Anlass zum Staunen

Das Staunen verlerne ich wohl nicht. Das Staunen über zwei Bibelstunden, gleiche Vorbereitung, andere Menschen und beide Stunden laufen ganz unterschiedlich ab. Die einzelnen Wortbeiträge haben andere Schwerpunkte und eine deutlich voneinander abweichende Zielrichtung. Das Gespräch läuft durchaus am Konzept entlang und ist doch ganz anders. Stark. Ein Bibeltext redet eben zu jedem von uns in einer eigenen Weise, betrifft uns nie gleich. Nur die Aufregung, die Nervosität vorher ist bei mir fast immer dieselbe. Muss das wirklich sein? Ein verschollen geglaubter Freund (;-) meldet sich heute plötzlich wieder und erinnert mich an seinen Hinweis auf einen Beitrag im Deutschlandradio. Ein Jesuit wird zu dem Vorschlag des Papstes eine Bitte des Vaterunsers umzuformulieren interviewt. Selten habe ich eine theologische Frage so kurz, prägnant und dennoch erschöpfend erklärt bekommen. Die Argumentation ist schlüssig, an die Bibel gebunden und steht im Gegensatz zur Papstmeinung. Aber das stört weder den Jesuiten noch mich. Amen dazu.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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