Strohwitweralltag

Nach meiner frühmorgendlichen Selbstversorgung pumpe ich Tigers Hinterrad voll auf. Die Pumpe hält durch obwohl sich der Luftdruck über Nacht deutlich vermindert hat. Ein Anruf bei der Werkstatt ermöglicht mir einen Termin um 13 Uhr. Das ist ein Geschenk. Pünktlich liefere ich Tiger dort ab, sie prüfen, es ist tatsächlich eine Schraube. Der Reifen sei selbstdichtend, informiert mich der Meister, aber die Schraube ist seitlich neben der Dichtschicht eingedrungen. Na toll. Die Reparatur dauert eine halbe Stunde, ich bin einen Fuffziger los aber Tiger fährt wieder ohne Luftverlust. Im Klinikum ist alles ziemlich unverändert bis auf eine neue Diagnose. Gut Ding will eben Weile haben. Eine neue Bettnachbarin ist eingezogen, die bisherige haben die Belegungskünstler in ein Vierbettzimmer verfrachtet. Das ist für sie gar nicht lustig: 4 Betten treffen auf 20 Besucher. Kein Wunder, dass sie da lieber den geordneten Rückzug nach Hause antritt. Ich erfahre derweil die Krankheitsgeschichte der neuen Nachbarin, während mein Besuchsziel einen Termin beim Chefarzt absolviert. Dann ist das so. – Im Anschluss schaue ich endlich mal wieder bei meiner Mum vorbei. Es hat sich nichts geändert, sie liegt teilnahmslos im Bett und reagiert gar nicht. Trotzdem berichte ich ihr von unseren Krankheiten, erzähle dies und das bis ich mich wieder verabschiede. Hat sie mich zur Kenntnis genommen? Keine Ahnung. – Daheim bereite ich mir ein köstliches Lunchdinner, schlicht, schnell zubereitet aber sehr wohlschmeckend. Jetzt noch eine Geschirrspülmaschine angesetzt und dann trete ich lesenderweise, gewürzt von zwei YouTube-Beiträgen, in die Abendunterhaltung ein. Die Abendandacht fällt leider etwas kürzer aus, mir fehlt schlicht die Motivation, ich lasse mich fatalerweise zu stark treiben. Es wird normal spät und der Schlaf agiert ziemlich lustlos. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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