Ärgern und staunen

Der Blick auf die Ertragslage des Sonnenstroms ist erschütternd – gestern kam noch nicht einmal eine läppische Kilowattstunde zusammen und heute sieht es ähnlich bescheiden aus. Photovoltaik und Winter sind so weit nördlich halt eher Gegner als Partner. Ich entwickle inzwischen bärenartige Fähigkeiten und würde mich am liebsten zu einem ausgiebigen Winterschlaf in meine Betthöhle zurückziehen. Aufstehen wird immer schwieriger und später. Ich kann halt mit einer Wetterlage nichts anfangen, die für Menschen mit Sonnenallergie grandios und perfekt ist. Dann entwickelt ein sehr guter Freund auch noch Urlaubsphantasien, die ich von ihm gar nicht mehr erwartet hätte, ich bin völlig baff und reagiere darauf sehr verhalten. Er verblüfft mich immer wieder – das macht ihn ebenso sympathisch wie unfassbar. – Die steuerlichen Hürden der Photovoltaik, die zum Verhinderungsprogramm der inzwischen nur noch geschäftsführenden Regierung gehören, schiebe ich immer weiter vor mich her. Ich werde wohl in diesem Leben nicht mehr begreifen wieso man einerseits alternative Energieerzeugung vehement propagiert und andererseits dem Strom vom Dach und mittels Wind alle nur möglichen Knüppel zwischen die Beine wirft. Dazu muss man wohl Politiker sein. Seufz. – Abends „erfreut“ mich die Vielzahl der Beimischungen, die schlichte Kaiserbrötchen „bereichern“. Der Empfehlung gute Bäckerbrötchen zu kaufen könnte ich zwar folgen wollen – aber wo gibt es diese Semmeln noch? In jedem Fall fahre ich nicht jeden Morgen nach Wien zu dem dort agierenden Original-Kaiserbrötchen-Bäcker, den der ZDF-Moderator präsentiert. 😉 – Endlich komme ich zur Auflösung meines neuesten Kluftingers, dem Kommissar, der es schafft sehr genial und wenig später absolut albern und kindisch zu agieren. Inzwischen überziehen die Autoren völlig und ich werde mich wohl von der – zudem noch völlig überteuerten – Serie verabschieden. Es wird leider arg spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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