Hornissenpredigt

Und wieder einmal erschließt sich mir die Problematik von Bibelübersetzungen. In einigen steht „Angst und Schrecken“ habe ein Heer vertrieben. In den alten Texten liest man jedoch „Hornissen“ – und das haben etliche Übersetzer übernommen. Einige vermuten einen Übertragungsfehler, können aber dafür keine nachvollziehbaren Gründe anführen. Andere bleiben bei den Insekten. Immerhin können Hornissen durchaus Angst und Schrecken verbreiten wenn ein Volk in den Angriffsmodus schaltet. Ich möchte da nicht in der Nähe sein. Wir hören eine Hornissenpredigt. Sie ist nachdenkenswert. Pünktlich um 14 Uhr beginnt eine Versammlung des Ostpreußischen Gebetsvereins. Mir hat sich nie erschlossen weshalb diese aufmerksamsarme und schlafbedrohte Tageszeit dafür gewählt wurde. Und so falle ich fast in beide Gruben. Mit letzter Kraft rette ich mich hindurch. Glücklicherweise ärgert mich die Auslegung und das hält mich wach. Und die nachträgliche Gratulation zu meinem Geburtstag kurz vor Schluss stimmt mich wieder milde. – Gegen Abend besichtigen wir ein neues Nest, das sich eine junge Dame gebaut hat um zur elterlichen Umsorgerei eine gewisse Distanz zu wahren. Ein richtiger Schritt mit einem vorzeigbarem Ergebnis. Glückwunsch.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert