Bahnfreuden

Überpünktlich sind wir am Bahnhof. Weniger pünktlich kommt der ICE – ein Ersatzzug, alle Reservierungen sind aufgehoben, wir finden mit ein wenig Mühe zwei getrennte Plätze. In Hannover entspannt sich die Lage, uns verlassen sehr viele Mitreisende. So finden wir zwei Plätze mit Tisch. Fein. In Hamm trifft das über uns hängende Bahnschwert nicht uns, sondern die Reisenden in Richtung Düsseldorf. Sie müssen den Zug verlassen, ihr Ersatz-ICE steht wg. Personalmangel nicht bereit und sie dürfen in einem Regionalexpress ihre Plätze suchen. Wir fahren mit nur einer knappen halben Stunde Verspätung weiter bis Köln. Dort suchen wir die ÖPNV-Verbindung zum Hotel. Irgendwie, irgendwann klappt auch das und wir liegen erfreut auf unseren extrem überteuerten Hotelbetten. Sei’s drum. Nach der dringend gebotenen Ruhephase begeben wir uns auf Erkundungstour, sehen manches Schöne, manches Neue, manches eher zum Wegschauen Motivierende, werden im Extrablatt mit einem leckeren Dinner beglückt und um einen Euro betuppt. Gutes und Schlechtes liegen nicht selten dicht beieinander. Eine etwas unruhige Nachtruhe beschließt diesen ersten Reisetag. Is wie is. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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