Wechselnde Sichtweisen

Nach so einer Nacht verlasse ich frohgemut das Gästebett. Natürlich muss ich mich wieder einem reichhaltigen Frühstück stellen – Verwandtenbesuche sind, gewichtsmäßig betrachtet, deutlich wirkmächtiger als jede Kreuzfahrt. Isso. Nach der Morgenandacht besuchen wir noch kurz eine Tochter des Hause. Auch sie wohnt abgeschieden in dörflicher Umgebung, ein Ort ohne Straßennamen nur mit Hausnummer durchnummeriert. Beeindruckend. Wir bestaunen den umgebauten Bauernhof mit einer sensationellen Terrasse. Man merkt überall, dass der Hausherr Tischler ist und seinen Beruf liebt. Wir sind beeindruckt wie die Kinder ihren Standort im Leben gesucht und gefunden haben. Daran merkt man andererseits deutlich wie alt man selbst ist. Ich bin immer wieder fasziniert über den sich ändernden Blickwechsel bei zunehmendem Alter. – Schließlich startet die Heimfahrt, es macht Spaß durch die Lande zu juckeln. Im Unterschied zur Bahn kommen wir planmäßig zu Hause an. So ist es gut. Wie erfrischend ist eine Ruhepause im eigenen Seniorenbett. Klasse! – Bald darauf starten die üblichen Nach-Reise-Tätigkeiten in ihrer ganzen Vielfalt. Ein ruhiger Abend mit einem schottischen Polizisten, begleitet von Urlaubsendewein, mündet in einen recht tiefen, erholsamen Schlaf. Endlich wieder das heimische Nachtlager! Toll!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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