Böhmische Dörfer und ein Apfelbaum

Mir reicht es langsam, schon wieder eine Photovoltaikberechnung. Es kostete mich eine halbe schlaflose Nacht um einen gravierenden Fehler zu erkennen. Doch jetzt wird der gestrige Beschluss besiegelt: 1. Der Sonnenstrom soll das Apfelbäumchen (nach Luther) sein, das wir noch pflanzen wollen. 2. Unser Partner hat es in der Hand: Auftrag bei guter Kooperation – wenn nicht wird aus dem Baum 3. eine Luxusreise in die Ferne. Basta. Ende der Debatte. – Erleichtert kürze ich die Halme, die Mr. Shorty permanent ignoriert und beschneide die Rasenkanten. Kurz vor dem großen Regen ziehe ich mich rechtzeitig zurück. Dann kommen 28 Liter je Quadratmeter herunter. Die Tagesschau soll sie, so wird mir berichtet, auf 80 Liter aufgeblasen haben. Faszinierend wahrhaftige Berichterstattung oder nur ungeprüfte Meldungsübernahme? Wer weiß das schon? – Abends entdecke ich einen Landwirt aus McPomm, der seine Maschinen per YouTube präsentiert – hochinteressant aber (für mich) mit vielen böhmischen Dörfern und etlichen Bahnhöfen versehen. Trotzdem mal ganz nett. Ganz nebenbei eröffne ich ein weiteres Ladekonto für unsere künftige Strommaschine. Mittelspät erliege ich dem kräftigen Lockruf meines Nachtquartiers.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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