Fiese Fliesenflucht

So langsam wird es kritisch mit meinen Aufstehzeiten. Ich komme ja kaum noch aus den Federn. So geht der Vormittag noch schneller vorbei. – Ein Freund will am Nachmittag vorbeikommen um unseren Fliesenschaden zu begutachten. Es wird wohl keine einfache Lösung geben, befürchte ich. – Am Nachmittag beschauen wir die Baustelle. Fast eine ganze Reihe Fliesen ist fluchtbereit und hat sich bereits vom Fundament gelöst. Das ist fies. An dem Untergrund und an den Fliesen haftet kräftig Kleber. Vom Beton lässt er sich leicht bis mittelschwer lösen aber bei den Fliesen sieht es ganz anders auf. Das Problem verschärft sich durch den völligen Mangel an Ersatzfliesen. Das ist übel. Unserem Freund fällt dann eine völlig andere Lösung ein, die in der Theorie genial erscheint. Wir müssen diese aber noch mit einem Fachmann erörtern – an einer Baufirma werden wir wohl nicht vorbeikommen. Seufz. Das wird nicht billig. In einem abbezahlten Eigenheim zahlt man zwar keine Miete, wohl aber Reparatur- und Unterhaltungskosten. Egal wie, das Portemonnaie bleibt niemals voll. – Nachdenklich lassen wir den Abend vorüberrauschen bis ich wieder sehr spät auf mein Nachtlager sinke. Der Schlaf ist mit 81 Punkten dagegen recht gut. Wenigstens etwas.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Überzogen? Einfach nur blöd? Gar Satire? OFF!!!

Während der Morgenroutine meldet sich das Telefon. Unser Reisebüro wünscht eine Entscheidung über unsere Reise-Option 2027. Also entscheiden wir uns positiv. Somit steht unser Urlaub im nächsten Jahr fest – s.c.J. Die Mein Schiff 7 wird voraussichtlich auf uns im Sommer warten. Na denn. – Wir halten unsere Andacht, denken über Gottes Wort nach und wundern uns hinterher wie so oft über die vorbeirauschenden Stunden. – Am Nachmittag treffe ich mich mit einer kleinen Männerrunde. Mittendrin präsentiere ich unsere Reisebilder und lasse die Erinnerung in mir emporsteigen. Es war eine tolle Zeit. – Abends freue ich mich auf den Syltkrimi, der dann aber so blöd und realitätsfeindlich daherkommt, dass ich mich irgendwann ausklinke um weiteren Kapriolen der Drehbuchschreiber zu entgehen. Zu echt um als Satire zu gelten und zu überdreht um mit Echtem verwechselt zu werden. Die Fernsehwelt und mich trennen so langsam Welten. Dann ist das so. – Wird es aus Frust wieder spät oder aus meiner Dummheit? Keine Ahnung. Der Schlaf scheint irritiert und fällt ziemlich gewöhnungsbedürftig aus. Tja …

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ruhebedürftig

Müde stehe ich auf, müde sitze ich am Frühstückstisch und ihrerseits voll wach „befreit“ mich meine Allerliebste vom Gottesdienstbesuch. Ich werde heute nur virtuell dabei sein. Erleichterung pur bei mir. Während ein Teil von uns zur Gemeinde saust, kommt der andere Teil ganz langsam zu sich. Endlich zur Predigt bin ich nahezu voll wach und kann recht konzentriert zuhören. Sehr gut. So eine „Pause“ tut gut. Danach höre ich noch in den Bremer Godi mit sozusagen eineinhalb Ohren zu. Zugegeben, ein bisschen abgelenkt bin ich inzwischen leider schon. – Die heiß ersehnte Mittagsruhe ist voll erholsam. Nach so einer Nacht ist das auch nötig. – Am späten Nachmittag besucht uns eine Freundin. Es entwickelt sich ein längeres interessantes Gespräch, ein guter Austausch über ein buntes Potpourri an Themen. – Mit YouTube und einer guten Scheurebe folgt für uns altes Ehepaar noch ein entspannter Abend. Es wird wieder spät. Der Schlaf ist mit 85 Punkten von meiner App sehr gut bewertet. Fein.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Elektrospielereien

