Papierwüstenwanderung

Der Tag beginnt mit einer erwarteten Buchungsbestätigung. Das ist prima. So können wir unsere Schiffsreise an Land verlängern. Wunderbar, natürlich sub conditione Jakobaea. Okay, ich wiederhole das vielleicht viel zu oft aber es steht mir halt mit zunehmendem Alter immer stärker vor Augen. – Mein letztes Sträuben mit Macht überwindend setze ich endlich die Ablage fort. Früher hatten wir diverse Kategorien in diversen Ordners, jetzt kommt alles in einen Ordner, wird aber per Notebook erfasst und kann dort aufgespürt werden. Und das dazu nötige Procedere geschieht erneut heute. Seufz. Zwischendurch gibt ein Freund Ratschläge für die Neuverlegung loser Fliesen im Außenbereich. Ich merke dabei überdeutlich meine völlige Ahnungslosigkeit bezüglich handwerklicher Arbeiten. – Am späten Abend sind alle Belege erfasst und das Jahr 2025 ist abgeheftet. Feierabend – 2026 bis heute ist erfasst und wandert morgen in einen eigenen Ordner. Mir reicht’s. – Nebenbei habe ich mich schon in den Freitagskrimi akustisch und „mit einem Auge“ optisch eingeklinkt. Jetzt schaue ich in ganzer Konzentration. Durchschnittskost, finde ich. – YouTube spricht mich im Anschluss kaum an und so wende ich mich normal spät meinem Seniorenbett zu. Der Schlaf ist ganz okay, 79 Punkte behauptet die App. Aha, soso.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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