Meine Schutzhütte

In letzter Zeit mehren sich die Erfahrungen wie schnell ein Leben sich total ändern kann – der Weg vom Springinsfeld zum Greis ist in meinem Alter sehr, sehr kurz. Nicht, dass ich ein Springinsfeld wäre, weit entfernt davon, aber das macht die Sache eher ernster als leichter. Die Begegnung mit dem Ewigen rückt näher, das ist eigentlich eher schön als erschreckend, wiewohl eine Begegnung mit Gott immer von heiligem Erschrecken begleitet sein wird, nein, der sogenannte „letzte Weg“ dorthin kann sich sehr lang ziehen und physisch wie psychisch unangenehm schmerzhaft sein. Ja, solche Gedanken kommen immer wieder, ihnen zu begegnen ist normal, ihnen nachzusinnen und nachzulaufen aber mehr als fatal. Ich lebe, Gott ist bei mir und wird bei mir bleiben – mit dieser Gewissheit will ich weitergehen. Carpe diem ist ein christlicher Satz wenn man jeden Tag bewusst aus Gottes Hand nehmen will. Es ist ein herzloses Wort sollte ich versuchen das ohne Gott zu tun, ich würde an mir verzweifeln. In Tagen existenzieller Fragen und Erfahrungen ist bei Gott meine Schutzhütte, spendet er mir Trost und Zuversicht. Das tut wohl.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert