Leichter Frust

Mitten beim Morgenkaffeetrinken kommt der Anruf aus dem Klinikum, da wartet jemand abholbereit auf mich. Okay, ich mache mich auf den Weg. Der Verkehr ist eher mäßig, die Parkplätze sind weitgehend frei und so stößt die ganze Aktion auf keinerlei Probleme. Fit ist meine Liebste allerdings noch nicht. So eine Krankheit kann sich lange hinziehen, inzwischen hat sich sogar die Erkältung wieder zurückgemeldet. Der Jahresbeginn bleibt zweifellos in Erinnerung. Am Nachmittag schwänze ich einen Termin, ich bin einfach nur antriebs- und lustlos – trotz aller starken Durchhilfe von Gott mittelstark frustriert. Es ist an der Zeit, dass ich mich aufraffe – schön gesagt, schwer getan. Seufz. – Dann nimmt ein normaler Samstagnachmittag seinen Lauf, doch, warum auch immer, die Stimmung bleibt eher in den unteren Stockwerken hängen. Dann muss ich da halt durch. Am Abend bringt eine Freundin noch einen Eintopf vorbei, unser Überraschungsmahl für morgen. Das baut wieder ein wenig auf. Ich lese bis spät in die Nacht. Der Schlaf gestaltet sich eher durchschnittlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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