Konzert mit Blech

Gleich nach dem Frühstück holen uns Freunde zu einem Konzert in einer umgewidmeten Kirche ab. Wir sind früh dran und ergattern bequeme Plätze, zwar ganz hinten aber das letzte Mal hat uns die Akustik hier besonders gut gefallen. Heute spielt das Orchester der örtlichen Stadtwerke. Das Programm ist weniger stark auf klassischen Tönen aufgebaut, eher Musicals und andere bekannte Melodien. Das ist ganz okay, wenn nicht nur Blechinstrumente zum Einsatz kämen. Meine Zeit ist das laut, es dröhnt mir in den Ohren und in der „Halbzeitpause“ brauche ich eine ganze Zeit um mein Hörvermögen wieder halbwegs zu stabilisieren. Zu meiner akustischen Rettung ist der zweite Teil lautstärkemäßig akkurater und schonender – aber keineswegs leise. Das Programm hat mir recht gut gefallen, sollte ich im nächsten Jahr mich wieder zu einem Besuch entschließen, bringe ich zum Selbstschutz Ohrstöpsel mit. Unverzichtbar! – Da das Konzert erst sehr spät beendet ist, verschiebt sich unser Mittagsschlaf bis in den tiefen Nachmittag. Wir hören dann noch die Predigt aus Bremen – wenn wir schon den Gottesdienst versäumen, wollen wir wenigstens Raum für ein geistliches Wort haben. – Das TV-Programm lasse ich links liegen und wähle bei YouTube einen bunten Themenmix. Es wird normal spät. Der Schlaf fällt mies aus, wie meistens, wenn eine Reise bevorsteht. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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