Lichterkettenjahresschlaf

Es liegt draußen Schnee rum. Auch das noch – muss das sein? Da plant man mal eine längere Urlaubsreise und Frau Holle muss gerade jetzt ihre Betten ausschütteln. Sie hat halt ihren eigenen Kopf. Zu allem Überfluss müssen wir auch noch ins Nachbardorf zur Apotheke fahren aber zum Glück ist nicht viel los. Der matschige Schnee auf unserer Straße bringt Laura ein wenig ins Rutschen, echt ungewohnt – ich bin wohl inzwischen vom Winter entwöhnt nach den letzten Jahren. Noch nicht einmal auf die Klimaerwärmung kann man sich verlassen 😉. – Gleich nach der Mittagsruhe bauen wir die Weihnachtsbeleuchtung ab. Die Lichterketten wandern in den Keller. Ich bin total happy, dass wir das noch geschafft haben. Draußen darf nun die jahreszeittypische Finsternis wieder das Regiment übernehmen. – Heute wandern wie geplant noch die letzten Sachen in die Koffer, die wir endgültig fest verschließen. Wir erklären die Pack-Arie (bis auf das Handgepäck) als beendet. Punkt. Unser Schiff ist derweil noch in Lissabon, will aber pünktlich in Bremerhaven ankommen. – Foxi zieht am Nachmittag noch ein bisschen „Wartestrom“ aus der Leitung um während der Urlaubszeit gut versorgt zu sein. Perfekt. – Heute haben wir eine ganze Menge geschafft aber das Licht leuchtet schon recht hell am Ende des Tunnels. Es wird normal spät. Der Schlaf ist okay, wenn auch ein wenig spät dran. Dann ist das so.

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Frühzeitiges Packen

In diesem Jahr gibt es keinen „Momento-Kalender“ in der gewohnten Form mehr aber wir haben einen Ersatz gefunden. Das lange Ausschlafen gestern hat seinen Einsatz verzögert aber heute geht es los. Ein so richtig urfrommer Kalender für eine Klientel, die noch die Sprache Kanaans beherrscht. Ich merke, dass ich mitunter die Stirn runzle oder eine Augenbraue nach oben ziehe, dennoch bin ich durchaus angesprochen. Es bahnt sich in dieser Hinsicht ein herausforderndes Jahr an. Ich freue mich drauf. – Am Nachmittag beginnen wir mit dem Kofferpacken, sehr früh, doch wir halten es mit der Sonntagsruhe und so fällt der siebte Tag der Woche für diese Aktivität aus. Hinzu kommt die ungewohnte Länge der Reise, die schon die eine oder andere Extraüberlegung erfordert. Zu unserem eigenen Erstaunen haben wir am Abend den größten Teil von den Schränken in die Koffer verfrachtet. Es ging besser als wir dachten. Wie gut wissen wir erst nach der Reise 😀. ‚Die Chefin‘ reißt mich nicht vom Sofa, erst gegen Ende wird es interessant. Seltsamer Fall, konstruierte Lösung mit vorerst unbefriedigendem Cliffhanger-Ausgang. Irgendwie typisch für diese Generation der Drehbuchschreiber. Seufz. – Die Nacht gestaltet sich wie üblich mit spätem Schlaf, irren Träumen und mancherlei Unterbrechung. Okay.

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Jahresbilanzdankgebet

Wenn ich nicht Luft genug für eine Silvesterzigarre habe unterbleibt auch mein ausführliches Dankgebet zum Jahresschluss, sozusagen mein Rück- und Ausblick im Gespräch mit Jesus. Heute hole ich es nach. Es fühlt sich nicht so authentisch an wie direkt in der Jahreswechselnacht aber darauf kommt es ja auch nicht an. Es war ein bewegtes Jahr mit einem Supereinstieg, viel Erleben, lästigen Rückenschmerzen und mancherlei Erfahrungen mit Gott. Das neue Jahr beginnt mit relativer Gesundheit, das ist gut und enthält noch wenig Urlaubsplanungen – das ist selten. – Heute schneide ich die Kofferanhänger zurecht, laminiere sie um sie per Kabelbinder mit dem Koffergriff fest zu verbinden. Im Anschluss stelle ich die Reiseunterlagen in einer Mappe zusammen und durchlebe einen Schock: „Wo sind bloß die Reisepässe???“ Ach so, noch von der letzten Reise in der besagten Mappe. Uff. So kann es gehen. – Wieder fühle ich mich am frühen Abend im Bett am wohlsten und suche dasselbe auf. Die langwierigen Nachwirkungen sind wirklich ätzend. Meine Zeit, muss das denn sein? Offensichtlich ja. Na denn.

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Silvester 2025

Ich starte in aller Ruhe und Beschaulichkeit in den Tag, denn heute wird es bis tief in die Nacht gehen. Meine Gesundheit rappelt sich langsam auf und so fahren wir zum 17-Uhr-Gottesdienst in unsere Gemeinde. Die Predigt dreht sich um Jesus, der auch im neuen Jahr immer und allezeit bei uns ist. Wir können also zuversichtlich vorangehen. Ich ziehe am Ausgang ein Bibelwort, quasi als Einstimmung fürs neue Jahr und werde durch selbiges zum Danken ermuntert. Das ist wichtig, denn wir haben allen Grund dazu. – Der Abend verläuft in trauter Zweisamkeit mit dem traditionellen Käsefondue, Dinner for one, Nuhr 2025 (auch für ihn gilt das über Priol Gesagte) und natürlich Alfred Tetzlaff mit seinem Silvesterpunsch. Nach zwölf plauschen wir ein wenig mit unseren Nachbarn und ich staune über die absolut aktionslose Anliegerschaft in unserer Straße. Nichts, nur schwarze Stille. Im Dorf selbst wird natürlich geknallt was das Zeug hält – aber rund um uns: nix, niente, nothing. Verblüffend. – Bei uns im kuscheligen kaminbeheizten Wohnzimmer wird es sehr sehr spät, weit nach drei. Erstaunlich munter wir zwei Alten 😁👍.

