Alltagseinerlei

Wir erhalten eine aufbauende Nachricht aus dem Klinikum. Nichts zum Aufatmen wohl aber zum befreienden Durchatmen. Meine vielbewegte Mitbewohnerin ist natürlich auf Achse. Wenn ihr das guttut, ist das sehr okay. Ich dagegen ein reiselustiger und zugleich häuslicher Typ hüte die Hütte, da es zurzeit nichts zum Reisen gibt. Eine tiefschürfende Umfrage meiner Lieblingsfluggesellschaft beantworte ich so ausführlich, dass aktiven Datenschützern ihre Haare steil zu Berge stehen würden. Who cares? Dann ist auch noch ein Betriebssystems-Update auf Tablets und iPhons aufzuspielen und ein älteres iPad muss erst wieder strommäßig aktiviert werden. Nein, meine Aktivitäten sind nicht berauschend. Sie sind meinem derzeitigen Körpergewicht angemessen, meinem Zielgewicht dagegen äußerst abträglich. Mangels außerhäuslicher Aktivitäten ist mein Leben sehr viel beschaulicher geworden. Mag ich das? Eher nicht! Ich will fremdartige Baustile sehen, eigenartige Gerüche erschnüffeln, mich von ungewohnten Speisen überraschen lassen, reife Tomaten und Gurken vertilgen und beim Rauschen des Meeres meine Pfeife rauchen. Ein eifrig sausender Mr. Shorty und das Zischen der Bewässerung sind nur ein spärlicher Ersatz – und kalt ist es außerdem (für hier ist es warm für dort aber nicht). Die Klage musste mal raus. Jetzt geht es mir besser. Seufz!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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