Freud und Leid

Während es uns gut geht, die Morgenrituale nahezu perfekt erfolgen, leidet unser Altpastor schwer an seiner Krankheit, wird seine familiäre Situation schwer erschüttert. Wir können nur für ihn beten. Unserem anderen ehemaligen Pastor, der im Norden seinen Dienstort hat, geht es ebenfalls mies, dazu wird er von intensiven Schmerzen geplagt. Freud und Leid liegen eng beieinander, sagt man, aber die eigene Freude bleibt gehemmt, immer wieder kommen Gedanken an die Leidenden hoch. Der HERR sei mit ihnen und das ist er gewiss! – Ich führe in aller Ruhe mein Tagebuch und schwinge den Saugstauber nach der Mittagspause quer durch die untere Etage. Ach wie gern hätte ich einen Akku-Sauger! Allein die Befürchtung nagt an mir, dass auch dieser seine Macken und Fehler haben wird, die hoffentlich nicht dazu führen dass wir uns zu gegebener Zeit die alte Saugmaschine dann wieder zurückwünschen. Auszuschließen ist das nicht. Als Tierschützer bewähre ich mich leider nicht, denn für zwei bis mehr Spinnen wird diese Aktion zur Todesfalle. Ja, das Risiko für netzproduzierende Mehrfüßler ist innerhalb eines Hauses deutlich höher als draußen in freier Natur. – Abends fahren wir zu ‚Bibel und Brot‘ und forschen weiter in der Bergpredigt. Es ist ein herausfordernder Text, wie alle vom Berg herabgesprochenen Worte Jesu. Das menschliche Unvermögen im Lichte der Heiligkeit Gottes wird überaus deutlich – um so mehr tröstet die Heilstat Jesu am Kreuz und bewahrt vor Verzweiflung. Danke, lieber HERR! – Der restliche Abend daheim gestaltet sich eher gemütlich im Wechsel von Lesen und Schauen. Es wird sehr spät aber der Schlaf ist toll. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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