Autobahnen meiden und Landschaft bewundern

Auch ohne nervige Autobahnen kann man gut vorankommen. Wie wir heute. Wir durchqueren Ostfriesland – mittendurch – und unterqueren die Weser. Wir begegnen friedlichen Kühen, einsamen Gehöften und einem wildgewordenen LKW-Fahrer. Wir passieren schmalste Nebenstraßen fast ohne Verkehr, vollgestopfte Bundesstraßen, umgehen einen Stau per Navi aber nicht weil es ihn uns gemeldet hat, sondern weil ein Blick auf die Karte einen Ausweg aufzeigt. Ich liebe mein Navi weil es mir so tolle Nebenstraßen erschließt und ich hasse es weil es gesperrte Straßen nicht kennt und mich blöd dastehen lässt. Licht und Schatten, nein kein Zwielicht, sondern knalle Sonne und finsterste Nacht dicht nebeneinander. Stark. Resümee: Es dauert ein wenig länger, ich habe viel mehr interessante Eindrücke sammeln können und komme einerseits entspannter andererseits doch ein wenig müder an. Letzteres liegt wohl an der Mittagspause unterwegs, denn ein vollgepfropftes Cabrio lässt keine entspannte Liegeposition zu. Am Ziel gibt es den Rohbau eines imposanten Fachwerkhauses zu bewundern und gilt es einem kraulbedürftigen Hündlein ein paar schöne Minuten zu bereiten. Schöner Abschluss.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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