Weihnachtstag Nummer Zwei

Aber heute! Heute muss es sein! Unbedingt! Wir begeben uns zum Gottesdienst in unsere Gemeinde. Der Husten hält sich freundlicherweise zurück. Wir halten Abstand zu den anderen Besuchern – anstecken wollen wir keinen. Es ist sehr schön mal wieder unter Menschen zu sein. Sogar ich führe ein paar Gespräche. Stark. Die Predigt geht dem guten Josef nach. Wir werden heute noch zwei weitere zu diesem Bibeltext hören. Alle sind auf ihre Weise okay, sogar gut. – Nachmittags lauschen wir der tiefsinnigen Verkündigung eines Prädikanten aus der Gemeinde in Bremen und hinterher auf die eines Pastors aus Langenhagen. Hochinteressant wie vielfältig man eine an sich eindeutige Bibelstelle auslegen kann. – Abends bin ich wieder mit YouTube zugange. Es wird sehr, sehr spät. Endlich mal wieder! Für die Erkältung ist das nicht ganz so gut, nun ja, man kann es nicht jedem recht machen 🤔. Das für uns seltsamste Weihnachtsfest nähert sich seinem Ende mit einem adäquaten Schlaferlebnis.

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Weihnachtstag Nummer Eins

Die Gesundheit schaut vorsichtig um die Ecke, kommt zögerlich Schrittchen für Schrittchen herein, kaum merklich aber doch. Wir geben ihr Zeit und Raum und versuchen sie behutsam zu motivieren und ihr den Weg zu ebnen. – Mit einem Ohr folge ich einer Predigt von Christoph Morgner. Er betont die damalige Unruhe rund um die Geburt Jesu. Von einer besinnlichen Zeit war der Ursprung weit entfernt. – Das Weihnachtsmahl bei uns ist lecker, der Appetit dagegen arg zurückhaltend, der traditionelle Wein fehlt umständehalber. – Am Nachmittag sind wir bei Freunden zu Gast, ein interessanter, ermunternder Nachmittag. – Abends verfolge ich lustlos einen alten Tatort aus Münster und starte anschließend einen weiteren Krimi doch schon bald schalte ich ab. Nö, nicht meins. Es wird normal spät. Der Schlaf lässt die rechte Weihnachtsfreude vermissen und so wechselt Traum und Wachen in schneller Folge. Dann ist das so.

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Heiligabend

Fest entschlossen heute zum Gottesdienst zu gehen hat der Körper dennoch andere Pläne. Fehlende Kraft schlägt vorhandenen Willen, sozusagen. Nein, wie wollen sowohl Krippenspiel als auch Predigt nicht mit Husterei stören. Wir tun uns schwer mit dieser Entscheidung, denn wir vermissen den Kontakt mit den Geschwistern im Glauben. Schade. Andererseits habe ich seit ich Krippenspiele in der Gemeinde anschaue noch nie der Handlung so nahe beiwohnen können. Bei einem virtuellen Gottesdienst sitzt man tatsächlich in der ersten Reihe und unterliegt keinerlei Sichtbehinderungen durch „Vorsitzer“. Ich bin begeistert vom Krippenspiel in diesem Jahr, genialer Plot, astreine Ausgangsidee und tolle Akteure. Höchstnote für die Kleinen! Auch die Predigt wird dem Publikum und Anlass mehr als gerecht. Ein feiner Gottesdienst. – Wir schalten danach um zu dem Bremer Abendgottesdienst wo der Pastor zur Bekehrung auffordert, die Missionierung zur Pflicht macht und meiner Meinung nach die Gemeinde emotional diesmal nicht so recht abholt. Aber das ist nur meine Meinung und ich bin weit davon entfernt mich als Experten zu bezeichnen 😉. Da wir viel Zeit haben sehen wir uns auch noch das Krippenspiel aus Bremen an. Es sind viele Kinder sehr engagiert dabei, für mich ist es ein bekannter Plot, der gut gespielt wird und mich sicherlich begeistert hätte, wenn eigene Kinder dabei gewesen wären. Am Heiligabend geht der Punkt 😉 eindeutig an meine Gemeinde👍. – Ansonsten bin ich, solange ich mich zurückerinnern kann, am Heiligabend noch nie so früh ins Bett verschwunden wie heute. Auch eine interessante Erfahrung! Der Schlaf ist ganz okay.

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Freude mal andersrum

Es ist kaum zu fassen, unser Monteur des Stromspeichers hat sich gemeldet. Er will irgendwann in naher oder ferner(😉) Zukunft vorbeischauen. Fein. – Unsere Reise ist inzwischen voll bezahlt, wir müssen nur noch ein wenig gesund werden. Das jedoch lässt auf sich warten. Geduld tut euch not, liebe Brüder ☹️🤔. – So vergeht der Tag ohne besondere Highlights nur dass ich morgens hoffnungsfroh starte um abends hustenstark zu enden. – Letztes Jahr waren wir um die Zeit bereits an Bord und bei hohem Seegang unterwegs Richtung Lissabon. Das war toll und spannend. Dagegen bringt der Schlaf in der heutigen Nacht nur 56 Punkte. Die Bewertung geht trotz ihrer Niedrigkeit voll in Ordnung. Kurzum ein lustiges Fest erwartet uns, wieder eine neue Erfahrung nur völlig entgegengesetzt der aus 2024 – halt Weihnachtsfreude nur irgendwie andersrum 😁.

