Nummer vierundsiebzig

So langsam wandern die Tische vom Keller ins Erdgeschoss, leider nicht von selbst 😉. Auch die Stühle vom Obergeschoss wollen getragen werden. Dann ist das so. Schließlich haben wir zwei Tische und zehn Stühle versammelt, die wir rund um die Tische in unserer Lounge platzieren. Es ist doch schön, wenn man an seinem Geburtstag so eine tragende Rolle übernehmen kann 😀. Zwischendurch treffen zahllose Glück- und Segenswünsche ein, die mich allesamt sehr erfreuen. Es ist schon schön, wenn Menschen an einen denken. Mein Status scheint auch anzukommen – was will man mehr? Ich bin jedenfalls meinem Gott und Herrn äußerst dankbar für heute und die vergangenen 74 Jahre. – Eine Horde wildgewordener Ameisen versucht unseren Geschirrspüler zu entern. Sie werden Opfer einer Köderfalle, während ich das Ablaufsieb reinige. Gott sei Dank (und das meine ich wirklich so) funktioniert die Spülmaschine danach wieder. – Zwischendurch schaut Besuch vorbei – wir feiern zwar erst morgen aber so ein Glückwunsch zwischendurch ist immer etwas feines. Etwas betrüblich für mich ist, dass meine Allerliebste viel mehr wirbelt als ich, denn das macht mich schamrot. Statttdessen sollte ich lieber mehr zupacken – ich weiß. 😩 – Schließlich steht alles Equipment einsatzbereit an seinem Platz, nur die Stühle nehmen wir der Abendkühle halber wieder drinnen auf. – Während ich ‚Death in Paradise‘ verfolge und alles entdecke, was ich ich in der englischen Fassung nicht verstanden habe, schaut die hier sesshafte Fußballfreundin auf unserer Großleinwand Spanien und Belgien beim Kicken zu. Es sei ihr von Herzen gegönnt. Ich verziehe mich derweil mit Weizen und Rauchwaren 😉 in den Pavillon – gemütlich ist es hier, doch es wird stetig kühler bis es mich dann doch ins Haus treibt. – Superspät ist es nicht, doch mein Geburtstag ist vorbei, als wir uns unserer nächtlichen Ruhestätte anvertrauen. Der Schlaf ist ganz okay, wie immer halt, mehr oder weniger. Ach ja, Spanien hat Belgien rausgekickt, teilt mir vorher unser heimischer Fußballfan mit. Schade, denn ich mag es lieber, wenn die Großen mal kleine Brötchen backen müssen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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