Backen und zuhören

Einer von vielen Seetagen liegt vor uns. Wir umfahren den Sturm „Elli“ und vermeiden so die 7-Meterwellen in der Biscaya. Das ist gut so. Trotzdem drückt der Sturm so aufs Schiff, dass wir unsere Balkontür nicht aufschieben können. Das sei normal, erklärt uns die Rezeption. Nach dem Frühstück im Diamanten höre ich auf einen inhaltsreichen aber lahm präsentierten Vortrag über den guten Weltumsegler Magellan an. Interessant, etwas mehr Pep hätte ihn genial erscheinen lassen. Meine Allerliebste geht stattdessen zum Brotbacken in die Backstube und informiert sich über die Geheimnisse des Artisanbrotes. Selbstverständlich verzichten wir auf jegliche mittägliche Nahrungszuführung. Zu viel ist zu viel. Am Nachmittag lesen wir kräftig und ich stelle fest, dass ich wohl viel zu wenig Bücher im Kindle mitgenommen habe. Am Abend verzichten wir auf den Theaterbesuch, eine weise Entscheidung, denn der Zauberkünstler kämpft erfolgreich um das Prädikat „durchschnittlich“, wie wir per Bord-TV konstatieren können. So ein Seetag macht müde und so bin ich um 23 Uhr fast eingeschlafen. Für mich ist das arg überraschend. Aber ist wie ist. Verwunderlich ist, dass wir fast perfekte Verdunkelungsvorhänge haben aber eine Notbeleuchtung im Bad, die für eine Grundhelligkeit im Zimmer sorgt. Uns macht das nichts aus und der Schlaf ist wie zu Hause mal gut, mal unbefriedigend. Ahoi Nachtruhe.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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