Luftschwäche und Redearmut

Einer von Tigers Vorderreifen sieht seltsam platt aus. Hier darf sich erneut die Akku-Pumpe, die ich kürzlich erworben habe, bewähren. Statt 36 sind es nur noch 14 psi! Ich ahne Böses. Prüfungshalber lasse ich die Pumpe wirbeln und erhöhe den Luftdruck in zwei Stufen auf die nötige Stärke. Erst einmal verharrt Tiger am Ort und ich beobachte die Entwicklung. Bleibt der Druck konstant, werde ich eine Fahrt wagen – natürlich erst nach gründlicher optischer Inspektion des Reifens ob sich nicht ein Schraubenkopf findet. Drei Möglichkeiten könnte ich mir vorstellen: Entweder hat sich die besagte Schraube in den Reifen gebohrt oder ich habe neulich beim Überfahren eines hohen Bordsteins die Felge, den Reifen oder beides beschädigt. Das wäre echt übel. Die dritte Variante ist mir am sympathischsten, bei einer kleinen Reparatur an der Felge wurde nur der Luftdruck nicht korrekt aufgefüllt, doch das wird es, befürchte ich, eher nicht sein. Wir behalten den Reifen im Blick. – Am Nachmittag presst der Spalter endlich auch die letzten Klötze in seinen Keil, um sie hydraulisch zu handlichen Scheiten zu verarbeiten. Am späten Nachmittag ist das Werk vollbracht und mir bleibt sogar noch Zeit für die Andacht. Dem Organisationstalent von Nehemia gilt dabei meine ganze Bewunderung. Die zerfallene Mauer von Jerusalem lässt er durch die Einwohner und im Lande wohnende Juden wieder aufbauen. Dazu erfasst er den Mauerzustand, motiviert seine Mitmenschen und teilt schließlich das Vorhaben, je nach Gruppengröße der Mitarbeiter, in 42 Bauabschnitte ein, exakt beschrieben im Nehemiabuch. Starker Typ. – Abends fahren wir zum Hauskreis, erhalten manche interessante Informationen über China, geben uns ansonsten aber eher lahm und maulfaul. Das mag am Text liegen, der zwar mancherlei starke Aspekte offenbart, die aber zumeist keiner weiteren Erläuterung bedürfen. Wie dem auch sei, das nächste Mal wird es, so hoffe ich, wieder lebhafter zugehen. Das „Nachgespräch“ gestaltet sich lebendiger und es wird nicht gerade früh. Daheim dehnen wir die Zeit noch weiter aus bis es schließlich sehr spät ist und das Bett vom vielen Rufen schon heiser klingt 😉😀. Der Schlaf zeigt sich wenig entzückt und zickt rum. Tja …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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