Virtuelle Plagegeister

Drei Plagen unserer Zeit fallen heute über mich her. Nummer eins: das Internetformular. Mein SIM-Card-Vertrag läuft Ende Dezember aus. Endlich haben die nervigen Edge-Verbindungen ein Ende. Doch vorher muss ein neuer Kontrakt her, natürlich per Internet abzuwickeln. Meine alte Nummer will ich behalten, old school eben. Rufnummernmitnahme heißt das und kostet bei 1&1 knapp 30 Euro Abzockgebühr. Dann ist das eben so. Bei der Telekom muss ich mich entscheinden: Mitnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zum Vertragsablauf. Ich entscheide mich natürlich falsch. Glücksspiel, da es keine Erläuterungen gibt. Prompt kommt nach Vertragsabschluss die Info: Rufnummernmitnahme geht nicht. Toll. Es folgt Plage Nummer zwei: die Callcenter. Bei der ersten übermittelten Service-Nummer scheitere ich total, denn keine der abgefragten Alternativen passt. Wenig später trifft eine E-Mail mit der wirklich „zuständigen“ Rufnummer ein. Ich wähle, warte nur ein wenig und schon bin ich dran. Erstaunlich und das bei der Telekom! Das Missgeschick ist schnell geklärt, ich soll aber jetzt sicherheitshalber bei 1&1 anrufen. Das dortige Callcenter ziert sich viel länger bevor sich eine Lebende meldet. Die ist zwar sehr nett, will aber die Plage Nummer drei von mir: eine Service-PIN. Was’n das? Freundlich informiert sie mich, dass ich vor einem Jahr eine Mail erhalten hätte, die mir den Weg zur Auffindung jener unverzichtbaren PIN gewiesen habe. Soso. Immerhin erbarmt sie sich meines Unwissens und irgendwann kommen wir zum Thema. Formulartrauma, Callcenterlust und PIN-Pest – welch ein Tag! – Der Abend gehört einem Krimi handelnd inmitten etlicher Weinkellereien. Nettes Ambiente, wunderbare Schreibe und leicht verdauliche Story – genau das Richtige. Entspannend.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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