Corona: Lähmung oder Chance für Kreativität?

So ein winzig kleines Kerlchen, genannt SARS-CoV-2, kann die gesamte Weltwirtschaft lähmen, das Leben und Treiben quasi zum Erliegen bringen und den Umsatz von Klopapier, Dosenfutter, Mehl und Öl in ungeahnte Höhen schießen lassen. Die Angst geht um, erfasst Unternehmer, Politiker, kulturell Schaffende, sogar Bischöfe und Pastoren. Die Supermärkte vermitteln nostalgische Stimmung und erinnern an die Zeiten der Grenzöffnung zur DDR – die Regale sind leergefegt. Alle Panikschieber haben für eine zweijährige Quarantäne vorgesorgt. Es brechen goldene Zeiten für Mehlmotten und andere Schädlinge an, denn die privaten Vorratsschränke bersten bei sich bis zur Grenzbelastung biegenden Schrankbrettern. Früher hat man Gott in solchen Krisen um Hilfe angefleht und die Kirchen waren voll, heute schließt man dieselben um Ansteckung zu vermeiden. Was würde Jesus tun? Unsere Antwort scheint eindeutig: er würde zu Hause bleiben und Kontakte mit seinen Geschwistern meiden. Irgendwie passt das nicht zu Jesus. Die Gefahr ist groß dass wir, gewollt oder ungewollt, große Erwartungen und Hoffnungen in menschliches Tun setzen und weniger in Gottes Wirken. Das ist die eine Seite der Medaille. Andererseits: Wenn wir die Kirchen öffnen und es stecken sich Menschen an? Wenn Gemeindeglieder zu Covid-19-Multiplikatoren werden weit über die Gemeinden hinaus – wer will das verantworten? Ein persönliches Risiko eingehen ist okay – mit meiner Risikofreude andere gefährden eher nicht.  Außerdem bietet das Internet inzwischen viele Möglichkeiten für vorübergehenden Ersatz. Vielleicht würde Jesus in solchen Zeiten auch intensiv per Internet verkündigen. Wer weiß das schon? Und so ist meine Antwort auf die besagte Frage immer: Beten, denken und im Gottvertrauen handeln. Was sonst?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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