Apfelschweinereien

Meine Lust als krächzender Rabe am Gottesdienst teilzunehmen ist viel zu begrenzt also bleibe ich daheim und schaue virtuell zu. Zuerst blicke ich nach Bremen und bin von zwei Taufen recht angerührt. Vor der Predigt dort (der ich am Nachmittag lausche) schwenke ich um in meine Gemeinde. Unser Alt-Prediger bringt erneut ein Thema zur Sprache, das ihn offensichtlich sehr bewegt. Seine Schlussfolgerungen stimmen nachdenklich wenn sie auch nach meiner Auffassung den biblischen Text total überinterpretieren. – Am Nachmittag erreicht uns eine Dinnereinladung samt Speisekarte. Ich wähle etwas vom Havelländer Apfelschwein. Was um alles in der Welt ist ein Apfelschwein? Etwas vegetarisches? Oder nur ein Borstenvieh, dass sich überwiegend von Fallobst ernährte? Und warum Äpfel – ich denke im Havelland sind Birnen „in“ (Ribbeck auf Ribbeck im Havelland)? Wir dürfen gespannt sein. – Am Abend vergeigen die deutschen Ladies ihr Finalspiel und ich habe noch nicht einmal zugeschaut. Fußball regt mich zu sehr auf, ich brauche das nicht mehr in meinem Alter 😉😇. Dann löst auch noch eine mir bislang unbekannte französische Polizeikraft elegant und bestens lesbar ihren Fall. Was will ich mehr? Alles ist gut. Die Nacht auch. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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