Heimwärts über den Büttel der Ritze

Das Hotelfrühstück ist sehr gut und stopft unsere immer noch vollen Mägen weiter zu. Heute geht es erst einmal nach Ritzenbüttel. Dafür müssen wir Bremen passieren. Ich mag Bremen nicht, besser gesagt ich mag die Verkehrsführungen dort nicht oder noch konkreter: ich verzweifle schier an den vieldeutigen Ansagen meines Navigationsverwirrers. Und dennoch erreichen wir die Fähre. Wieder an Land ist die einzige Straße nach Ritzenbüttel gesperrt. Ich schleiche also durch vielerlei Nebenstraßen bis die Baustelle überwunden ist. Dann geht es hinterm Deich flott dem Ziel entgegen. Unsere Verwandten setzen das wochenendliche Mastprogramm fort, erst mit Rinderbraten, dann mit Kuchen. Wir pflegen nebenbei eine intensive Gesprächskultur vom Hölzchen aufs Stöckchen. Die Rückfahrt verläuft fast störungsfrei, nur in Altenhagen lotst man uns über kleine krumme Gassen und in Ummern sperrt man uns aus und zwingt uns zum Umweg über Müden. Glücklich kommen wir zu Hause an. Gefühlt waren wir eine Woche verreist. So ein Wochenende bringt’s.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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