Gute alte Hildegard

Heute besuchen wir Hildegard von Bingen in Rüdesheim, besser gesagt die Hildegard-Abtei, ein Kloster oberhalb von Rüdesheim. Schon die Anfahrt ist malerisch, enge Straßen mitten durch die Weinberge, eine schmale Zufahrt zum Besucherparkplatz. Wir stehen vor den mächtigen Mauern des Nonnenklosters, ein imposantes Bauwerk umgeben von Rebstöcken. Die Klosterkirche ist sehenswert mit dem segnenden Christus oberhalb des Altars, dem Heilsweg Gottes in Bildern und darunter die heilende Hildegard. Beeindruckend. In anderer Weise faszinierend ist der Klostershop mit vielerlei christlich geprägten Artikeln und einem gut sortierten Wein- und Spirituosenangebot, ergänzt durch Marmeladen und Gelees in appetitanregenden Kompositionen. Mächtig gewaltig! Im Anschluss ist laufen im Weinberg angesagt. Es gibt dabei genügend Bänke zum Kräftesammeln und mit überall atemberaubendem Ausblick auf das Rheintal. So kann das Spazierengehen sogar mir Freude bereiten. In Rüdesheim lassen wir Tiger wieder Strom saufen und kaufen ein paar Kleinigkeiten ein. – Nach der etwas verschobenen Mittagsruhe tapern wir nach Oestrich, werden vom Regen überrascht, finden aber in einem Buswartehäuschen Schutz. Als es nur noch tröpfelt, geht es weiter zur Sparkasse und von dort Richtung Rhein. Ein überdachter lauschiger Weinprobierstand bietet uns Schutz und Labung. Feine Gegend hier, muss ich schon sagen. Den Fluss entlang wandern wir zur Ingelheimer Fähre und von dort heim zum Hotel. Meine App weist mir heute eine Zahl von über 10.000 Schritten nach. Ich bin begeistert. Hätte ich mir am Anfang der Reise nie zugetraut. Kurzum mir fehlt offensichtlich die Übung – doch was nützt das Wissen, wenn es nicht zur Tat wird? Mit Schiffsbeobachtungen beende ich den Tag bis die Kühle mich ins Zimmer treibt. Jetzt noch ein wenig lesen und schon kommt der Schlaf. Er tut mir wohl.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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