Konstanz

Die Sonnentage sind offensichtlich vorbei, der Regen samt etwas kühlerer Witterung ist da. Es nieselt immer mal wieder, mal schauert es und sogar ein stärkerer Guss von oben pladdert herab. Dennoch fahren wir per Schiff nach Konstanz über Meersburg und Mainau, gut eineinhalb Stunden. Das hat etwas Entspanntes. Der Regen hält sich dabei zurück und wir können ganz vorm im Freien sitzen – nette Perspektive. In Konstanz wechseln sich zunächst Sonne und leichter Nieselregen ab und wir schlendern frohgemut durch die sehenswerte Fußgängerzone. Der Kaiserbrunnen mit neugestalteten Figuren lädt zum Schmunzeln ein, bemalte Fassaden am Rathaus mit historischen Ereignissen mögen Geschichtsinteressierte faszinieren und auch das Münster ist innen und außen sehenswert. Ganz in der Nähe finden wir die Stadtmission, leider stehen wir vor verschlossenen Türen aber das verwundert uns nicht besonders, denn wir konnten uns mangels Telefonnummern nicht anmelden. Dann ist das so. – Ein Regenschauer treibt uns in ein winziges italienisches Lokal in dem wir bei vorzüglich mundenden Speisen mit zwei netten alten Damen ins Gespräch kommen. Ja, die Süddeutschen sind im Vergleich zu uns im Norden Wohnenden weitaus weniger maulfaul. Inzwischen haben sich die Wolken zu einem verstärkten Wasserlassen entschieden. Rundherum ziemlich feucht entern wir, gerade noch rechtzeitig, die MS Austria, die uns auf der bekannten Route Mainau-Meersburg zurück nach Hagnau bringt. Die Nässe von oben hält sich zurück bis wir unser Hotel erreichen. Es ist deutlich kühler geworden, ab und an entlädt sich eine Regenwolke. Dennoch war es ein schöner Tag. Sogar der Schlaf vollbringt einen guten Job. Fein.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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