Palme oder Kaktus

Zum Internetgottesdienst schaffen wir es gerade so mitten beim Frühstück. Es geht um Geduld, geduldig sein und auf Gottes Eingreifen warten bei geistlichen Dingen. Nun kann Geduld auch im täglichen Leben hilfreich sein jedoch gegebene Rechte sollte man wahrnehmen. – Ich spüre eine Erkältung in mir hochsteigen, bin zwar ziemlich sicher, dass es mangels Ansteckungsmöglichkeiten nicht Covid-19 ist, doch selbst ein simpler Infekt ist lästig So verzichte ich auf den Besuch des abendlichen Gottesdienstes meiner Gemeinde. – Der gute alte Fruchtenbaum verschafft mir höchst spannende Einblicke aus damaliger jüdischer Sicht über Tod, Grablegung und Auferstehung Jesu. Faszinierend. Ein schlichter Krimi sorgt für Entspannung und ein paar YouTube-Videos für Kurzweil. Diese dunklen Tage und Abende sind halt nicht mein Ding und so träume ich von einem abendwarmen Sessel in einer südlichen Bar, ein Mojito (mit oder ohne Alkohol, egal) vor mir samt dem unverzichtbaren Schälchen mit Knabbereien daneben, ein Pfeifchen in der Hand und Freunde links und rechts. So will ich meine Abende verbringen, wiewohl ein Kaminfeuer schon ein winziger Trost ist. Seufz. Ja, ja, arg verwöhnt bin ich schon, andererseits egal ob Palme oder Kaktus – am besten gedeiht unsereins mit viel Sonne. Besser im Schatten schwitzen als in der Sonne frieren.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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