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Glühlampenwechseldesaster

Schweren Herzens wechsle ich die Glühbirne unserer Vorkellerdeckenlampe aus. Mir fehlt dabei die dritte Hand. Direkt unter der Kellerdecke müssen drei Schrauben, im Dreieck angeordnet, gelöst werden. Löst man die erste kann es sein, dass die Glasabdeckung noch hält – doch sicher ist es nicht. Um die beiden anderen Schrauben aufzudrehen muss ich die Leiter versetzen. Hoffen & Harren. Das Glas bleibt oben. Puh! Nun vorsichtig den Schraubendreher in einen schmalen Schlitz (natürlich keine Kreuzschlitzschraube) mit zitternder Hand einführen und gleichzeitig mit der anderen Pfote die gläserne Hülle sichern. Doch letztere klammert sich danach immer noch an den letzten Halt. Ich greife um die Leuchte herum, versuche irgendwie die dritte Schraube zu erwischen und sie ein wenig zu lösen. Dann endlich (!!!) kann ich die Abdeckung abnehmen. Die neue Glühlampe ist ruckzuck eingesetzt und getestet. Nun steigt der Schwierigkeitsgrad. Drei Schrauben, im Dreieck, eine Leiter, zwei Hände dafür keine Flügel aber zehn Daumen – eine Herausforderung! Irgendwann ist das Drama vorbei und der Vorraum erhellt. Uff. Ich bin wirklich kein Handwerker – keine neue Erkenntnis 😉😀. – Nachmittags drucke ich noch ein paar Unterlagen für die Reise aus bis der Erkältungsrest wieder sein Recht einfordert. Dann ist das so, ich beuge mich „der Gewalt“. Ruhig geht der Tag seinem Ende entgegen. Der Schlaf arbeitet moderat vor sich hin.

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Die Hoffnung stirbt nie

Diese blöde Krankheit wirft ihre Symptome immer noch hinter mir her – und trifft auch. Man, zieht sich das, millimeterweise geht es voran. Ich merke es beim Saugen im Schlafzimmer. Kurz vor dem Ende streiken die Gasdruckfedern für das Fußende des Bettes, hoch gehen sie problemlos, runter wollen sie nicht. Erst nach vielen Versuchen geben sie, im wahrsten Sinne der Wortes, nach. Das bisschen, kaum der Rede werte, Arbeiten laugt mich völlig aus. Seltsame Sache. Ich schnappe nach Luft und komme erst langsam wieder auf die Beine. Da muss noch ein ganz schönes Stück Erkältung, Bronchitis oder was auch immer in mir wirken. Angenehm ist das nicht. Ehrlich. – Im Keller wirken Waschmaschine und Wäschetrockner munter vor sich hin, letzterer scheint groß darin zu sein die ihm anvertrauten Stücke gründlich auszudünnen. Die Teile werden sozusagen immer „feiner“😉. – Der Abend unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern. Droht mir jetzt auf Dauer dieser opaähnliche Zubettgehdrang? Ich merke schon, das Altern greift mit seinen fiesen Klauen nach mir. Wenn schon eine eigentlich leichte Erkrankung sich wie Kaugummi hinzieht, wie wird es erst bei größeren Herausforderungen? Jesus wird mich schon tragen – eine große, tröstende Hoffnung. Diese Hoffnung stirbt nie. Gott sei Dank!

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Historisches Grundwissen

Unsere Gemeinde ermangelt heute des Gottesdienstes und so begeben wir uns virtuell nach Bremen. Ein eindrucksvoller Vertreter dieser Versammlung mit dem Lob Gottes als zentrales Thema erfreut mich sehr😉. Der Pastor sagt eigentlich nichts Neues, fasst das Thema aber perfekt zusammen. – Das Vorabendprogramm des ZDF ist interessant mit einem kurzen Backstageblick auf die Produktion eines Sylt-Krimis sowie anschließend die Decodierung von fast sechzig Briefen der Maria Stuart mit der Ergänzung (oder dem Neuaufbau😉🤔😇?) meiner historischen Kenntnisse über diese schottische Königin. – Danach überkommt mich eine stark expandierende Sehnsucht nach einer horizontalen Lagerung😀😀 und ich gebe ihr bald nach. Trotzdem wird es durchaus nicht früh. Der Schlaf kommt bald und ist, bis auf einen frühmorgendlichen Hustenanfall, relativ okay.

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Einigung im Druckerstreik

Wir sind untertags länger auf den Beinen, immer noch schwächelnd und werden freundlicherweise von Freunden mit ein paar Kleinigkeiten versorgt so dass wir daheim bleiben können. – Ich drucke die Kofferanhänger und zwei Bescheinigungen aus, überzeuge aber vorher den Drucker seinem Lebenszweck nachzukommen. Er zeigt Einsicht, putzt noch ausgiebig seine Druckerpatronendüsen und arbeitet danach akkurat. Okay, nett von ihm. Ansonsten nimmt ein Halb-Gesund-Tag seinen Lauf. Mannomann zieht sich das alles hin! Eine Kataschlumpfe, wie meine blauen, rotbemützten Freunde sagen würden. Echt.

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