Ablagestart und ein Beziehungsfinale

Die Dusche schafft es tatsächlich den letzten Schlaf aus meinem schlaffen Körper zu vertreiben. Heute bin ich dran, Johann wartet schon auf mich und plant eine ebenso hilfreiche wie quälende Attacke auf den Schmerzpunkt im unteren Rücken. Die anstrengende Session eines Delfins (sieht aus wie ein Schuhlöffel) mit besagtem Körperteil zaubert mittlere Verzerrungen auf mein Antlitz, die glücklicherweise unsichtbar bleiben, weil mein Gesicht sich leicht krampfhaft auf das Guckloch des Behandlungstisches presst. Tolles Gefühl wenn der Schmerz nachlässt. Aber auch das geht vorüber. Heute sehne ich mich förmlich nach meinem Mittagsschlaf. Puh. – Am Nachmittag setze ich die Qual fort indem ich mir die Ablage antue. So eine Mistjob geht immer mit dem Sortieren los bis die einen Blätter wohlsortiert im Ablagekorb landen, weitere im Schredder und die übrigen in diversen nur für Spezialfälle reservierte Ordner verschwinden. Gegen Abend muss ich mich der Tatsache stellen, dass auch morgen und evtl. übermorgen Ablagefüllsel meiner harren. Seufz. – Gerade noch rechtzeitig finde ich den Absprung zu Bibel und Brot in meiner Gemeinde. Angesichts der Adventszeit ist das Brot durch Kuchen ersetzt und das ansonsten übliche Wasser durch Tee. Ein wenig Sodbrennen untermalt mir später diese festbedingte Korrektur. Der Austausch ist lebhaft, erkenntnisreich und vielfältig. Was will man mehr? – Wieder daheim gedenken wir unseres ersten gemeinsamen Treffens vor 46 Jahren. Damals war ich noch arg jung und frisch. That’s live. Isso. – Ein Verwandter stimmt uns sehr traurig mit der Info über die Auflösung seiner Verlobung. Dabei haben die zwei so gut zusammen gepasst. Aber offensichtlich wohl doch nicht. Schade. Seufz. Es wird normal spät und der Schlaf beschenkt uns mit Tiefe und Feste allerdings zu seiner Zeit. Dann ist das so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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