Aufbaustress und Hauskreisstille

Der Zeltaufbau steht vor der Tür. Gleich nach der Morgenandacht rollen wir das Gestänge auf die Lounge, entpacken es und ziehen die Konstruktion auseinander. Ich lerne erneut, dass Aufbauanleitungen durchaus ihren Sinn haben könnten. Aber nein, Rolf kann alleine. Und, seihe da, irgendwie bekommen wir den Pavillon aufgebaut, können sogar drei Seiten per Reißverschluss dicht machen, nur für die vierte Seite waren wir wohl insgesamt nicht stringent genug 🤔🤨. Egal, alles ist gut. Ich bringe noch die nötige Illumination an und schließlich wandern die Loungemöbel ins Zelt um für eine kleine Tafel Platz zu schaffen. Eine besondere Herausforderung ist die Spannung der Zeltleinen. Zu diesem Zweck habe ich mir extra Spannleinen bestellt mit denen ich allerdings zunächst nicht klar komme. Ich muss erst lernen „über den Rand“ hinauszuschauen, das Gegebene nicht als unveränderter anzusehen – und schon wird alles gut. Im Klartext: einfach einen Karabinerhaken entfernen, Seil durch Nieten hindurchwurschteln und Haken wieder befestigen. Dann lässt sich das Seil perfekt spannen. Gut so. – Nach so viel Action tut mir eine Dusche überaus wohl. – Abends treffen wir uns zum Hauskreis bei Freunden. Heute sind wir gut „besetzt“. Die Diskussion über Apostelgeschichte 15, das Apostekonzil, fällt eher zurückhaltend aus, dafür verursacht die Plauderei im Anschluss fast Ohrenschmerzen im schallfreundlichen Wintergarten. Eigentlich komisch 🤔😉 – oder einfach nur menschlich? Wer weiß?! – Wieder daheim lassen wir uns zum Geburtstagstag hintreiben und stoßen in aller Ruhe mit einem Gläschen „Alte Haselnuss“ an. Lecker. So wird es spät, das macht aber nichts. Der Schlaf ist mittelprächtig. Kenne ich schon.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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