Abendruhe-Sehnsucht

Die Intensität nimmt zu. Der Installateur steht vor der Tür. Es ist gerade sieben. Katzenwäsche, ein In-die-Kleider-Sprung und schon bin ich einsatzbereit. Fast wie im wahren Berufsleben. Kurz darauf trifft die restliche Kolonne ein. Die frisch gepflanzten Blumen werden beschnitten, mit ohrenbetäubendem Lärm jault der Freischneider den Zaun entlang und der Radlader entfernt dröhnend überflüssige Erdreste, bringt Mutterboden, Pflaster und was weiß ich noch alles während eine zu pflasternde Fläche freigeräumt wird. Action pur. Am frühen Nachmittag setzt dem allen der Regen einen Schlusspunkt doch bis dahin haben die Mädels und Jungs eine Menge geschafft. – Zwischendurch beharrt die Auto-Werkstatt auf einem schweineteuren Ölwechsel – diese Leasingvertragskröte verursacht arge Schluckbeschwerden. Ein Ölwechsel nach zweitausend Kilometern für zweihundert Eier nenne ich eine Mega-Kundenschröpfung. Offen bleibt die Frage ob das Öl wirklich gewechselt wurde. Einen Unterschied würde es jedenfalls nicht machen – das wäre zwar portemonnaie-feindlicher aber immerhin umweltfreundlicher. – Der einsetzende Landregen bewässert unsere Neupflanzen und erspart uns mancherlei wassersprühende Aktivitäten. Das besondere Geschenk der Abendruhe lerne ich neu schätzen. Sehr schätzen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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