Dickschichtstreichen

Heute ist wieder ein wundervolles Ausschlafen angesagt. Meine Früh-Spätaufsteherin hat einen Termin und verlässt mich zeitig. Ich darf mich umdrehen und in Morpheus seine Arme weiter einkuscheln. So geht die Zeit dahin und irgendwann wechsle ich meinen Standort. In aller Ruhe darf ich die Morgenrituale abwickeln, die Konten zwecks allmonatlichen Geldeingangs begutachten und ein paar Kleinigkeiten zum Abschluss bringen. Die Arbeit beginnt erst nach der Mittagsruhe. Zunächst wird die Biotonne von ihren mittelschwer duftenden Belägen befreit – ohne Kärcher klingt das einfacher als es ist. Nun versuche ich die Farbe für die verzinkten Balken zu rühren, ein vergebliches Unterfangen, denn es ist eine Dickschichtlasur (-farbe oder was auch immer). Mit einem kleinen Pinsel bringe ich die breiige Masse auf die Masten. Die Streichqualität zeichnet sich durch eine ausgeprägte Anfängerkunst aus, die statt einer glatten Oberfläche eine dreidimensionale künstlerisch anspruchsvoll gestaltete Deckschicht kreiert 😉😀. Immerhin wird eine Farbdeckung von gut 99% erreicht. Nach einer kaum erwähnenswerten leichten Aufräumaktion lasse ich mir auf der unteren Terrasse entspannt mein Weizenbier munden. War wohl dran. Es folgt ein langer Lese- und YouTube-Abend, gewürzt mit Neuigkeiten aus dem Seniorenkreis, den meine Mitbewohnerin aufgesucht hatte. Jedem das Seine.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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