Gestern verabschiedete sich ein Teil der Wohnzimmerbeleuchtung und ließ sich nicht überzeugen wieder zu leuchten. Heute beginnt die Ursachenforschung. Am Boden sind drei Mehrfachsteckdosen miteinander verbunden. Das ist nur akzeptabel weil die maximale Amperezahl aller angeschlossenen Stromabnehmer im Minimalbereich liegt. Ich benötige Stecker aber keine Leistung. Letztlich zeigt sich, dass die große Steckdosenleiste den Dienst verweigert. Sie blockiert alles. Hinweg mit ihr! Und nun? Ich begutachte das vorhandene Material und finde eine kostenneutrale Lösung. So tausche ich die Stromleisten aus, es geht hin und her, schließlich wirkt es optisch sogar professioneller und jeder Stecker hat seine Dose. Jetzt befasse ich mich mit einem defekten Leuchtkörper im Globus sowie matte Lichter in zwei anderen Objekten. Der Globus erhält eine neue Birne (wir kurz mag sie wohl halten, seufz?). Beim nächsten Teil entdecke ich einen defekten, völlig überflüssigen, Schalter, kann dort einen Kontakt zurechtbiegen (hoffentlich hält das dauerhaft?!?). Dem anderen verpasse ich eine neue LED-Lampe die erst prächtig und kurze Zeit später gar nicht funktioniert. Ich liebe so etwas 😠🤔😢. Schließlich ist alles roger (more or less). Das Schlimmste sind immer solche „Kleinigkeiten“, die einen Rattenschwanz von Folgearbeiten nach sich ziehen. – Zum Lunch werden wir mit superleckerer Lasagne beschenkt, die eine Freundin meiner Frau netterweise „aufgedrängt“ hat. So eine „Drängelei“ mag ich sehr😀😁. – Der Mittagsschlaf fällt recht intensiv aus. Wohltuend aber mit Auswirkungen auf die Nachtruhe. Schließlich sind wir keine Bären im Winter😉! Der Rest des Tages ist reine Routine – mich freut ziemlich, dass ich mich zu meiner persönlichen Andacht durchringe. Komisch, jedes Mal fällt es mir schwer anzufangen doch dann ist’s toll sobald ich dabei bin. – Am Abend genieße ich ‚Friesland‘ im TV, einen Krimi, den ich mag. Danach wird es übel spät und das rächt sich. Der Schlaf erreicht 60 Punkte, ein realistischer Wert. Sauschlecht.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ein Tag huscht vorbei

Nach der Morgenroutine binde ich noch ein oder zwei Fotos in die Bilderschau ein, füge wenige Erläuterungen hinzu und setze den Schlusspunkt. Ich habe fertig. – Nun noch kleinere Routinearbeiten erledigen und der Vormittag ist vorbei. Vielleicht sollte ich doch früher aufstehen. – Der Nachmittag geht ebenfalls so dahin, unterbrochen nur durch meine persönliche Andacht. Gut, dass ich mich dazu aufgerafft habe. – Der Freitagabendkrimi bringt normale Durchschnittskost, weder besonders gut noch besonders schlecht. Die Darstellerinnen nerven durch ihre ach so betonten Charakterakzente, wie sie moderne Drehbuchautoren halt so lieben. Das ist heutzutage wohl so. Es wird spät. Weshalb auch immer. Der Schlaf ist ganz gut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Nikodemus hilft

Zum ersten Mal in diesem Monat hat es geregnet, 3 mm sind nicht viel, aber immerhin ein Anfang. Der Tag bringt die übliche Routine mit sich, ich habe sogar meine Turnerei vollständig absolviert und mein Tagebuch geführt. Die Bilder von der Seereise sind sortiert und für eine Erinnerungsbilderschau ausgewählt. Diese „kleinen“ Restarbeiten sind immer recht zeitaufwändig und vermitteln doch nur einen kleinen Ausschnitt unserer vielen Eindrücke. – Heute tagt wieder unser Rotweinhauskreis. Wir werden abgeholt, aber ich bin mit meinem Abendbrot noch voll im Gange. So einen Stress am Abend mag ich gar nicht 😉😇. Es sind fast alle gekommen und wir sprechen über die Fußwaschung der Jünger durch Jesus, einen Text aus dem Johannesevangelium. Ich bete (still für mich) vorher, dass ich mich zurückhalte und nur mir wesentlich erscheinende Beiträge leiste – und bin dann heftig engagiert am Disputieren. Das wollte ich so eigentlich nicht. Sorry. Der gute neue Nikodemus, die KI des Bibelprogramms, leistet uns hilfreiche Beiträge und klärt über manche Fragen auf, allerdings nur wenn man die Antworten kritisch würdigt. So wird es ein echt langer Abend und es ist sehr spät, als wir daheim ankommen. Wir sind hundemüde und unser Seniorenbettlager muss nicht lange auf uns warten. Der Schlaf erreicht, so meine App, den hohen Wert von 84 Punkten und zwar völlig zu Recht. Traumhafte Erholung, klasse!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Absonderlicher Tag

