Frustwein muss nicht sein

Ich besitze ein älteres iPad. Das grapscht sich unverschämterweise immer noch alle meine Mails. Inzwischen in nahezu fünfstelliger Zahl. Mächtig, gewaltig. Also entschließe ich mich etliche der Accounts dort zu löschen. Diesem Entschluss ermangelt es an der erforderlichen Weisheit. Hier rächt sich die exzellente Verbindung aller Macs eines Kontos. Beim iBook sind etliche Zugangspasswörter verschwunden. Irgendwie tauchen Mailaccounts doppelt auf aber keiner davon funktioniert. O Graus! Da kommt etwas auf mich zu! Das neuere iPad erspart mir Fehlermeldungen, jedoch bin ich stark verunsichert ob auch alle Postfächer abgerufen werden. Wie zufrieden müssen User mit nur einem Account sein! – Dann soll ein etwas fetteres PDF-Dokument an eine Bekannte geschickt werden. Erst suche ich ein funktionsfähiges Postfach, leide unter meinem iBook, das zu einem Ai-Book mutierte, sende endlich alles ab und es geht im Postkutschentempo raus. Puh. Kurz darauf teilt mir der Mailserver, natürlich voll auf englisch, mit: das Empfängerpostfach sei zu klein! Merde. Alles umsonst. Morgen startet Versuch 2 und 3. – Abends flüchte ich mich in einen Krimi in die Weinberge rund um Bordeaux. Mich verlangt nach diesem edlen Saft. Doch ich versage ihn mir. Frustwein tut selten gut!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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