Der Vortrag

Bis auf die Gymnastik nimmt der Tag seinen guten Lauf. Ich packe den Beamer, den Projektionstisch und die Computerei ein, dazu die Kabeltrommel. Kurz vor eins geht es los. Wir fahren nach Müden an der Aller. Die Straßen sind frei, die Umleitung ist bekannt und nach einer Stunde sind wir am Ziel. Wir werden freundlich begrüßt und eingewiesen. Ich baue Beamer, Notebook und iPad auf und habe, wie könnte es anders sein, ein Problem am Hacken. Das Bild kann nicht richtig auf der Leinwand projiziert werden. Seit Jahren habe ich das Menü für die Trapezanpassung des Bildes nicht mehr gebraucht, weiß nicht wie es ohne Fernbedienung, die ich natürlich nicht dabei habe, aufrufen kann. Ich fange an zu schwitzen, wie immer wenn es nicht so läuft wie es soll. Selbstverständlich findet sich eine Lösung, wie immer und ich weiß das, transpiriere aber trotzdem und bin aufgeregt ohne Ende. Irgendwann greift Gott ein, mit einem Mal werde ich cool, blicke souverän in die Gegend und halte zu gegebener Zeit den Vortrag besser als ich es von mir erwartet hätte. Herzlichsten Dank lieber HERR!!! Faszinierend. Der Nachmittag klingt aus mit Gebet, Segen und Verabschiedung samt vielen lieben Worten. Ich fühle mich gesegnet durch die intensive Vorbereitung, die supernetten Menschen und Gottes Stärkung beim Vortrag. Mit einem großen Felsen weniger auf dem Herzen fahre ich leicht beschwingt nach Hause. Am Abend bis in die Nacht hinein muss ich erst einmal herunterfahren, denn oft mache ich das ja nicht. Ich platze fast vor Dankbarkeit über dieses Geschenk meines Gottes. – Mein Seniorenbett sieht mich relativ früh und der Schlafindex ist mit 88 Punkten sensationell hoch. Der tiefe Schlaf des Erleichterten. Feine Sache.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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