Früher Vogel trifft Grummelmagen

Kurz vor dem Weckeralarm wache ich auf, greife das Handy und deaktiviere den Störenfried. Im Frühgottesdienst steht eine Taufe, die wir gern miterleben möchten, auf dem Programm. Getauft wird das Enkelkind eines befreundeten Ehepaars. O wie fällt mir das Aufstehen schwer und dann erst das Wachbleiben! Glücklicherweise lädt uns die Sonne zu einer offenen Cabriotour ein, die dem Wegschlummern entgegenwirkt. Irgendwann im Laufe des Gottesdienstes wache ich endgültig auf, freue ich an der Taufe und an der guten Predigt. Heimwärts geht es wieder oben offen. Es ist völlig ungewohnt nach dem Gottesdienst so früh zu Hause anzukommen. Wir holen unser Frühstück nach und es bleibt sogar noch Zeit für den Gottesdienst aus Bremen. Ich bin immer wieder schockiert, wenn biblische Berichte zitiert werden, die ich sicher gelesen habe, die aber dennoch meinem Hirn entschwunden sind. – Die Mittagsruhe tut nach dem viel zu frühen Aufstehen gut und das anschließende „Babygucken“ bei Bekannten baut so richtig auf. Meine Zeit, sind die Kleinen nach dem Schlüpfen winzig! Beim Besuch erreicht uns eine Einladung von den glücklichen Taufgroßeltern und uns erschließt sich ein perfektes Vorabendprogramm. Klasse! Also cruisen wir mit unserem Elektroauto nach Velpke, probieren den Taufkuchen und plaudern bei ein wenig Wein über dies und das. So stelle ich mir einen Sommerabend vor. – Am Abend verwandeln wir unseren Lunch in ein Dinner, dem wir daheim die Ehre geben. Mir ist weder nach Fernsehen noch nach Südfrankreich und so entweiche ich nach Portugal. Dort ist es auch schön. Heute werde ich nicht alt, denn die Rolle eines früh auf einen Wurm lauernden Vogels schlägt mir sehr arg auf den Magen, der leider die ganze Nacht vor sich hingrummelt. Oder liegt es am viel zu späten Mahl? Wie dem auch sei mein Verdauungsorgan ist not amused. Welch eine Nacht!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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