Flucht statt Konsequenz?

Der Tag beginnt mit einer deprimierenden Nachricht, unserem Freund im Norden geht es sehr schlecht. Wir sind geschockt und beten zu Gott für ihn. Sei ihm gnädig, lieber Jesus! – Nach meinem Knäckebrot, dem Turnen und der Andacht führe ich mein ein wenig vernachlässigtes Tagebuch fort. Es ist höchste Zeit aber erstaunlicherweise erinnere ich mich noch an viele Dinge. Das tut gut. Draußen übt die Sonne für den Hochsommer und ist schon voll in Form. Es ist sauheiß. – Nach der Mittagspause produziert meine Allerliebste einen Kuchen für den Seniorentreff während ich meine Zeit einfach so verschwende. Das eine ist toll, das andere eher irgendwie daneben. Immerhin raffe ich mich zu einer ausgiebigen Andacht auf aber das ist kein Ersatz für mangelnde Initiative 🤨😠. – Viel mehr passiert heute auch nicht obwohl es für mich sehr spät wird. Angesichts der Kürze des Schlafs sind 79 Punkte noch ziemlich gut. Wie verbringe ich nur meine Tage? Wie wäre es bloß, wenn ich allein auf mich gestellt wäre? Ich will zurück aufs Schiff🤔😠☹️! Flucht statt Konsequenz. Typisch. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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