Ein schöner Rücken muss nicht entzücken

In der Nachbarstadt steigen die Inzidenzwerte und meine Gemeinde hat wieder ihre Versammlungsbedingungen verschärft. Wir bleiben lieber zu Hause und schauen dem Gottesdienst von ferne zu. Die Übertragungen werden immer besser, nur der Ton könnte ein wenig stärker durchkommen und es ist nicht glücklich einen „Riesen“ auf dem Stuhl vor der Kamera zu platzieren. Alle stehen auf und wir bewundern Hinterkopf und Rücken. Irgendwie lustig ist es schon. Die Regie reagiert schnell und schwenkt das Aufnahmegerät bis der schöne Rücken verschwunden ist. Nett. Während ich mir beim ersten Teil der Predigt zu alt vorkomme denn der Zusammenhang erschließt sich mir nur ansatzweise, verstehe ich den zweiten Teil sehr gut – es geht um Gottes neue Welt im Vergleich zu den gescheiterten Versuchen von uns Menschen ein Paradies auf Erden zu schaffen. Meist glich dieses nach kurzer Zeit eher einer Hölle. – Der Gottesdienst aus Bremen ist ebenfalls ansprechend mit dem altgewordenen David und anschaulichen Parallelen zu unserem Leben. – Ich suche eine Unterkunft rund um Dinslaken, am besten eine Ferienwohnung und finde drei bis vier geeignete Objekte. Das Beste buche ich nach langer Zeit mal wieder bei Airbnb, lasse eine grauenhafte Identifikationszeremonie über mich ergehen, vergeude Zeit bis die Anzahlung per Kreditkarte endlich abgewickelt ist und erhalte schließlich eine Absage vom Vermieter, der die Wohnung bereits für ein ganzes Jahr vermietet habe, sagt er. Wenn sauer lustig macht, wie es in einem geflügelten Wort heißt, müsste ich jetzt sehr lustig sein. Ich vertage die Suche erst einmal, lasse mich von YouTube berieseln und begleite dann den Koch aus Luxemburg bei seinen Eskapaden. Die Müdigkeit treibt mich von ihm weg aufs Nachtlager.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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