Die Hoffnung stirbt nie

Diese blöde Krankheit wirft ihre Symptome immer noch hinter mir her – und trifft auch. Man, zieht sich das, millimeterweise geht es voran. Ich merke es beim Saugen im Schlafzimmer. Kurz vor dem Ende streiken die Gasdruckfedern für das Fußende des Bettes, hoch gehen sie problemlos, runter wollen sie nicht. Erst nach vielen Versuchen geben sie, im wahrsten Sinne der Wortes, nach. Das bisschen, kaum der Rede werte, Arbeiten laugt mich völlig aus. Seltsame Sache. Ich schnappe nach Luft und komme erst langsam wieder auf die Beine. Da muss noch ein ganz schönes Stück Erkältung, Bronchitis oder was auch immer in mir wirken. Angenehm ist das nicht. Ehrlich. – Im Keller wirken Waschmaschine und Wäschetrockner munter vor sich hin, letzterer scheint groß darin zu sein die ihm anvertrauten Stücke gründlich auszudünnen. Die Teile werden sozusagen immer „feiner“😉. – Der Abend unterscheidet sich kaum von seinen Vorgängern. Droht mir jetzt auf Dauer dieser opaähnliche Zubettgehdrang? Ich merke schon, das Altern greift mit seinen fiesen Klauen nach mir. Wenn schon eine eigentlich leichte Erkrankung sich wie Kaugummi hinzieht, wie wird es erst bei größeren Herausforderungen? Jesus wird mich schon tragen – eine große, tröstende Hoffnung. Diese Hoffnung stirbt nie. Gott sei Dank!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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