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Hustenwettstreit

Das Wohnzimmer stand ungeheizt herum, während wir im Schlafzimmer unsere Bronchitis pflegten. Wow, kühlt das perfekt 😉🤔 aus. Ein Heiztag ist nötig, um es wieder auf Temperatur zu bringen. Wir halten uns währenddessen lieber in den wärmeren Gefilden des Hauses auf. Mein Husten regt sich am Morgen noch einmal kräftig, beruhigt sich aber im Laufe des Tages. Bei meiner Bronchitispartnerin dagegen empfiehlt sich eine fachkundige Beratung – sie kann viel besser husten als ich 🤨. – Ich stelle zudem fest, dass unsere Reisegesellschaft morgen abbuchen will. Soll sie doch, alles ist bereit. – Ansonsten gestaltet sich der Tag kaum anders als seine Vorgänger abgesehen von einer nun noch gezielteren medikamentösen Versorgung. Alles wird gut. Irgendwann. Zweifellos. Sicherlich. Ganz bestimmt. Hoffentlich. – Es wird wieder spät aber der Schlaf ist viel besser drauf und erreicht endlich wieder 78 Punkte. Immerhin.

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Kraft schöpfen

Den Plan zum Gottesdienst aufzubrechen zerschlägt unser beider Husten. Beim Aufstehen legt er kräftig zu, im Liegen malträtiert er uns ein bisschen weniger. Dankenswerterweise können wir zwei Gottesdienste online verfolgen. Das ist schon mal etwas. Doch das Aufstehen vermiest uns unser angeschlagener Allgemeinzustand gründlich. Was für eine Adventszeit? Bleibt das jetzt so über Weihnachten, Silvester und in den Urlaub hinein? Üble Vorstellung. Krankheit soll einen doch geistlich aufbauen, heißt es, doch davon spüre ich wenig bis nichts. Es baut eher ab. Meine arg hustende Nebenliegerin hört sich übel an – doch was soll das Klagen. Ändert sowieso nichts. So machen wir das Beste draus und versuchen aus der Bettruhe Kraft zu schöpfen (oder wenigstens die Einbußen zu minimieren). Es wird mal wieder spät und der Schlaf kommt intervallartig, unterbrochen von leichten Hustenattacken. Nun denn.

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Nichts Neues

Ich muss wieder einen Rückschlag hinnehmen. Dann ist das so. – Die Texte für den Ostergarten treffen ein. Sollte ich irgendwann wieder fit sein, kann ich sie durchsehen. Seufz. – Ansonsten tut sich nichts. Normaler Krankheitstag. Doof, doch nicht zu ändern. Wird es spät? Egal, eh‘ wurscht. Gute Nacht.

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Seltsame Adventszeit

So ein Federvieh in gebratenem Zustand macht ganz schön und ziemlich ausdauernd unwahrscheinlich satt. Erst am späten Nachmittag bin ich wieder bereit und fähig zur Nahrungsaufnahme. Faszinierend. – Erkältungsmäßig scheint es voranzugehen denn ich bin den ganzen Tag auf den Beinen, nur dass ich mich zur Nacht früher zurückziehe. Der Husten kommt und geht, letztlich bleibt er aber doch. Seufz. Ich fühle mich den ganzen Tag schlapp und genervt vom „ewigen Blöken“. So nehme ich es wie es ist (was bleibt mir auch anderes übrig?) und gehe ein bisschen missgestimmt auf ein vermutlich verhustetes Weihnachtsfest zu. Hoffentlich können wir wenigstens in unsere Gemeinde fahren ohne befürchten zu müssen den Pastor peinlich oft krächzend zu unterbrechen. Abwarten und Tabletten konsumieren. – Schließlich platzt auch noch die Nachricht herein, dass ein guter Bekannter heute verstorben ist. Pastor Klaus Köller ist in hohem Alter heimgegangen zu Gott, seinem Vater. Er war ein leidenschaftlicher Verkündiger von Gottes Wort und hat im Seniorenheim fast bis zuletzt geistlich gewirkt. Schade, dass unsere Erkältung und unser anstehender Urlaub uns wohl hindern werden an seiner Beisetzung teilzunehmen. So nehmen wir aus der Ferne Abschied. Lieber Klaus, du bist nach einem entbehrungsreichen aber gesegneten Leben beim Vater und hast jetzt klar vor Augen was du im Glauben bereits geschaut hast. Wir begleiten dich in unseren Gedanken. – Es wird normal spät, die Nachtruhe ist zufriedenstellend. Nun ja.

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