Studierstube, Abendgottesdienst und Grenzöffnung

Meine geliebte Studierstube trifft sich heute im kleinen Kreis. Die Diskussionen um den 2. Petrusbrief weiten sich wie selbstverständlich auf allgemeine Themen aus – ich mag das besonders. Könnte ein Sonntag besser beginnen? – Mittags bereite ich mir ein opulentes Mahl (für meine bescheidenen Verhältnisse). Leider etwas spät erreicht mich das Angebot von Freunden, die mir gern etwas von ihrem zubereiteten Lunch abgeben möchten. Schön, dass man an mich denkt und so komme ich dann eben am Montag zu einer leckeren Mahlzeit. Fein. Der Abendgottesdienst in unserer Gemeinde hat mir viel zu sagen und doch ist es ein komisches Gefühl dort allein aufzuschlagen. Wieder stelle ich fest, dass ich kein sehr kommunikativer Mensch bin, ist halt so. – Im Fernsehen fasziniert mich ein Beitrag über die Grenzöffnung aus Sicht der arg überforderten Grenztruppen, die nach der Ankündigung von Günter Schabowski nahezu überrannt wurden. Der Befehlsnotstand, die unerreichbaren Vorgesetzten, der äußere Druck durch die Bevölkerung vor der Schranke und die Konflikte innerhalb der Truppe vor Ort werden sehr deutlich. Ein starker Film. Danach vergeht die Zeit mit vielerlei Kleinigkeiten und mit einem Mal ist es sehr spät. Wunder des Zeitlaufs.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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