Kritik, Schicksal und Freude

Der Gottesdienst ist ausnahmsweise enttäuschend. Die Predigt geht am Text vorbei und klingt wie „Friede, Freude, Eierkuchen“. Ja, ich übertreibe, aber diese einseitigen „Seid-alle-nett-zueinander-Predigten“ gehen mir auf den Geist, weil sie unvermeidliche Meinungsverschiedenheiten, die es übrigens seit der Urgemeinde gibt, ausklammern und so tun, als ob Jesus keinerlei Maßstäbe außer „habt euch lieb“ gesetzt hätte. Hat er aber. Paulus warnt vor Irrlehrern und weigert sich strikt den Mantel der Liebe über sie auszubreiten. Wohl gibt er sie nicht auf, will sie für Jesus gewinnen, aber er nimmt sie und ihre Lehren nicht liebevoll in den Arm. Ganz gewiss nicht. Das fand keine Erwähnung im heute verkündigten Wort und das bedrückt mich. Schade. Die Sonne draußen heitert mich gleich wieder auf und offenen Daches fahren wir heim. Toll. Nachmittags gibt es wieder eine Kaffee-Kuchen-Einladung, wir werden wohl inzwischen als alt betrachtet. Sind wir ja auch. Schicksal, aber wären wir nicht alt, wären wir schon tot. Noch empfinde ich alt als besser. Vier Kinder sind in Thailand aus der Höhle gerettet. Eine hervorragende Nachricht. Gott sei Dank!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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