Heute praktizieren wir beide Sport. Endlich mal wieder. Nur mit Mühe fallen mir (hoffentlich) alle Rückenübungen wieder ein. Tun sie mir gut? Ich hoffe 😇. Eigentlich müsste ich noch Mauerspecht spielen bei unserem Fliesenreparaturvorhaben im Eingangsbereich – mir steht nur mein extrem hohes Drückebergerpotenzial vor allen handwerklichen Aktivitäten im Weg. Die werden immer weniger mein Ding. Außerdem fehlen mir 10 Grad an meiner Wohlfühltemperatur. Andererseits weiß ich auch um unseren Lebensstandard und den in wärmeren Gefilden. Ich sollte nicht so viel meckern. Zudem lässt der Frühling schon wieder sein blaues Band herumflattern. Bislang ist sogar mein Heuschnupfen erträglich – was will ich mehr? – Der Nachmittag jagt rasant vorbei, ich wollte eigentlich noch Andacht halten und, schwups, ermittelt schon die Soko Wismar. Ein eher ungeistlicher Tag nimmt Konturen an. Und so geschieht es. Keine Morgenandacht, keine „stille Zeit“ und nur vor der Nacht ein paar Bibelworte. Dann ist das leider so. Dafür beschäftige ich mich mit Schiffsunglücken, Sturmattacken auf Kreuzfahrtschiffe und mancherlei seltsamen Unfug. Keine echte Alternative und eher unbefriedigend. Trotzdem wird es sehr spät – ein absonderlicher Tag nimmt ein eigenartiges Ende. Nur der Schlaf erreicht 81 Punkte, wenigstens etwas. Nun ja …

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Geld kommt, Geld geht

Es ereignet sich wieder so ein Vormittag, der vorbeizischt wie der Shinkansen in Japan. Zack und es ist Mittagszeit. Manchmal lässt mich der Blick auf die Uhr zusammenzucken – wie beim Pink Panther „wer hat an der Uhr gedreht?“ Ja, es ist tatsächlich so spät. Im Berufsalltag ist mir das nie passiert 😉. – Später ergänze ich unseren Reiseordner und bringe ihn auf den neuesten Stand. Jetzt ist die Zwischenablage gänzlich leergeräumt. Ein gutes, wenn auch nur zeitlich eng begrenztes, Wohlgefühl. Wo ich schon einmal dabei bin führe ich meine Photovoltaikstatistik weiter fort und bemerke die echt positiven Auswirkungen des neuen Stromspeichers. Das Wetter war ja auch ideal dafür: tagsüber aufladen, abends verbrauchen und den Netzbezug minimieren. Ich freue mich über die günstige Energie und der Staat auf die darauf zu entrichtende Mehrwertsteuer. 🤔 So ist das Leben, Geld kommt und geht. – Jetzt noch schnell mein Tagebuch weiterführen, die Ereignisse Revue passieren lassen und nette Formulierungen finden. Ich habe Spaß daran. – Abends schaue ich bei YouTube vorbei, lasse mich von einer Dokumentation über den Hamburger Hafen faszinieren, staune über zusammengefasste Widrigkeiten bei Stuttgart 21 und den planmäßigen Bau des Terminals 3 des Frankfurter Flughafens. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und wo Unfähigkeit ist, ist auch ein Labyrinth. So ist das Leben. – Das Seniorenbett nimmt mich normal spät auf. Der Schlaf kommt schleppend erreicht aber 81 Punkte – hätte ich nicht gedacht. Die Bewertung meiner App ist voller Geheimnisse 😉🤨.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar