Idealismus contra Lebenserfahrung

Endlich kann ich mal wieder auf eine produktive Woche zurückblicken. Ja, es ist einiges vom Tisch gekommen und jetzt wartet nur noch unser Büro auf mehrere aufräumende Hände. Da lauert noch viel Arbeit auf mich. Dann ist das so. – Am frühen Abend brechen wir zur Jahresmitgliederversammlung auf. Heute steht zusätzlich die Anstellung von zwei Pastoren auf dem Programm. Die erste Stelle geht ruckzuck durch. Bei der Jugendpastorin haben ein paar Jugendliche, bei keiner vorherigen Stellenbesetzung lief es anders, wieder einmal Bedenken. Das muss wohl so sein. Sie wünschen sich den idealen Hauptamtlichen und haben sogar eine Person vor Augen, der aber woanders fest gebunden ist. Seufz, man muss sie ernst nehmen aber das fällt mir bei dem Leichtgewicht ihrer Argumente sehr, sehr schwer. Die meisten Einwände erheben dazu noch die, die ihr Studium vor Augen die Neue kaum noch erleben werden. Wie schön, dass ich nicht mehr im Vorstand bin, der aber die Problematik souverän und gut meistert. Nur knapp schrappt der Einstellungsbeschluss an der Einstimmigkeit vorbei. Gut so. Ich mag unsere Jugendlichen und bin deshalb froh, dass ihren Vorbehalten nachgegangen wurde und diese, meiner Ansicht nach, ausgeräumt wurden. Ich freue mich auf die hochmotivierte Jugendpastorin und die neue Pastorenfamilie! Wenn unser Gott so vortreffliche Weichen stellt und Wege ebnet wird es gut. Selbstverständlich kann „gut“ in Gottes Sinn, durchaus „mühsam“, „geduldig“ und „arbeitsreich“ bedeuten, denn Gott sieht die Dinge bereits vom Ende her, während wir noch mit den Anfangsschwierigkeiten ringen. Es ist der richtige Weg, da bin ich sicher. Gott sei Dank!!! – Leider habe ich mich viel zu sehr aufgeregt und die Spannung baut sich zu Hause kaum spürbar ab. Selbst eine Folge des „Alten“ über die Influencerszene, viel mehr Schein als Sein, hilft da wenig. Selbst der Schlaf wird so noch in seinem Job behindert. Man, wie doof ist das denn, ich muss mich schwer tadeln. 😠😢

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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