Speisen, plaudern, bewundern

Vormittags hören wir in aller Ruhe die Predigt des Ostergottesdienstes aus Bremen zu. Gegen Mittag brechen wir Richtung Kanal auf, denn an seinem Ufer findet sich Jorgos mit einem griechisch-italienischen Restaurant. Der Blick auf den Kanal ist prächtig, die Preise sind deftig geklettert, dafür wurden die Portionen ein bisschen kleiner. Letzteres macht mir gar nicht aus, denn selbst diese Version ist immer noch viel zu heftig für mich. Ich kann sie zwar gerade so bewältigen aber mein Magen grollt bis spät in die Nacht. Nach dem Mahl mit einer angenehmen Plauderei mit Schwester und Schwager machen wir uns gegen zwei auf den Weg nach Hause zu einer kurzen Mittagspause. – Schon bald danach geht es wieder los zum Kaffeetrinken bei Freunden. Welch ein Tag! Aus purer Freundlichkeit genehmige ich mir ein Stückchen Kuchen, das meinen Magen zusätzlich strapaziert. Es gibt halt solche Tage. Die Gespräche sind dagegen erfrischend und interessant. Ich zeige die Bildproduktion mit ChatGPT, die Verwandlung dieser ursprünglich biblischen Szene in den Stil bekannter Künstler. Verblüffend. Schließlich folge ich der Anregung eines Freundes und lasse diese Szene in den Stil Salvatore Dalis umwandeln. Das Ergebnis ist hochspannend, eine Mischung bekannter Elementen aus seinen Kunstwerken, kombiniert mit dem ursprünglichen Thema. Bewundernswerte KI-Leistung – ich bin baff. – Dann sehen wir uns gemeinsam einen kurzen Beitrag zum Osterfest im TV an. Dort wird unter anderem auch eine mit KI erstellte Szene eingeblendet, die etliche Elemente enthält, die ChatGPT ebenfalls in „meinen“ Bildern verwendet hat. Ein neuer, erkenntnisreicher Blick auf die Arbeitsweise der KI-Software. – Den Abend verbringen wir daheim, in aller Ruhe und mit YouTube, einem Beitrag über den neuen Wesertunnel und ein paar herzerweichenden, realitätsfernen Storys. Nebenbei vergebe ich ein neues Passwort und mache die Osterbilder für unsere Freunde verfügbar. Es wird sehr spät aber der Schlaf ist ganz okay. Welch ein Tag: viel Speise und noch mehr Worte.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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