in China sowie ein paar Bilder lang mit der Polizei auf dem Airport Hamburg. Dazwischen malen Storys ein sehr einseitiges Bild der US-Oberschicht, über die prägende Stimmung der dortigen Gesellschaft: hauptsächlich auf materiellen Erfolg als Maß aller Dinge fixiert. Das würde zwar vieles an Wahlergebnissen, an Reaktionen auf Trump und Berichten über Verhältnisse vor Ort erklären – aber hoffentlich ist es zu kurz gegriffen und nur einseitig betrachtet. Es lässt mich Sensibelchen ganz schön erschüttert zurück mit dem Wunsch, dass die erfundenen Storys nicht die vorherrschende Denkweise jenseits des großen Teichs widerspiegeln. Jedoch, sei es wie es sei, für mich geht es normal spät ins Bett und der Schlaf macht einen guten Job. Wie gut.

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Altersschock und Bürokratiewahn

Kurzfristig sagt unser Versicherungsvertreter seinen Termin ab. Es wird ihm leichtgefallen sein, denn wir haben ein schwer verdauliches Thema zu besprechen, eine Beitragserhöhung um 50 % bei der Kfz-Versicherung. Die Allianz langt kräftig zu – selbst schuld, wenn man vorschnell mit allen Verträgen wechselt. Seufz. Das kann ja noch heiter werden. – Die Sonne scheint kräftig und schenkt unserem Kleinwagen genügend Überschussstrom für die nächsten Tage. Lächelnd darf ich feststellen, dass tatsächlich nur der Strom zum Laden fließt, den ansonsten der Grundversorger einkassiert hätte. Dreißig Cent je Kilowattstunde sparen statt nur 6 Cent zu erhalten, keine schlechte Lösung. – In der Mittagsruhe muss ich mich einer prägenden Alterserfahrung stellen. Das hat mir gerade noch gefehlt😩. Ich schweige über die Einzelheiten 🤔🤨 – Am späten Nachmittag treffe ich mich mit einer Arbeitsgruppe zu möglichen baulichen Maßnahmen in meiner Gemeinde. Ein Energieberater hat ein 157-seitiges Gutachten erstellt. Welch ein Wahnsinn im ehrlichen Mühen um Klimaschutz. Ich erfahre eine Menge über die Vielzahl der bürokratischen Hürden vor, während und nach eines eventuellen Förderungsprozesses. Bürokratieabbau? Absoluter Schwachsinn, es geht um exponentielles Bürokratiewachstum, ein absolut ungesundes Aufblähen dokumentarischer Forderungen. Eigentlich habe ich keine Lust mehr hier mitzuarbeiten. Die spinnen, die Politiker, die Bürokraten, die BAFA-Kleinstkrämer. Da denkt man nach 10 Jahren Pension diesem nachweiswütigen Komplex entgangen zu sein und, schwups, ist man erneut mittendrin. Doppel-Seufz. – Den restlichen Abend entspanne ich tief bei realitätsfernen Storys und einem interessanten Statement zu Trump und dem Papst.

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Podologie und Zeitstrom

Viel Zeit bleibt für die Morgenroutine, denn die Pflege meiner Treterchen fällt heute erst in die Mittagspause. Wie bestellt ist vor der Praxis ein Parkplatz frei, so dass ich recht früh vor Ort bereit stehe. Leicht und beschwingt und ein paar Zehner leichter geht es hinterher zurück zu Foxi. – Viel tut sich auch heute nicht mehr, sogar die Abendandacht verkürzt sich – weshalb auch immer. Die Zeit ist eine Freundin im Rauschekleid, im Vorbeirauscherennfahrerdress. – Ich lese noch lustlos in einem Energieberatergutachten herum, das ich morgen benötige und bin im Höchstmaß gelangweilt von den vielen Zahlen. Ich bin zu alt für sowas. Ehrlich. – Es wird wieder sehr, sehr spät, völlig grundlos, einfach so. Mannomann. Gute Nacht. Wenigstens stimmt die Punktzahl🤔😉.

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Montagsstandard

Heute kommt unsere Friseurin, mein Putz samt Bart erfährt daher eine drastische Kürzung. Sommerlook halt. Danach startet erst die Morgenroutine. – Am Nachmittag tagt der Montagsclub mit Themenwechsel schier ohne Ende aber ein hochinteressanter Gedankenaustausch. – Daheim bringe ich noch ein Idee bei den Urlaubsbildern unter und gestalte dann den Abend in üblicher Weise. Mich zieht es in die Ferne, sie lockt gewaltig und unser Portemonnaie sagt klar und deutlich „NJET!“ Es wird normal spät.

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Gottesdienst aus Bremen

Meine Gemeinde feiert heute einen Familiengottesdienst. Ich bin nicht dabei obwohl ich das Ereignis an sich toll finde und begeistert bin, dass meine Gemeinde so etwas macht. Mir aber ist das Gewusel, der kindgerechte Gottesdienst und ein weiteres Büffet zu viel. Zum Glück hängt das alles nicht von mir ab und so nehme ich mir die Freiheit und besuche virtuell (mit Verspätung 😉😀) den Gottesdienst in Bremen. Mal im Sessel sitzend die Veranstaltung mitzufeiern hat schon was – so lange es eine Ausnahme bleibt, finde ich. – Am Nachmittag bearbeite ich noch ein paar Urlaubsfotos, visualisiere Routing-Informationen und lese vor mich hin. Wie schon oft festgestellt bin ich im Laufe der Pensionistenjahre viel zu lahm geworden. Okay, es ist Sonntag, da soll man nicht arbeiten aber ist wirklich jeder Tag Sonntag für Rentner 🤨😉😇? Es wird wie immer spät.

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Keine Ahnung

Bei einem aufgeschobenen Tagebucheintrag kann die Vergangenheit leicht in Vergessenheit geraten. Wie dieser Samstag. Es muss wohl ein stinknormaler Tag gewesen sein, der es nicht in meinen Speicher geschafft hat. Schade für ihn und schade für mich. Das Alter überwältigt mich in zunehmendem Maße. Ich bin erschüttert. Seufz. 🤔😢😩

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