Außenansicht im Wandel

Ich tappe durch die Gegend. Viertel wach, Augen knapp geöffnet, Betriebssystem noch im Begriff hochzufahren und ja, es hat geläutet. Morgens, ganz, ganz früh stehen die Landschaftsgärtner vor der Tür. Sie rücken mit großer Mannschaft und einem kompletten Fuhrpark an. Minibagger, Miniradlader, Container. LKW samt Anhänger und etlichen Kleingerätschaften – alles steht bereit volltönend Betriebsgeräusche großflächig zu verbreiten. Mit voller Dröhnung werden fette Büsche gestutzt, Pflanzen entfernt, die Grasnabe abgetragen, Bäume gefällt und Eigenkonstruktionen abgerissen. Zurück bleibt eine staubige kahle Fläche. Dann rücken die Pflanzen an, die morgen wieder mit dem Untergrund Verbindung aufnehmen sollen. Im Laufe des Tages werde sogar ich wach und dokumentiere die Veränderungen als Datei. Mittagsruhe ist nicht. Welch ein Tag! Immerhin ist es so schön, dass wir, nachdem die Staubwolken sich gelegt haben, einen angenehmen Abend auf der oberen Terrasse genießen. Leider geht es nicht früh genug ins Bett. Das Aufstehen wird hart werden. Sehr hart!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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