Ländliche Reiserei

Unser nächster Trip jenseits der Rasestraßen. Und wieder geht es über abenteuerliche eineinhalbspurige Nebensträßlein, übervolle Bundesstraßen und zum Schluss sogar per Fähre über den Kanal. Es macht richtig Spaß. Unser Haus ist ein Nurda-Haus mit dem Dach als Seitenwand. Es ist komfortabel eingerichtet mit einem kleinen Garten. Total nett. Unser Dorf ist winzig, hat eine Kirche, etliche Ferienhäuser und ein großes Freizeitheim – das war’s dann. Dass es hier auch Einheimische geben könnte ist nicht ganz auszuschließen. Wir werden es vielleicht bemerken. Zum Einkaufen geht es in den Nachbarort, mittendrin eine vielbefahrene Bundesstraße, links und rechts Geschäfte sowie viele Häuser und Wohnungen. Auf den ersten Blick fällt es sehr schwer Sympathie auch nur zu heucheln. Aber möglicherweise sind dort gut versteckte innere Werte zu finden. Viel Vergnügen beim Suchen! Daheim machen wir uns ortskundig und suchen das Freizeitheim auf, das am Freitag und Samstag im Mittelpunkt einer Hochzeit stehen wird. Wir laufen dem dort stationierten Prediger über den Weg, der uns gleich eine sachkundige Führung zukommen lässt. Es ist schon beeindruckend welch ein harmonisches, sich in den Ort nahtlos einfügendes „Dörflein“ hier entstanden ist. Besonders die Grillhütte ist stark. Auf dem Rückweg finden wir sogar die Kirche und haben damit alle „Sehenswürdigkeiten“ mit unserer Gegenwart beglückt. Fast alle. Die größte, den Wittensee heben wir uns für morgen auf. Nur nicht übertreiben – morgen ist auch noch ein Tag.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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