Philosophie und das wahre Leben

Ein ehemaliger Chef meiner Mitruheständlerin wird heute 100 Jahre alt. Meine Zeit. Er soll recht krank sein. So ein Alter birgt für mich persönlich etwas Erschreckendes. Ob man nicht irgendwann die Nase voll hat von dem Miteinander hier auf der Welt? Hängt man wirklich so am diesseitigen Leben, dass die Tage noch Freude bringen? Mag sein, ich kann es mir nur schwer vorstellen. Ich vermute eher, dass man irgendwann den Zenit erreicht und die Lebenslust stark abnimmt, vor allem wenn man um seine himmlische Heimat weiß. Vielleicht werde ich es selbst erleben, wenn ich nicht vorher dorthin abreise. Gut zu wissen, dass es einem vollkommenen Ziel entgegengeht, egal wann es heißt vom sterblichen zum ewigen Leben zu wechseln. – Heute trifft unser Gemeindepraktikant ein. Er fährt einen schnuckeligen kleinen Smart. Stark. Wir plaudern bis in die Nacht hinein und es wird ein unterhaltsamer Abend. Leider lese ich hinterher noch bis tief in die Nacht. Es wird sehr spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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