Profane Storys

Mit unseren Gästen nehme ich ausnahmsweise ein Frühstück ein. Selbiges quält mich den ganzen Tag obwohl es Mittags nur ein Süppchen gibt. Andererseits hat so ein gemeinsames Speisen am Morgen schon seinen besonderen Reiz, vorausgesetzt man ist wach. Fast steht bereits die Mittagszeit vor der Tür als der Abschied unausweichlich naht. – Den ganzen Tag über begleitet mich ein Völlegefühl, das sogar die Nacht überdauern wird. Ich vertrage nichts mehr – weder Speisen noch Alkohol – sollte ich wirklich gezwungen sein ganz gesund leben zu müssen? Fehlt nur noch, dass mir auch Fleisch nicht mehr mundet. Seufz. – Die ausgiebige Mittagsruhe genießen wir beide voller Freude – ein Segen des Ruhestandes! – Der restliche Tag gestaltet sich ziemlich erholsam. Erfreulich, dass ich endlich mal wieder meine Abendandacht halte. Etwas mehr Disziplin würde mir wohl ganz trefflich stehen. Nun ja. – Abends streamen wir die Soko Wismar von gestern, Täter ist der Ehemann – wie profan ist das denn! In den YouTube-Storys stolpere ich in eine wilde Geschichte hinein mit einer hingebungsvollen aber nicht ganz kerzenreichen Freundin, die sich in der Art eines „Enkeltricks“ zu einer Handlung erpressen lässt, die nur wildes Kopfschütteln auslösen kann. So sind sie, die Lore-Roman-Geschichtchen. Doch nicht genug damit, der Schlaf praktiziert eine Oberflächlichkeit, die zahllose Unterbrechungen zulässt. Dumm gelaufen, die Nacht. Dann ist das mal so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.