Unerschütterliche Unordnung

Erneut ein ganz normaler Samstag. Er startet mit der üblichen Routine, sogar einschließlich Rückenertüchtigung, führt zum Staunen über eine schier unerschütterliche Unordnung in den Büroregalen und schließlich zur mittleren Ratlosigkeit bezüglich weiterer Handlungen. Was ist hier zu tun? Keine Ahnung! Selbst die Mittagsruhe führt nicht zu erlösenden Ideen. Merde. So stürze ich mich am Nachmittag auf unser WLan. Der Repeater wandert etwas weiter in Richtung Esszimmer und steigert dadurch seine Empfangs- und Sendequalität spürbar. Hoffentlich bleibt das auf Dauer so und ist nicht nur ein kurzes Aufblitzen möglicher Fähigkeiten. Auf diese Weise habe ich heute wenigstens eine Kleinigkeit erreicht. Die Ordnung im Büro bleibt dagegen weiter ein Mysterium. Seufz. – Der Abend bringt nichts Besonderes hervor, nur ein paar realitätsferne Storys und Death in Paradise. Die 15. Staffel ist allein in englischer Sprache verfügbar mit bei mir deutlich wechselhaften Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen im Verständnis. Mal triumphierend, dann wieder geknickt, manches leuchtet auf, anderes verbleibt im Dunkel. Gerade einzelne Gags und Sprüche, die ich auch in der Wiederholung nicht kapiere verhindern nachhaltig ein bilinguales Hochgefühl. Aber ansonsten blicke ich voll durch – immerhin. – Es wird ein wenig spät und die Nacht ist ganz okay.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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