Schmerzhafte Trennung

Es tut sehr weh, wenn eine jahrzehntelange innige Freundschaft endet. Ich denke an die vielen Höhepunkte, die guten, aufbauenden Erlebnisse miteinander und den vielen Segen, den wir empfangen haben. Aber der Freund, oder besser die Institution, fühlt sich zu Höherem berufen, hebt ab und blickt verachtungsvoll auf uns armes Volk herunter, das Gottes Dummheit der Weisheit der Welt vorzieht. Etliche hochintelligente Geister, denen ich intellektuell nicht das Wasser reichen könnte (ehrlich, nicht ironisch gemeint!!) unterrichten dort und schweben in theologischen Dimensionen, die mir fremd sind. Ich dagegen halte es mehr mit den einfachen Wahrheiten, die ich in der Bibel finde, die sie vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung durchziehen, mache kein Drama über ein paar kleine Widersprüche, die ich nicht erklären kann und hüte mich schwer meine Vorstellungen von Gerechtigkeit, Sünde und Liebe an die Stelle von Gottes Wort zu setzen oder es so hinzubiegen bis es passt. Dieser kunstvoll gestaltete Gott sieht mir zu sehr nach Menschenwerk aus, sorry, ich bleibe bei dem alten, kantigen Gott, der „ist, wie er sein wird“, der „ist wie er ist“. Ich bete weiter für euch und sehne eine „Wiedervereinigung“ herbei. Möge der HERR euch nie loslassen – er ist in jedem Fall treuer als ich aber auch wirkmächtiger. Adieu, geh mit Gott, liebe Lebensgemeinschaft!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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