Rücken trifft Schnee

Nichtsahnend stehe ich mit moserndem Rücken auf. Draußen ist alles weiß. Zehn bis zwanzig Zentimeter Schnee können es schon sein. Na prima. Auf zu altbekannten Taten, warm einpacken, Schal, Mütze und Kapuze im Verbund und auf zur Garage. Dort befreie ich den rollenbewehrten Schneeschieber aus seiner jahrelangen Exilecke, trage ihn vorsichtig zwischen Foxi und Tiger hindurch und los geht’s. Den Gehweg rauf, runter und rauf, den Eingang freischieben und den Trittstein von seiner nassen Last befreien. Gott sei Dank hat sich während der ganzen Aktion mein Rücken lieb und still verhalten. Gott sei Lob und Dank!!! Doch das ist nur eine erstaunliche Pause. Wenig später rumort und zuckt es an bekannter Stelle erneut. Doch ich will nicht viel klagen, diese Lebenszeichen meiner hinteren Nervenbahnen kenne ich viel zu gut. Ruhe und vorsichtige Schritte sind angesagt, Entspannung in Strecklage tut wohl und so weiter … Eine liebe Freundin hat uns mit leckerem Gulasch versorgt. Klasse. Die Mittagsruhe wird angesichts der bekannten Umstände zur doppelten Wohltat. Alles wird gut. Ich sage meinen Abendtermin in der Gemeinde ab, keine Lust aufs Humpeln. Dafür genieße ich viel Ruhe und tolle Entspannung mit leider nur mäßiger Rückenwirkung. Doch der Schlaf gelingt bestens.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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