Kanzlerdämmerung

Diesen Tag habe ich schon ein wenig herbeigesehnt. Endlich ist Boostertag 😀! Natürlich habe ich bereits das nötige RKI-Formular heruntergeladen und ausgefüllt. In der Praxis ist einiges los doch ich darf gleich ins Wartezimmer. Nach einer angemessenen Wartezeit wird mein Impfpass zwecks Ausfüllung samt Vordruck abgeholt, ich folge wenig später und dann verbreitet sich Comirnaty in mir. Fein. Während der geforderten zehnminütigen Wartezeit spricht mich ein Patient an – wow – ein ehemaliger Kollege! Wir beide haben uns ganz schön verändert, ihn erkenne ich nur an seiner Stimme, nun ja eine FFP2-Maske verdeckt halt viel vom Angesicht. Wir tauschen Gesundheits- und Krankengeschichten aus, dann muss er zum Impfen und ich darf nach Hause. Man müsste noch mal zwanzig sein? Never, never!!! – Völlig überraschend meldet sich Qatar Airways und bittet um weitere Unterlagen. Die können sie gern haben. Angeblich sei der Betrag bereits im Juli avisiert worden – doch bis heute ist er nicht eingegangen. Eine äußerst freundliche und nette Servicemitarbeiterin macht einen kompetenten Eindruck und will vermitteln. Schauen wir mal. – In Berlin wählen sie einen neuen Kanzler, der seiner Meinung nach Gottes Hilfe nicht braucht. Armer Kerl. Ich kenne nur ein paar Politiker aus seinem Kabinett und bin gespannt wie die ihre Pläne umsetzen. Besonders die queeren Ideen im Konflikt mit den biblischen Aussagen liegen mir quer im Magen. Ansonsten klingt vieles gut und sinnvoll – manches ist sogar überfällig und ein arges Versäumnis der Vorgänger. Leider zählt der Kanzler ebenfalls zu denen. Mein Optimismus kann sich daher nur begrenzt entfalten. Andererseits wenn er nur zwei Drittel der Ampelpläne umsetzt wird die CDU es schwer haben bei der nächsten Wahl. Abwarten und Ostfriesentee trinken. – Ein Kommissar aus Ostfriesland – wie passend – löst daheim nach kapitellangem Irrungen und Wirrungen seinen Fall mit einem zwar allzeit verdächtigen aber arg unwahrscheinlich erscheinendem Täter. Very nice. Es wird gar nicht mal so spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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